KRITIK(WÜRDIGKEIT)

was können wir lernen?

von hector haller

Kritik ist wichtig!

Wie kostbar sind Momente, in denen wir eines Besseren belehrt wurden? Natürlich nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Es gab ein Gegenüber, das uns als würdig empfand Kritik zu äußern. Es geht hier nicht ums bloße kritisieren, oder rummäkeln, sondern darum, sich in die Thematik eines Gegenübers insoweit hineinzuversetzen, das man es mit Bezug auf seine eigene Position versucht zu verstehen. Die Ureinwohner Amerikas haben dafür ein Sprichwort, das ich als treffend empfinde.

„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“

Was dem politischen Diskurs auf der ganze Welt leider absolut abgeht.

Was kolportieren derweil die Medien? Wir leben in postfaktischen Zeiten, in denen gegen Hatespeech vorgegangen werden muss, als ob unser Seelenheil davon abhing. Wir brandmarken unser Gegenüber, damit wir uns mit dem Gesagten nicht mehr auseinandersetzen müssen. Wir werfen mit Begriffen umher, wie antisemitisch, die Atombombe unter den Diskreditierungen, damit die Person verunglimpft wird, und am besten verstummt. Daraus erwächst Schweigespirale, was damals sehr gut war für das III Reich.

Es wäre schön, wenn es klare Definitionen von Hatespeech gäbe, um Orientierung zu erhalten – die gibt es aber nicht und so kann behauptet werden, das sich die Balken biegen.

Wer prüft, wenn zu Unrecht verunglimpft wurde und wie ist mit den Verunglimpfern umzugehen, wenn ein Mensch, in die Mainstreammangel genommen wird und Mundtot gemacht wurde. Das sind klare Verstöße gegen die kostbare Pflanze Demokratie. Demokratie, mit all seiner Bürokratie, sind doch der Schutz vor willkürlicher Auslegung. Von daher muss es klare Definitionen geben, was in Demokratie geht und was nicht – und Recht zu sprechen sollte den Gerichten obliegen.

Im Grunde wird Demokratie zerstört, in dem wir uns über den anderen erheben und seine Meinung als undemokratisch bezeichnen. Was soll das für eine Auseinandersetzung sein, wenn nicht versucht wird, sein Gegenüber zu verstehen? Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man sich selbst auf Seiten einer Wahrheit wähnt und dadurch taub für andere Ansichten wird. Es wird gelobt, wenn man mit Trägern anderer Ansichten nicht spricht und es wird getadelt, wenn man es dann doch tut – was hat das mit Demokratie zu tun? Logischen Erwägungen können nicht gefolgt werden, wenn sie vom Falschen geäußert werden, so beschränken wir unseren Spielraum immer mehr, bis wir nur noch steif und starr reagieren können. Das ist dämlich!

Wir beschäftigen ehemalige Stasimitarbeiter, Frau Kahane, Amadeu Antonio Stiftung, die geläutert scheinen, weil sie eingesehen hatten, das Ausspionieren für Herrschaft unschön war, nur um sie dann zum Bundeschefankläger für Hatespeech in sozialen Netzwerken zu machen. Das ist so was von grotesk! Hier schreibt die politische Wirklichkeit wirklich mit merkwürdiger Tinte.

Es ist doch die Kritikfähigkeit, die Demokratie erst stärkt, weil Sie ein wichtiges Korrektiv darstellt und Fehlentwicklungen aufzeigen kann. Sollte man anfangen sich selbst für Alternativlos zu halten, verläßt man den Hafen Demokratie und driftet in autokratische Gewässer, wo Willkür für tosende Brandung sorgt. Ahoi!

Das nicht beschäftigen mit Kritik, oder anderen Ansichten und Meinungen treibt den Staat in den Totalitarismus, so frei nach dem Motto, wer nicht für uns ist, ist gegen uns und sofort werden Andersdenkende zu Feinden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es in unserer Verfassung, was umgehend alle „Verunglimpfer“ zur Räson bringen müsste. In den Medien wird immer wieder mal von „Gefährdern“ gesprochen, ich spreche mich gegen die vermeintlichen „Verunglimpfer“ aus, die leider nicht verstanden haben, das Kritik Demokratie belebt und Kritikablehnung Demokratie zerstört.

Ein Diskurs kann nur geführt werden, wenn die aufscheinende Wirklichkeit, das mehr Ansichten existieren, als nur die eigene, akzeptiert wird, wenn Kritik gleichwertig nebeneinander stehen kann und wenn ich diese würdige. In dem ich Kritik würdige, würdige ich den Andersdenkenden und auch mich selbst, was den Artikel 1, des Grundgesetzes, die Würde des Menschen ist unantastbar, absolut entspräche.

