Das bedingte Leben!

Eliten auf Totalitätskurs

von hector haller

Ein Gespräch unter Freunden endete mit dem Ausspruch: „der Mensch, sinnloses Pack…“ Ein zutiefst verstörender Ausspruch. Seit Jahren finden wir immer wieder Dokumentationen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die den Menschen im absoluten schlechten Licht zeigen. Der Mensch, das mangelhafte Wesen, der nichts so gut kann, wie es Tiere vermögen und obendrein ein entartetes Gehirn besitzt, das als Triebfeder für Zerstörung dient. Eine Bankrotterklärung für die Menschheit, die dezimiert gehört, damit sich alles um sie herum wieder erholen kann. So das Narrativ, an dem erfolgreich gearbeitet wird.

Was könnte der Grund dafür sein, das an diesem Narrativ so dermaßen festgehalten wird?

In den 90er Jahren kam der „Club of Rome“ zum Schluss, dass zu viele Menschen auf der Erde leben. Auch hier wurde ein exponentielles Wachstum zu Grunde gelegt, das im 21 Jahrhundert dramatische Konsequenzen nach sich ziehen wird. Hungertote, Kriege um Ressourcen, sowie Kriege ums Wasser. Im Grunde, Krieg ums Überleben. Wer genauer hinschaut, kann erkennen, dass hier das altbewährte „Teile und Herrsche“ Spiel von Statten geht. Der Krieg der Zukunft ist der Krieg, Jeder gegen Jeden. Im 19 und 20 Jahrhundert kämpften noch Nationen gegeneinander. Die Kriege im 21 Jahrhundert sind allesamt „weiche“ Kriege und finden im Innern unserer Köpfe statt. Man könnte sie als psychologische Kriege, oder als Informationskriege bezeichnen.

Derjenige, der die Deutungshoheit dominiert beherrscht das Spielfeld. Derjenige, der die Regeln aufstellt, hat die Macht. Man kann den normalen Menschen, schlicht und ergreifend, als Untertan bezeichnen. Doch Untertan von was/wem? Die Herrscher sind keine Könige, oder Kirchenfürsten, oder Despoten.

Struktokratie herrscht

Es herrscht eine Struktur und mit Ihr Menschen, die sich am oberen Ende dieser Struktur aufgestellt haben. In der Monarchie war es die Erbfolge, die Menschen immer gleich ans obere Ende der Struktur bugsierten. Tauschte man einen König aus, so kam der nächste aus den eigenen Reihen. Auch der Geldadel vererbt seine Macht innerfamiliär. Das ist keine Neiddebatte, sondern lediglich eine nüchterne Analyse der weltweiten Zustände. Man kann sich die Ultrareichen im Grunde nicht mehr leisten. Man erkennt, dass privater Reichtum begrenzt gehört, weil mit zu viel Geld auch zu viel Macht einhergeht, die immer missbraucht wird. Hier sollte Journalismus mal den Finger in die Wunden legen – doch dafür bedarf es einer freien Presse, die wir momentan nicht haben.

Wenn man nachhaltig etwas verändern möchte, so ist es immer die Struktur, die verändert werden muss.

Die sog. Eliten waren in der Vergangenheit immer daran interessiert die vorherrschende Struktur zu schützen und dafür waren sie gewillt alles zu tun. Hier existieren bereits unzählige Beispiele, die das aufzeigen.

Aktuell wird eine alte Struktur regelrecht geopfert, um sie gegen eine neue nachhaltigere, umfassendere Struktur im Sinne der Eliten zu ersetzen. Die vergangene Struktur zielte auf einen möglichst freien Individualismus. Man kennt die Sprüche vom Tellerwäscher zum Milliardär. Du musst nur gewillt sein alles zu tun, et voila, du wirst reich. Das hat viel mit Goldrausch zu tun, bei dem wirklich nur einige wenige Reich geworden sind. Der größte Anteil der Menschen ging daran zugrunde, oder kämpfte ums Überleben.

Die letzten beiden Weltkriege haben Mechanismen in die Struktur eingebaut, derer man sich gerne entledigen möchte. Gemeint sind verbriefte Rechte für das Individuum, wie Menschenwürde, körperliche Unversehrtheit, Wahlrecht, Demokratie, Versammlungsfreiheit, Unschuldsvermutung, Bewegungsfreiheit, Meinungsfreiheit, freie Berufswahl, Bargeld, Sozialstruktur, soziale Marktwirtschaft, usw..

