Der König ist tot, es lebe das feudale Geldsystem!

Die Menschheitsfamilie auf dem Weg zum kooperativen Geldsystem!

von hector haller

Anno 1694, wurde die Bank von England, eine Privatbank, von William Patterson gegründet. Die Bank von England erhielt vom englischen König Wilhelm III. von Oranien, das Privileg zum Drucken und zur Ausgabe des allgemeinen gesetzlichen Zahlungsmittels.

Goethe (1749-1832) hat dies im Faust 2 zum Besten gegeben.

KANZLER, der langsam herankommt.

Beglückt genug in meinen alten Tagen. –

So hört und schaut das schicksalschwere Blatt,

Das alles Weh in Wohl verwandelt hat! Er liest.

»Zu wissen sei es jedem, ders begehrt:

Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.

Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,

Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.

Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,

Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.«

Mit Fug und Recht lässt sich attestieren, das der König und somit alle anderen Königshäuser, die dem Beispiel nacheiferten, einen Teil ihrer Souveränität aufgegeben hatten.

Nunmehr benötigten die Könige, Steuern, um ihre Schulden, oder besser gesagt, Ihre Zinsen bedienen zu können. Auch hier änderte sich zunächst nichts für das Königshaus, da auch vorher bereits Steuern eingetrieben wurden, um Hof, Staat, Infrastruktur und Kriege finanzieren zu können. Nur das Banken, als eine Art Zwischenhändler, davon profitierten. Der Vorteil für das englische Königshaus war kristallklar, Geld, als Kredit war zu jeder Zeit verfügbar, auch wenn Steuereinnahmen, auf Grund von Missernten, oder verlorengegangene Kriege, das nicht hergaben.

Diesen Vorteil schätzten die Könige mit Sicherheit, was sie auch in die Lage versetzte, große Kriegsheere aufbauen und unterhalten zu können, um folglich längere Kriege durchführen zu können. Kriege wurden verloren, weil die Mittel, ein Heer zu unterhalten, ausgegangen waren. Man erkennt, das Geld und Krieg eine unheilvolle Symbiose eingegangen war. Die Flotte Englands, die über Jahrhunderte die Welt dominierte, ist ein gutes Beispiel dafür. Der König war mit Sicherheit immer kreditwürdig und allzu forsch konnten die ersten Banker nicht aufgetreten sein, um des Königs Zorn, des damaligen absoluten Souveräns, nicht spüren zu bekommen.

Könige kamen und gingen, doch das Bankensystem blieb – bis heute. Es ist eine feudale Einrichtung, die über das Geldsystem der Welt bestimmt. Banken schöpfen das Geld aus dem Nichts, was inzwischen von den Banken selber zugegeben wird. Das dafür das Geld der Sparer eingesetzt wurde, ist ein absoluter Mythos und sollte ein bestimmtes Image aufbauen, das der kleine Sparer, Teil eines größeren Spieles ist. Dieses Image der Banken bröckelt – und das ist gut so.

Es muss als das erkannt werden, das es ist, eine feudale Einrichtung für einige Wenige, die dem Souverän, den Menschen, als Volk eines Staates, ihre Souveränität vorenthält. Nicht umsonst kursieren solche Sprüche, wie,

Zitat: „Gib mir die Macht über die Währung eines Landes und mir ist egal, wer dessen Gesetze schreibt.“

Man kann gut und gerne von Aufklärung 2.0 sprechen, die die Menschheit in die Lage versetzen wird endlich Souverän zu werden. Das feudale System für die sehr wenigen (0,01 %) Nutznießer hat nun endlich ausgesorgt.

Die Ultrareichen können wir uns einfach nicht mehr leisten.

Geld ist Motor für eine funktionierende Gesellschaft, für eine funktionierende Welt – die Geldschöpfung gehört in die Hände des Souveräns, die, glaubte man den Verfassungen aller Nationen, vom Volke ausgeht.

Lege die Geldschöpfung in die Hände des Volkes, des Souveräns und es ist egal, wer glaubt an der Macht zu sein.

Die Hoheit über das Geld gehört in die Hände des Souveräns – viele Entwicklungen, wie Erhöhung von Rüstungsausgaben, Bankenrettungen, ESM, Bad Banks, Bailout, Sozialabbau, Wachstumszwang, Umweltverschmutzung, Hartz IV, Ressourcenkriege, etc., wären nicht so leicht möglich, da die Menschen, als Menschheitsfamilie niemals Kriege führen und auch nicht Ihre Umwelt zerstören wollen.  Frage die Menschen Europas auf den Straßen, frage die Menschen in Russland, in Amerika, im Iran, Syrien, Lybien, Irak, Jemen, egal wo, die Menschen wollen keinen Krieg.

Es geht um Frieden auf der Welt, es geht darum uns unseren Platz auf der Erde, als Mensch, als Teil einer höheren Ordnung zu verstehen und zu handeln. Da hat der Mensch eine große Verantwortung, die er zurzeit mit Füßen tritt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.