Bitcoins – digitales Goldfieber

Was sind wahre Werte?

von hector haller

Lassen Sie uns zurück gehen, als der Wilde Westen zu einem gefährlichen Westen wurde, als dem kleinen Mann suggeriert wurde, man könne mit Goldschürfen ein reicher Mann werden. Viele Menschen haben Ihre Existenzen versilbert, um in das Goldgräbergeschäft, als Goldschürfer zu investieren.

Aus der Historie ist bekannt, das ausnahmsweise Banken und Ausrüster reich geworden sind. So mancher blieb verschuldet zurück und erholte sich nie wieder davon. Einige wenige sind davon reich geworden. Reich im Sinne von vermögend. Sie hatten Glück und dann viele Dollars – doch wie gewonnen so zerronnen! Nicht umsonst wurde vom sog. Goldfieber gesprochen. Es war wohl die Gier, die ein Geschäft für einige Wenige bereithielt und das auf Kosten der vielen Gierigen. Das dadurch auch Unschuldige zu Schaden kamen, ist leider unserem Wirtschaftsverständnis an sich geschuldet. Wir haben ein schuldbasiertes Geldsystem, das auf Grund der innewohnenden Kräfte des Zinseszins immer für Wachstum sorgen muss, damit es überhaupt am laufen bleibt. Dieses Laufrad wird mit der Zeit immer schneller, bis es zerbricht. Der Reichtum des Einen ist zwingend die Armut der Anderen.

Was sind Bitcoins?

Bitcoin ist eine digitale Währung, die dezentral geschöpft wird. Bitcoiner sprechen dabei vom sog. mining, was bedeutet, Sie werden von Minern geschöpft – man könnte auch geschürft sagen, was die Analogie zum Gold perfekt macht. Dies geschieht dezentral auf unzähligen Rechnern, die allesamt ein Netzwerk bilden. Der Bitcoin wird durch einen Algorithmus erzeugt, der als ziemlich sicher eingestuft wird – dabei ist die Menge mathematisch begrenzt, was vor Inflation schützen soll. So weit so gut! Rein technisch gesehen wohl die Krönung moderner Wertpapiere, da sie als digitale Währung daherkommt und so tut, als wäre es etwas ganz anderes!

Was bestimmt den Wert des Bitcoins?

Was den Wert bestimmt ist schwer zu verstehen, da er an keine Währung, Wirtschaftsleistung, oder Volkswirtschaft gekoppelt ist. Das der Bitcoin aktuell so an Wert gewinnen konnte hat wohl eher mit einem Glauben, einem Zirkelschluss, zu tun. Dieses Spiel benötigt Interessenten, Glauben und jede Menge Nachahmer, die sich aus dem ewig Neuen etwas besseres erhoffen – wobei der Schwerpunkt auf erhoffen liegt. Über dem BITCOIN schwebt das Misstrauen auf herkömmliche Währungen, was ihn so interessant und auf Grund dessen auch so gefährlich macht. Dafür sorgen die vielen Negativ-Meldungen von Bail in, Bail out, Bargeldabschaffung, Inflation, Negativzins, Krisen, etc. Letzten Endes geht es lediglich nur darum mit möglichst wenig Einsatz viel Geld zu machen. Goldfieber. Wäre der Bitcoin an eine linear wachsende Wirtschaft gekoppelt, die auch Erholungspausen kennt, so wüchse er ebenfalls nur linear, oder stagnierte – doch exponentielles Wachstum hat immer etwas mit Blasenbildung zu tun. Auf einen Zug, der vermeintlich Erfolgreich zu sein scheint, springen immer gerne Trittbrettfahrer auf – das ist dann auch meist der Zeitpunkt, wo der Zug entgleist.

Was sind wahre Werte?

Die Frage, was wahre Werte sind, rückt immer mehr ins Bewusstsein von uns Menschen und das kann uns wirklich hoffnungsvoll stimmen. Es gibt einen Satz, der das ganze Casino ad absurdum führt. Jeder kennt Ihn! „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Ich weiß, der Satz ist abgedroschen, doch wird er immer aktueller im voranschreitenden Artensterben auf unserem Planeten. Wahre Werte lassen sich überhaupt nicht mit künstlichen Mitteln, wie Geld, Gold, oder Bitcoin, what ever, bemessen. Sie erhalten Ihren Wert aus ihrer Lebensnotwendigkeit heraus. Wie hoch ist sauberes Wasser zu bewerten, Luft, die Liebe einer Mutter, eines Vaters, Gemeinschaft, Sinnhaftigkeit, etc.. Alles Dinge, die wir zum Leben benötigen, für die es keines Geldes bedürfte, wenn nicht negativ darauf eingewirkt werden würde.

Zum Beispiel, unsere Böden,

das sog. Edaphon, die Humusschicht, wird auf Grund von EU-weiten Verordnungen dahingehend manipuliert, das zu wenige Mineralien, die für den Humusaufbau notwendig sind, zugelassen werden. Der Boden benötigt eine größere Anzahl von Mineralien, um Lebensmittel hervorzubringen, die den Namen Lebensmittel verdienen. So erhalten wir eine abgeschwächte Melange an zu wenigen Mineralien sowie Giften, wie z.B. Glyphosat, die sich negativ auf den Menschen auswirken.

Die Lösung liegt so nahe und ließe sich umgehend umsetzen, da alles für einen gesunden Humus bereitliegt. Zum einen ließen sich die Felder umgehend mit allen notwendigen Mineralien aufbauen und zum anderen müssten nur diese unsäglichen Chemiekeulen wie Glyphosat, etc., weggelassen werden. Die Böden erholten sich mittelfristig und produzierten wieder echte Lebensmittel. Das wird mittels Verordnungen EU-weit verboten. Warum?

Staatliche Prämissen sind die Vereinzelung. Kinder sollen schon in ganz jungen Jahren in irgendwelche Kitas abgeschoben werden, damit vermeintliche Karrieren, von Mutter und Vater, verfolgt werden können, die am Ende nichts sinnvolles hervorbringen, als vielleicht ein finanzieller Wohlstand auf Kosten von anderen. Unser Geldsystem ist halt so aufgebaut, das der Reichtum des Einen die Armut der Anderen ist. So wurde gemäß einer Studie publik gemacht, das 8 Menschen soviel besitzen, wie die ärmere Hälfte, also 3,5 Mrd. Menschen. Allein die Tatsache sollte ausreichen, das Politik sich änderte. Das perfide ist, das wir, die das in der westlichen Welt hören, sich nicht zu diesem Bevölkerungsanteil zugehörig fühlen und uns in Sicherheit wähnen. Weit gefehlt. Die Schere wird noch weiter klaffen, wenn wir nicht einschreiten.

Reichtum benötigt sehr viele Arme – wenn das verstanden werden würde, fiele das Kartenhaus umgehend in sich zusammen, und es änderte sich sofort etwas. Wollen wir den Anfang endlich machen!

rubikon

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