Utopie vs Dystopie

…,oder willst du dir eingestehen keine Phantasie zu haben?

von hector haller

Utopie

Utopie! Viele Menschen halten Utopie für realitätsfernes Gebrabbel, so als wäre alles nur Hirngespinst – doch Utopien sind es, die uns in bessere Welten aufbrechen lassen. Jedes Lebewesen, von Amöbe bis Mensch versucht immer in eine bessere Welt zu gelangen und seien die Verbesserungen auch noch so klein – so ist es in uns angelegt. In uns wirkt der Wunsch, wie ein Sog, nach Verbesserung unserer Lebensumstände. Diese Triebfeder ist unerschütterlich und lässt alle Dystopie, Diktaturen, Imperien auf lange Sicht scheitern. Das ist hoffnungsvoll!

Kaum stellt man sich eine bessere Welt vor und teilte diese mit, wird man als Phantast, oder Spinner hingestellt – die Politik sieht sich unfähig Utopien als gesellschaftliche Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, meist mit dem Argument, „und, wie soll das bezahlt werden?“

Es ist aber auch nicht die Aufgabe von Realpolitik, Utopien nachzuhängen, für die, in all der unerfreulichen politischen Arbeit, keine Zeit ist. Philosophen und Künstler sollten Zugang zum Land Utopia haben und den gesellschaftlichen Diskurs kontinuierlich mit ihren Ergüssen bereichern. Man fragt sich, wo sie sind und wo sie wirken, oder besser gefragt, warum sie nicht wirken. Es sollten utopische Ziele definiert werden, damit eine Bewegung in diese Richtung stattfindet, sowie den Wunsch nach Verbesserung der Lebensumstände für alle Wesen auf diesem Planeten. Das ist Utopia!

Doch, was wäre, wenn eine kleine Gruppe von Menschen diese Welt bereits erreicht hätte und könnte diese nur aufrecht erhalten, wenn sie allen anderen verwehrt bliebe?

Eine Interessante Sicht, die weitere Fragen aufwirft – Wer könnte diese Gruppe sein und um welche Utopie handelt es sich? Klären wir zu nächst die Frage, was Utopie eigentlich sein soll?

Was sagt Wiki dazu:

Eine Utopie ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. Der Begriff bezieht sich auf „Nicht-Ort“; aus altgriechisch οὐ- ou- „nicht-“ und τόπος tópos „Ort“. Die mit Utopie beschriebene fiktive Gesellschaftsordnung ist meist positiv. Deshalb handelt es sich in dem Sinne um ein Sprachspiel zwischen Utopie und Eutopie aus εὖ (eu) „gut“ und τόπος. Dagegen bezeichnet die Dystopie die pessimistische Beschreibung einer Gesellschaftsordnung.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird Utopie (insb. als Adjektiv utopisch) auch als Synonym für eine von der jeweils vorherrschenden Gesellschaft überwiegend als schöne, aber unausführbar betrachtete Zukunftsvision benutzt.

Hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit wird zwischen deskriptiven, evasiven und konstruktiven Utopien unterschieden, die sich auf Staats- und Wirtschaftsformen, die Zukunft von Kultur, Kunst oder Religion, verschiedene Arten des Zusammenlebens, Innovationen des Bildungswesens oder der Geschlechterkonstellationen u. a. beziehen können.

Gemäß des alltäglichen Sprachgebrauchs ließe sich Utopie als Synonym für eine schöne, nicht ausführbare Zukunftsvision betrachten. Der Begriff „schön“ wäre zu definieren, doch lassen Sie uns schön, als frei jeglicher Sorgen ansehen. Was so viel bedeutet, das alle relevanten Grundbedürfnisse in ausreichender Form gedeckt wären – es besteht kein Mangel!

Für wen ließe sich das jetzt schon sagen, wenn wir die materielle Welt betrachteten. Wir befinden uns in einem System, wo Reichtum den vorherrschenden Freiheitsgrad beschreibt, ihn sogar beherrscht.

Utopie bedeutete, größt mögliche Freiheitsgrade. In einer geldbestimmten Welt, erhöhen sich die Freiheitsgrade mit der Größe des Geldvermögens. Je Reicher ein Mensch ist, desto mehr Freiheitsgrade kann er sich leisten. Das heißt nicht, das dieser Mensch glücklicher ist, aber er kann sich ungehindert auf dem Spielfeld bewegen, wo hingegen ein armer Mensch sich kaum auf dem Spielfeld bewegen kann. Wer kann während des Frühstücks darüber entscheiden, ein Eis auf Mallorca zu essen und 3 Stunden später setzte er dieses um – nicht das das erstrebenswert wäre, doch erschließen sich daraus noch andere Möglichkeiten. Menschen wollen selbst bestimmt leben, doch 99% Menschen auf Erden können das nicht. Ihr Spielraum ist kleiner als bei den 1% der restlichen Gruppe. Auch hier geht es nicht um Glück, oder Unglück, sondern um Selbstbestimmtheit. Dieses 1 % hat ein Utopia der absoluten Selbstbestimmtheit bereits erreicht – und leider kann dieses Utopia nur bestehen, wenn es den 99% der Menschheit verwehrt bleibt.

