Utopie vs Dystopie

Verfasser Éctor de Azevedo

Denkt utopisch!

Stellt euch eine andere Welt vor. Wie heißt es so schön, „am Anfang war das Wort“, oder 1 hermetisches Gesetz, „alles ist Geist“. Wenn das so ist, beginnt alles mit dem Wort, oder einem Geistesblitz. Ein kleiner Gedanke, der ungesehen irgendwo seinen Weg bahnt und letztendlich alles mitzureißen vermag. Viele kleben noch am alten System und versprechen sich immer noch eine Menge von ihm. Wenn ich mich nur genug anstrenge, muss die Belohnung doch kommen. Doch so ist das System nicht angelegt. Das System mag angepasste Arbeitsdrohnen, die ihrer Arbeit nachgehen, doch ansonsten ihren Mund halten und alle 4 Jahre Ihre Stimme, als Akt demokratischer Gnade, abgeben.

Halt! An Stammtischen dürfen sie natürlich die Sau rauslassen und Mutti/Bundespapi beschimpfen! Es müsste doch jedem schon aufgefallen sein, das in einer repräsentativen Demokratie eine große Koaltition, ohne nennenswerte Opposition das ganze „ad absurdum“ geführt wurde, geschweige denn vom verfassungswidrigen Parteiensystem. Stillstand, wo Schwung nötig wäre und Schwung wo Beständigkeit besser träfe, oder wie lässt sich erklären, wenn entgegen der öffentlichen Meinung das Konzernermächtigungskonvolut CETA durchgewinkt wird und deutsche Truppe wieder vor Russland stehen. Ohne Deutschland soll nie wieder Krieg geführt werden, oder was wurde nach dem zweiten Weltkrieg gesagt? Ach ne, das war ja, „Von Deutschland soll nie wieder Krieg ausgehen“. Eine Aussage, die in sich eine ganz andere Geisteshaltung trägt! Sie spräche für einen neutralen Staat, der mit Krieg nichts mehr am Hut haben möchte.

Viele ältere Menschen haben den Krieg noch erlebt, selbst meine Eltern 44 geboren haben die Auswirkungen in jungen Kinderjahren erlebt. Viele Verwandte waren gestorben, oder verkrüpelt. Jeder hatte in seiner Familie einen Großonkel, der irgendein Leiden hatte, das er still, aber schmerzerfüllt vor sich hertrug. Man sah es in Momenten stiller Einkehr, wenn die Mundwinkel bebten und die Luft schmerzlich aufgeladen war. Als Kind wusste man nichts damit anzufangen. Nachwirkungen großer körperlicher und psychischer Schmerzen. Eben Krieg! Und das soll wieder Hoffähig gemacht werden. für Wen, für welche Interessen. Für die Menschen in Europa, oder Amerika! Echt, für die Menschen in der westlichen Wertegemeinschaft! Wurdet Ihr gefragt, ob Ihr das wollt? Und, wollt Ihr das?

Worin leben wir?

Utopie vs Dystopie heißt der Text. Meiner Meinung nach leben wir eine Dystopie. Die Dystopie ist für uns nur unkenntlich gemacht, defragmentiert, aus dem Kontext gebrochen, da die Auswirkungen dystopischen Seins nicht über uns fliegt und drohnt, sondern weit weit weg, hinter den sieben Bergen, bei den Peschmergas, der freien syrischen Armee, der Armee freies Syrien, oder Volksfront von sonstwas, Al Qaida, Desh, isis, Afghanistan, Lybien, eben bei den gemäßigten Rebellen und Terroristen, stattfindet. Doch auch da leben Menschen, Familien, Großeltern, Eltern mit ihren Kindern, Tanten und Onkel. Menschen!!! Gut, das wir da nicht geboren wurden. Glück gehabt! Fragt euch, was die Früchte des Krieges sein sollen? Glück auf Erden, Friede, ein gebombter Friede, Wohlstand für alle. Bringt Krieg etwa Wohlstand und Frieden für die Menschen?

NEIN!!! Also, denkt Utopisch! Im Grunde ist genau das Gegenteil von dem was stattfindet notwendig: Friedliche Verhandlungen, Gespräche, Deeskalation, Kooperation, Dialog, Wahrheit, Menschlichkeit, Empathie und Führsorge. Es liegt an uns Allen!

neopress

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