Was brauchst Du?

Verfasser Éctor de Azevedo

Was ist die Erde?

Ist sie Spielfeld geopolitischer Strategien, sowie Stratego oder Monopoly es zeigt – so als wäre alles nur ein Spiel, das keine Konsequenzen kennt – und wir nichts weiter als Spielfiguren, die man umherschieben kann, so wie es gerade benötigt wird! Wird es nicht Zeit die Dinge ganz anders zu betrachten, den Blickwinkel zu verschieben um grundlegend die Dinge zu verändern. Lass in uns die Frage keimen, in was für einer Welt wir leben wollen? Lass uns die Fragen stellen was benötigen wir wirklich, was benötige ich wirklich.

Was ist der Mensch?

Was will der Mensch? Was braucht der Mensch? Zunächst braucht er die Erde mehr, als die Erde ihn braucht. Wir benötigen Bedingungen die Leben erst möglich macht. Saubere Luft, sauberes Wasser, Lebensmittel, die den Namen Lebensmittel verdienen. Wir brauchen soziale Kontakte, ein Umfeld, das uns schützt, das uns akzeptiert, am besten so, wie wir sind! Wir leben in mittelgroßen Gemeinschaften und tauschen uns sozial aus. Jeder möchte sich einbringen können mit all dem was er zu bieten hat. Doch was hat man zu bieten? Das ist die Frage der Fragen?

Was habe ich wirklich zu bieten, wenn ich meinen jetzigen Status, wie Beruf, Ausbildung beiseite lege. Frage einen Menschen wer er ist, und er erzählt dir eine Geschichte, von Beruf, und wie schwer es sein kann, das es nur ein Job ist, das es gut läuft, oder das es nicht gut läuft, bis dazu, das es ihn krank macht, das er gerne etwas anderes machen möchte, vom Scheitern, von Ellbogen, von zu wenig Geld, etc. Jeder kennt seine eigenen Geschichten nur zu gut und perfektioniert sie für Anlässe, an denen wir davon erzählen können.

Ist man sein Beruf?

Soll die Frage, wer man sei von einem Job abhängen, der dich als Spielfigur auf einem Spielfeld zeigt? Wie wäre es damit, das wir uns zunächst Fragen, wie wir Leben wollen? Wie sich ein Jeder einbringen kann, auf seine persönliche Art und Weise. Wir bestimmen einen Warenkorb, den wir benötigen, und diesen Warenkorb erarbeiten wir und das natürlich so effizient und ressourcenschonend und nachhaltig wie es geht, denn alles andere wäre absolut verrückt. Und jetzt kann sich ein Jeder die Fragen stellen, was er wirklich braucht? Was brauchst Du? und lass dir Zeit mit der Frage! Natürlich höre ich die Unkenrufe, von Kommunismus, von Sozialromantik und Utopie.

Doch Utopie ist die Möglichkeit sich eine andere Welt vorzustellen und willst du dir selber eingestehen, das du dazu nicht mehr in der Lage bist? Das der Gleichstrom schon bis in die kleinsten Regionen deiner Zellen fließt! Einige fragen sich vielleicht, wie das bezahlt werden soll. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie jetzt alles bezahlt wird, wie Bankenrettung, Rüstungsausgaben, Kriege, und all die anderen Verwerfungen, die Geld vernichten, oder besser gesagt umverteilen, wie Spekulation, Hedgefonds, Derivate, OTC, etc, Konkurrenz, Globalisierung, Großkonzerne, Hochfinanz, Wachstumszwang, die immer mehr Geld aus dem System ziehen, das dann in der Realwirtschaft fehlt.

Ich weiß, viele schalten hier ab und legen die Verantwortung in andere Hände, doch genau das drückt einen zu Boden und macht unmündig. Geld ist nur eine Illusion, ein Glaube, ein Schein. Jeder kann einen Schein drucken und sagen, das es Geld sei. Wenn er akzeptiert werden würde, wäre es Geld und funktionierte. Es gibt genug Videos zu diesem Thema auf Youtube. Also, wie soll der Warenkorb finanziert werden, wenn wir es selber bestimmen könnten, wenn als erste Prämisse gelten würde, alle Grundbedürfnisse zu stillen, wie Luft, Wasser, Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Die Gemeinschaft schützt sich selbst, wenn sie dieses für einen jeden schafft. Ist dafür wirklich Geld nötig, so wie wir Geld heute verstehen. Die Menschen lebten länger ohne Geld als mit. Natürlich will auch ich nicht in die Steinzeit zurück. Doch das wir denken, das für eine moderne Welt unser jetztiges Geldsystem notwendig ist,  ist auch nur ein Aberglaube.

Geld im Wirtschaftskreislauf ist wie Blut im Kreislauf – es muss fließen und sollte nicht aus dem System gezogen werden, da zuwenig Blut den Organismus tötet und wer jetzt fragt, das sich Arbeiten dann nicht lohne, wenn nichts zu verdienen wäre, der glaubt auch das Märchen vom Tellerwäscher zum Milliardär! Die meisten partizipieren eh nicht vom jetzigen System und darben mehr als alles andere. Also, warum noch mehr Leid und Ausbeutung dulden. Geld muss neu gedacht werden, sowie die Frage, was wir wollen, was ein jeder will.

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