Morbus „Capitalism“

Mit künstlicher Verknappung gegen die Wand

von hector haller

Capitalism

Die Märkte werden unruhig, hört man in den Medien, im DLF, im ARD und ZDF, in den Wirtschaftsgazetten und Gutenmorgenprogrammen des Fernsehens, schwadronieren. Der größte Teil der Bevölkerung hört sich diese Nachrichten an und hat nur eine wage Vorstellung davon, um was es genau geht, wenn der Markt unruhig wird. Das klingt so, als liefe da eine hysterische Meute umher, wenn etwas den stetig wachsenden Lauf von Aktien dämpft. Die Märkte, die Märkte, die Märkte!

Es wird wild gefuchtelt, weil die börsliche Bewertung eines Unternehmens nach unten geht – derweil hinter geschlossenen Türen blutleere Anwaltsmenschen Gesetzestexte formulieren, die den Einfluss von uns Menschen auf Unternehmen immer mehr zu verhindern versuchen, damit die Märkte bloß nicht unruhig werden können. Es ist der Faktor Mensch, der wie immer und überall schlecht eingeschätzt werden kann. Am besten man nagelt ihn auf den Boden, damit er nichts Unüberlegtes tun kann.

Das Wirtschaftsverständnis, das in den letzten 2000 Jahren gewachsen ist steht im krassen Gegensatz zum natürlichen Kreislauf der Erde und ist auf Grund dieses Irrglauben eine zum Scheitern verurteilte Episode – die Frage bleibt, wieviel soll mit in den Abgrund gerissen werden. Soll die Menschheit hier enden – denn so drastisch sieht es aus.

Lassen Sie uns besser die Märkte opfern, damit die Erde sich beruhigen kann!

Doch lassen sie uns nicht in Endzeitstimmung verfallen, sondern den Blick langsam dahin wenden, wo Lösung wartet. Das schöne am Kapitalismus ist, er ist menschengemacht und kann überwunden werden – er ist eine klaffende Wunde, die immer größer wird, je ungebremster er agieren kann. Er reißt sich regelrecht selbst in Stücke – es ist wie im Bild vom Saturn, der seine Kinder frisst, nur das der Kapitalismus alle verspeist, auch unsere Kinder. Das wissen auch alle, man will der Wahrheit aber nicht ins Auge sehen. Also, warum noch mehr darüber fabulieren!

Wir brauchen kein neues Verständnis, sondern müssen uns erinnern!

Was wäre eine Wirtschaftsordnung, die im Einklang mit dem Erdenwesen stünde? Eine auf Kooperation und Synergie ausgelegte Ordnung, die einen Kreislauf dahingehend abbildet, das Ressourcen geschont und Müll vermieden wird. Es ginge um Versorgung, und das auf die natürlichste und ressourcenschonendste Art und Weise. Ich denke, das bis hierher viele Folgen können und einigen das Gefühl beschleicht, es ginge um Kommunismus und das wäre ein fataler Fehler, denn darum geht es überhaupt nicht. Denn beide, Kommunismus und Kapitalismus beuten die Erde aus. Da gibt es keinen Unterschied.

Es geht um so viel mehr – es geht um Einklang, Balance, Miteinander, Respekt, Kommunikation mit dem Erdenwesen.

Die Natur zeigt uns überall, wie es geht. Sie filtert Wasser, lässt Ressource nachwachsen, vermeidet Müll, stellt Balance ein, bildet einen Kreislauf des Lebens, und, und, und. Wie kann es sein, dass der Mensch sich so weit davon entfernt hat. Man könnte fast zum Schluss kommen, der Mensch käme nicht von der Erde, weil er so gegen die eigene Mutter agiert. Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist, wie überlebt die Menschheit, die Endausläufer eines beschleunigten Neoliberalismus, mit den geistigen Mitteln des 19. Jahrhunderts zu überwinden. Wir haben einen Stillstand in der Bewusstwerdung der Menschheit, weil sie unten gehalten, bis in Trance durch Hollywood und Co unterhalten wird. Im Grunde eine Mischung aus, George Orwells, „1984“ und „Brave New World“, von Aldous Huxley. Wir amüsieren uns zu Tode, weil die Wahrheit von Armut, Krieg und Polzeitstaat nicht mehr ertragen wird. Es geht um so viel!

Viele steigen hier aus, weil sie das drastische Bild nicht sehen, oder nicht sehen wollen, oder können, oder einem Trugbild erliegen, oder einfach nicht ertragen. Die Welt wurde verpreist, so dass sie verramscht werden kann. Manager von Nestlè geben zum Besten, das Wasser kein Menschenrecht sei, das es ein Wirtschaftsgut, wie Coca Cola sei, mit dem Handel betrieben werden kann. Dem Markt ist es recht, wenn ein Gut knapp ist, denn dann steigt der Preis, gemäß den inneren Regeln des Marktes – also, lass alles Wasser vergiften, damit es erst so richtig knapp wird!!! Seelenloses Handeln ohne jedwede Demut dem Leben gegenüber. Genau dieses Handeln können wir uns nicht mehr leisten – es gehört überwunden, weil nur Leid von ihm ausgeht.