Was müssten die 1% machen, ihren Staus Quo zu erhalten? Lassen Sie uns dazu einige Ermittlungshypothesen bilden.

  1. Schutz
  2. Manipulation
  3. Unsichtbarkeit
  4. Ablenkungsmanöver
  5. Gewaltmonopol
  6. Verträge
  7. Magie
  8. Abgrenzung
  9. Bezahlung

Man erkennt an den Hypothesen, das das wohlwollende Element komplett fehlt, wenn man seinen Status Quo, eines erreichten Utopia, gegen die restliche Menschheit, von 99% schützen möchte. Dieses Utopia lässt sich nur schützen, wenn für die restlichen 99% eine Dystopie geschaffen wird – und genau das ist es, was wir im Außen erkennen, wenn wir die Augen aufmachten und die Klarsichtbrille aufsetzten. Kriege, Krisen, Sanktionen, Sozialabbau, Zwänge, Demokratieabbau, Privatisierung, etc..

Die Nutznießer des Utopia sind aberwitzig reiche Dynastien, die allesamt in keiner der Forbes Listen auftauchen, in denen Bill Gates regelmäßig an der Spitze liegt, oder lag. Für diese Gruppe, von vielleicht 60 Familien, man weiß es nicht genau, ist aber auch egal, ist Bill Gates nicht mehr und nicht weniger, als ein Nerd mit einem lukrativen Hobby.

Wenn wir zurückgehen, zu Zeiten der Monarchien, ging es den Monarchen niemals ums Geld, ganz im Gegenteil, es ging um Macht, Namen und Prestige, sie waren allesamt verschwenderisch und hatten des öfteren Mühe nicht Bankrott zu gehen. Der Monarch hatte zwar die Macht, doch konnte er seine Macht, ohne des Mittelchen Gold/Geld nicht aufrecht erhalten – genauso wie Kriege nur dann gewonnen wurden, wenn genug Geld in der Kasse war.

Es ließe sich ableiten, Macht braucht Geld. Alle 9 Ermittlungshypothesen lassen sich nur nutzen, wenn genug Geld in der Kasse ist. Da es sich aber um sehr reiche handelt, können wir davon ausgehen, das dies im Bereich des Möglichen liegt.

Es ist eine zum Himmel schreiende UNgerechtigkeit, von einer kleinen Gruppe, den restlichen 99% etwas zu verwehren, was man für sich selbst bereits in Anspruch genommen hat. Es geht hier auch nicht wirklich um Utopie, sondern um die Nutznießer einer Dystopie. Wenn man seinen Reichtum nur genießen kann, weil man sich gegen eine Aussenwelt abschottet, verhält es sich, im Blitzlicht, wie Häftling und Wärter, da beide hinter Gittern stecken. Wie traurig.

Georgia Guidestones

In Georgia existiert eine riesige moderne Steinformation, die Georgia Guidestones, die Stonehenge nachempfunden wurde. Auf den Steinen steht in 4 Sprachen, Babylonisch, Altgriechisch, Sanskrit und in ägyptischen Hieroglyphen, das die Menschheit lediglich aus 500 Mio Menschen bestehen sollte, damit diese im Einklang mit dem Planeten leben könne. Das wären, ab heute gerechnet, ca. 6,5 Mrd. Menschen zu viel. Was für ein Zynismus, so etwas einfach zu postulieren. Wie lässt sich so ein Postulat benennen, wenn nicht, als magische Prophezeiung, die sich wie ein MEM, einem geistigen Virus verbreiten soll, so bald man diese Zeilen gelesen hat.

Wie wäre eine Gegenthese, ein Gegenpostulat – das diese unsere Erde den ultrareichen Geldadel nicht mehr verträgt, weil durch Ihn nur unsägliches Leid für viele geschaffen wird. Das diese Welt nur dann zu einem besseren Ort werden würde, wenn Wohlstand gleichmäßig verteilt wäre. Das Reich sein kein erstrebenswertes Ziel ist, weil dadurch nichts für das Allgemeinwohl geschaffen wird. Das innere Größe nichts mit materiellen Dingen zu tun hat. Das die Welt, ohne die 1% Geldadel zu einem besseren Ort werden würde, weil niemand da wäre, der über andere zu herrschen versuchte. Das innerer Frieden, Freiheit, Liebe und Authentizität erstrebenswerte Attribute sind, die ein Miteinander auf dem Planetenwesen erst möglich macht, um auch im Einklang mit der Erde und allen Wesen leben zu können.

Die Frage ist, was wollt Ihr?

Lasst uns das auf große Steintafeln hauen, die wir auf allen Kontinenten der Welt aufstellen würden – damit allen Menschen klar wird, das aller Anfang, die Liebe ist!

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