Bereits seit einigen Jahren wird aus politischen Kreisen, hier ist Dr. Wolfgang Schäuble genannt, verstärkt von der sog. Governance gesprochen. Gemeint sind private Strukturen, die immer mehr Government ersetzen sollen. Auch das ist mit „Great Reset“ gemeint. Die gesamte Governance ist demokratisch nicht legitimiert.

Nach dem zweiten Weltkrieg war es der Mittelstand in Deutschland der für das Wirtschaftswunder gesorgt hatte. Der Mittelstand war Garant für verteilten Wohlstand. Die Schere zwischen Arm und Reich hatte am Anfang der Wirtschaftsunion noch nicht so aberwitzige Ausmaße angenommen. Das sieht Heute, im Jahr 2021 ganz anders aus. Der Mittelstand wird vor unseren Augen zerstört. Was folgt daraus?

Die alten Strukturen sollen transformiert werden. Der Mittelstand wird geopfert für monopolistische Konzernstrukturen.

Man kann den Gehalt der neuen Struktur bereits erkennen, wenn man die Agenden der Hochfinanz, der selbsternannten Eliten, als auch der EU-Eliten betrachtet.

Es soll z.B. ein EU weiter Impfpass kommen, damit die Menschen ihre Bewegungsfreiheit zurückerlangen können. Und hier sitzt die Schere bereits im Kopf, wenn man das einfach so akzeptiert. Die Bewegungsfreiheit wird an Bedingungen geknüpft. Das hat mit Freiheit nicht viel tun. Die Größe des Spiels, die sich dahinter verbirgt lässt sich nur erahnen. Es wird nicht bei der einen Bedingung bleiben.

Unser Rechtssystem geht von der Unschuldsvermutung aus. Der einzelne Mensch muss seine Unschuld nicht beweisen, sondern diese wird vorausgesetzt und der Staat ist in der Pflicht, die Unschuld zu widerlegen. Das wird mal eben auf den Kopf gestellt. Was daraus alles abgeleitet werden kann ist monströs. Darüber sollte jeder nachdenken.

Was wird mit dem Impfpass denn genau ausgesagt – doch nur, das der Mensch geimpft ist. Von Gesundheit keine Rede. Eine Impfung wird demnach mit Gesundheit gleichgesetzt. Was definitiv nicht der Fall ist.

Der Impf-Pass ist ein Kontroll- und Maßnahmetool Rechte vorzuenthalten. Das bitte mal auf der Zunge zergehen lassen. Je Impfbereiter ein Mensch sich zeigt, desto größer anscheinend seine Freiheitsgrade. Ein Hoch auf BIGTEC und BIG PHARMA fällt mir dazu ein.

Im Umkehrschluss verliert der impfkritische Mensch jegliche Rechte am neuen Leben teilzuhaben. Der impfkritische Bürger darf eventuell bestimmte Geschäfte nicht mehr betreten, er wird nicht mehr Reisen dürfen, viele Länder werden Einreiseverbote für Nichtgeimpfte aussprechen, etc.pp. Eine echte Zweiklassengesellschaft und Diskriminierung und Apartheid. Wahre Dystopie.

Sollte ein impfkritischer Mensch mal krank werden, so darf er wahrscheinlich nicht mal mehr ein Krankenhaus betreten. Wenn er das aber muss, weil eine schwere Krankheit das bedingt, so wird im sicher eine Breitbandimpfung zuteil. Dann ist alles wieder gut und der Mensch darf behandelt werden. Natürlich muss er vorher für 14 Tage in ein QZ zur Beobachtung – das ist ja klar.

Das sind allesamt keine guten Aussichten, die von allen Menschen abzulehnen sind.

Wer möchte ein bedingtes Leben führen? Keiner! Im Grunde ist das jedem Menschen bewusst! Das ist das hoffnungsvolle. Und sollten die aktuell herrschenden Ängste überwunden sein, so bricht das Kartenhaus der Coronaapologeten in sich zusammen.

Uns stehen interessante Zeiten bevor!

Lasst uns die Zeit nutzen, die strukturellen Probleme zu beheben, zum Nutze eines Allgemeinwohls.

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