Gehirn vs. Hirntod!

Ist der Mensch das Gehirn?

Eine unzureichende Interpretation entscheidet über Leben und Tod!

von hector haller

zu allererst beantworte ich die Frage mit einem klaren NEIN. Der Mensch ist nicht das Gehirn – der Mensch hat ein Gehirn. Entseelte Wissenschaft postuliert das gerne, da mit diesem Postulat viel Geld verdient und entrechtet werden kann.

Was ist der Mensch?

Eine Frage die den Menschen bereits seit Jahrtausenden beschäftigt. Was ist der Grund für Menschheit auf diesem Planeten, dem es sicher besser ginge, wenn der Mensch nicht auf ihm wandeln täte.

Institutionelle Religionen helfen uns da auch nicht weiter, da diese lediglich postulieren und ebensoviele Fragen offen lassen.

Eine Annäherung an diese Frage kann nur in jedem selber vollzogen werden, da es um jede einzelne Seele geht. Körper, Geist und Seele sollen den Menschen in Gänze ausmachen, also lasst uns eine Reise vom Körper startend, über den Geist zur Seele machen. In wie weit in diesem Fall das Gehirn eine Rolle spielt, wird sich zeigen.

Der Körper

Körper sind aus Materie aufgebaut, die in ihrem Innern kosmischen, als auch komischen Gesetzen folgen – denn schaut man genauer nach, so finden wir da nichts, und gerade dieses Nichts, also unsere Unkenntnis darüber, ist das einzig erwähnenswerte. Wir wissen nicht was Materie ist. Wir wissen nur wie Materie reagiert, wenn wir beeinflussend einwirken. Materie besteht aus Quanten, die einer Fluktuation unterstehen, in dem sie aus dem Nichts auftauchen und dahin wieder verschwinden. So die Meinung der Naturwissenschaft. Materie ist im Grunde nicht viel mehr, als wahrscheinliche Anordnung im Raum, die in der Wirklichkeit kollabiert.

Hier steht das Welle/Teilchen Phänomen im Vordergrund.

Das Doppelspaltexperiment zeigt, das Licht, als Teilchen, oder als Welle angetroffen werden kann, je nachdem, ob ein bewusstseinsfähiges Wesen an der Messung teilnimmt, oder nicht.

Was sagt uns das?

Führende Naturwissenschaftler des letzten Jahrhunderts, hier ist Max Planck zu erwähnen, sagte, das hinter allen physikalischen Gesetzen ein Geist stecken muss, denn anders können er sich das nicht erklären. Diese Aussage hat ihre Konsequenzen, sollte sie ernst genommen werden.

Erstes Hermetisches Gesetz: „ Alles ist Geist“.

Demnach gibt es keine Unterscheidung gegenüber belebter und vermeintlich unbelebter Materie. Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel startet mit den Worten, …Gott ist das Wort, und das Wort ist Gott, richtig Übersetzt, Gott ist Logos, und Logos ist Gott.

Gott ist also geistig, und wenn er die Welt, das Universum geschaffen hat, so ist das Universum ein geistiges Konstrukt und mit ihm auch der Mensch. Wenn der Mensch ein geistiges Wesen ist, so kann er nicht nur das Gehirn sein, sondern entspringt einer höheren Ordnung, die durch den Körper auf diesem Planeten ins Handeln kommt.

Ich bitte dich jetzt an das Doppelspaltexperiment zu denken, und dir vorzustellen, das dein Körper, durch das Wirken des Welle/Teilchen-Phänomens, in jeder Sekunde, zu Gunsten der Materie in die Materie kollabiert. Wer übernimmt das für uns? Unser Gehirn?

Komplexe Strukturen scheinen im Teilchenfeld gefangen zu sein – das scheint aber auch plausibel, da für uns das Leben sonst sehr schwer wäre, würde wir ständig zwischen den beiden Zuständen pendeln. Die Gesetzmäßigkeit folgt einer höheren Ordnung, in die Materie, also auch der Körper des Menschen, eingebettet wurde.

Das Gehirn, spiegel des Bewusstseins

Das Gehirn wird auf der materiellen Ebene wahrgenommen. Wir können es messen, können die elektrischen Ströme visuell darstellen und erkennen, das unser Handeln und Denken, im Gehirn, in bestimmen Bereichen ausgelesen werden kann. Wenn der Mensch spricht, so ist das Sprachzentrum aktiv, usw. Es steuert unsere motorischen Fertigkeiten und ist dafür ausgelegt, uns ein guter Begleiter auf diesem Erdenwesen zu sein. Es ist eine Art Simulator, das uns befähigt, verläßliche Annahmen von unsere Umwelt zu erkennen. Diese Annahmen lassen den Menschen fliegen, lassen ihn in der Tiefsee tauchen, lassen ihn überlebensfähig sein. Es macht uns anpassungsfähig. Es ist ein verdammt gutes Werkzeug, das unsere Hochachtung verdient. Doch was lässt uns in der Materie verweilen, was sorgt dafür, das wir immer wieder in die Materie kollabieren. Da muss es etwas grundsätzlicheres geben, das uns zu bewusstseinsfähigen Wesen macht, das vom Gehirn eventuell gespiegelt wird. Erst die Kraft, die uns in die Materie gießt, dann das Bewusstsein, das dafür notwendig ist und dann das Gehirn. Wir sind demnach eine Menge mehr, als nur das Gehirn.

