Wie wollen wir Leben?

Verfasser Éctor de Azevedo

Habt Ihr euch diese Fragen schon mal gestellt. Was soll im Mittelpunkt allen Strebens stehen? Ist es die Karriere, die Familie, Freundschaften, Geld, Religion, Glauben, Politik, Glück, Fun, Spaß, Sex, Natur, Kunst, Erlösung, Spiritualität, seinen Platz, seinen Ausdruck finden…

Was ist der Ausdruck eines Jeden?

Haben wir die Chance in unserer jetzigen Wertegemeinschaft unseren Ausdruck überhaupt zu finden, oder geht es eher darum, in ein Hamsterrad zu steigen, das uns umtreibt. Bis alles Blut aus unseren Wehnen gesogen wurde, als Tribut für ein untotes System, das wir durch unser Handeln am Leben halten. Was ist unsere Aufgabe in diesem System und was ist unsere Aufgaben auf diesem Planeten?

Alleine schon, das wir von einem System sprechen, zeigt die unpersönliche Note, die menschengemachte Ordnung, Unordnung, der wir dienen. Dient das System uns, oder dienen wir dem System. Diese Frage schreit zum Himmel und ist klar zu beantworten. Schon lange, seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden, dienen wir, damals als Leibeigenen, jetzt als arbeitende Klasse, dem sog. System.

Ein System, das alles menschliche verbannt hat, weil all zu menschlich untauglich für Profite ist. Die Religion des Mehrwertes, als ob der Mehrwert Balsam für unsere Wunden wäre, doch dem ist nicht so und die Wunden werden immer schlimmer, die Gräben der Zerstörung immer tiefer. Wann endlich beginnen wir zu begreifen? Neulich hörte ich einen Vogelkundler darüber referieren, das die Bestände heimischer Vögel deutlich zurückginge. Pestizidverseuchte, Monsanto und Bayer lassen grüßen, und überdüngte Felder wären daran Schuld. Immer mehr Insekten starben und somit die Nahrungsquellen heimischer Vögel. Der Bestand an Vögeln in unserem Lande ginge drastisch zurück. Die Artenvielfalt, Garant für das Gleichgewicht dieser Erde kommt ins Ungleichgewicht.

In was für einer Welt wollen wir, willst Du, leben?

Schon längst geht es für die meisten Menschen auf dieser unserer Erde ums nackte Überleben. Für sie ist sauberes Wasser das einzig wichtige Luxusgut. Wollen wir wirklich so weitermachen? So als ginge uns das alles nichts an. So als wäre „Geiz ist geil“ ein schützenswertes Credo der westlichen Wertegemeinschaft, das mittels Krieg zu verteidigen sei. Die Bundeswehr soll mehr Verantwortung übernehmen, heißt es, doch für was und wen? Was treibt die dahinterliegende Kaste im Schilde. Geht es wirklich um Frieden? Bomben werfen für den Frieden, für eine bessere Zukunft für unsere Kinder, für syrische, lybische, iranische, afghanische, russische, europäische, chinesische, amerikanische Kinder, für die Kinder dieser Welt. Soll Krieg wirklich eine bessere Welt für unsere Kinder schaffen. Wir bitten euch, wacht auf!

Steht auf für Frieden!

rubikon

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