Zirkelschluss Hirntod

Ein heute, gemessener Hirntod, ist lediglich eine Interpretation eines Messwertes, der so definiert wurde. Es handelt sich im Grunde um einen Zirkelschluss. Wenn die Kurve Null zeigt, muss das Hirn tot sein, weil das Hirn tot ist, ist das Messergebnis Null. Auf Grundlage dieser Interpretation werden dem Menschen, dessen Körper am Leben sein muss, Organe entnommen. Einem Toten kann man keine Organe entnehmen. Die Organe müssen zwingend aus einem lebendigen Körper entnommen werden, ansonsten funktioniert das nicht. Das der Organhandel, die Interpretation des Hirntodes befürwortet, liegt offenkundig auf der Hand – es ist einfach ein saugutes Geschäft.

Es muss etwas vorhanden sein, das den Körper belebt – und so sehen wir es in der sixtinischen Kapelle, im Gemälde von Michelangelo, wie Gottes Funke den menschlichen Körper Leben einhaucht.

Viele steigen hier aus, da Ihnen ein göttliches Wirken zu wenig wissenschaftlich erscheint, doch erinnert euch an das Zitat vom deutschen Physiker Max Planck, der ein geistiges Wirken voraussetzt. Wir können Gott auch Geist nennen.

Da gibt’s also etwas, dass den Körper belebt und wenn dieses Etwas verschwunden ist, zerfällt der Körper und mit Ihm auch das Gehirn – und wenn ein hirntoter Mensch trotzdem am Leben gehalten werden kann, so kann der Mensch ja unmöglich nur das Gehirn sein. Außerdem existieren eine Vielzahl von Nahtoderfahrungen, die wissenschaftlich begleitet wurden, bei denen Menschen, als klinisch Tod erklärt wurden und trotzdem wieder zurück ins Leben kamen. Was soll hierbei das Gehirn genau gemacht haben?

Wir könnten diese Kraft als Geist, als Seele bezeichnen, da es keine bessere Erklärung dafür gibt. Ein Etwas, dem alles zu Grunde liegt, auf dem sich unser Menschsein aufbaut. Der Körper ist demnach ein Terranautenanzug, der der Seele, dem Geist befähigt, auf diesem Planeten zu wandeln und zu handeln. Durch diesen Körper können wir mit unzähligen Aspekten, und zwar allen Seelen auf der Welt in Interaktion treten.

Ichwesen

Ist Dir schon mal aufgefallen, das jeder Mensch auf der Erde „ICH“ zu sich sagt. Ich bin müde, ich habe hunger, ich bin dies, ich bin das, ich, ich, ich. Jeder Mensch ist ein Ichwesen! Und jeder Mensch steht für einen anderen Aspekt des großen Ganzen. Das große Ganze ist die Summe aller Aspekte, aller Seelen. Wir können schlecht dahinter steigen, was das genau bedeutet, wir erkennen aber, das jede einzelne Seele, alleine betrachtet werden kann, weil sie in einem individuellen Terranautenanzug, dem Körper, steckt. Das Gehirn ist verantwortlich dafür, das wir auf diesem Planeten überleben, und, das wir einen Sinn erkennen und im besten Falle verstehen. Die bloße Annahme, das wir zufällige, sinnlose Wesen sein sollten, die mehr, oder weniger in diese Lage gestolpert sind, ist einfach nur grotesk!

Diese Annahme macht alles Handeln ebenso beliebig, was wir auf Erden leider erkennen müssen. Der Mensch, als Zufallsprodukt in einem kalten und grausamen Universum, kann demnach genauso kalt und grausam sein.

Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Der Körper bewegt sich in der materiellen Welt und unterliegt den physikalischen Naturgesetzen, also unterliegt das Gehirn auch den Naturgesetzen. Unsere Seele, unser Geist sind immateriell und unterliegen auf Grund dessen nicht den Naturgesetzen. Sie entspringen einer höheren Ordnung, die unabhängig von Materie existieren. Damit unser wahrliches Dasein im Diesseits verstanden werden kann, ist unser Gehirn notwendig, da es wie eine Art Schnittstelle fungiert und uns in die Lage versetzt, eine Vorstellung vom Meer aller Möglichkeiten zu erhalten.

Was das genau bedeutet, kann nur jeder Mensch für sich selbst herausfinden. Diesen Weg, einer Bewusstwerdung in die Freiheit, kann nur jeder alleine beschreiten, an dessen Ende, alles wieder vereint ist.

rubikon

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