Wasser ist Leben – es ist keine Ware, um die man feilschen kann. Sonne ist Leben – sie ist keine Ware, um die man feilschen kann, Luft ist Leben – sie ist keine Ware, um die man feilschen kann. Menschen und Tiere sind keine Ware, um die man feilschen kann. Sonne, Wasser Luft, sind elementare Stoffe, die uns zur Verfügung gestellt werden, die aber noch andere Abnehmer, als den Menschen, haben. Wir sind ein Erdenwesen, das viele Wesen beherbergt, die allesamt das Leben verdient haben. Kein Wesen ist besser, als das andere. Das ist kein, mein-Freund-der-Baum-Geschwafel, sondern respektvolle Logik. Wir brauchen einander, und der Mensch braucht besonders viel, von daher sollte er so viel demütiger sein.

Klassenbewusstsein

…denn nur gemeinsam sind wir stark!

von hector haller

Zitat: Warren E. Buffett – Klassenkrieg

„Es herrscht Klassenkrieg, okay, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen,

die den Krieg führt, und wir gewinnen.”

“There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”

Das Zitat sollten wir ernst nehmen – es herrscht also Krieg, reich gegen arm – viel wichtiger ist, dass wir, die Nichtreichen, im Sinne von Warren E. Buffet, endlich ein eigenes Klassenbewusstsein entwickeln, um dem etwas entgegenzusetzen.

das Klassenbewusstsein

Wir reden vom Klassenbewusstsein der 99,99%, der Weltbevölkerung, die in allmögliche Lager aufgespalten wurden – von dritter-, zweiter -, erster Welt, von Schwellenländern, oder Peripheriestaaten, G20, G8, von Armen, unterer, mittlerer, oder oberer Mittelschicht, in Hartz 4ler, Arbeitslose, in prekär Beschäftigte, in Links, Mitte, Rechts, Katholiken, Protestanten, Muslimen, Sunniten, Schiiten, Juden, Atheisten, weißen, schwarzen, Hutu, Tutsi, Hetero, Homo, Männer, Frauen, Gender, Dieselfahrern, Fahrradfahrern, Vegetariern, unterschiedlichen Sportliebhabern, et cetera pp, eben all jenen, die nicht zu den 0,01% gehören, die keine Mittel scheuen, ihren Platz, auch mittels Krieg zu verteidigen.

Die 0,01% geben pro Jahr, und wir reden von ca. 5.000.000.000 Mrd. US Dollar, für Thinktanks aus, eben diesen Status möglichst konfliktfrei aufrechtzuerhalten. Die Klasse der Reichen lässt die Psyche der Menschen erforschen, um eben diese Erkenntnisse gegen die 99,99 % für Ihre Interessen einzusetzen.

Die Eliteunis werden von den 0,01% Superreichen gefördert, man könnte auch sagen, Ihnen gehören die Eliteunis, und es scheint ein Privileg zu sein, eine Stellung an diesen UNIs zu erhalten, damit das erforschte Gut, zum Systemerhalt eingesetzt werden kann. So forscht ein vermeintlicher Nichtreicher darüber, dass die Klasse, zu der er gehört, möglichst nicht aufbegehrt. Das nenne ich mal clever! Der Sklave, der nicht weiß, das er Sklave ist, hat sein Schicksal, weil er es nicht so empfindet, bereits angenommen. Besser gesagt, dem Nichtreichen wird ein Leben als Sklavenwärter angeboten, das er dankend annimmt, das er sich zu besserem berufen fühlt. Teuflisch genial!

Sunzi: „Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“ – Die Kunst des Krieges.

Wenn ich Sunzi interpretiere, dann würde ich uns 99,99% attestieren, das uns zweiteres ständig widerfährt. Wir kennen den Feind und auch uns selbst nicht und sind auf Grund dessen auf verlorenen Posten.

Wir benötigen ein Klassenbewusstsein, eine Utopie, die uns vereint, damit wir dieses Spiel endlich beenden können. Es geht hier nicht um Neid, oder Rache, es geht schlicht und ergreifend ums nackte Überleben. Dieses Erde kann sich das momentan vorherrschende menschliche Wirtschaftssystem einfach nicht mehr leisten. Unsere Erde wird zerstört und das jede Sekunde, Stunde für Stunde, Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr und das bereits seit Jahrhunderten. Als Kinder war man dafür noch empfänglich, als man hörte, das Regenwald abgeholzt wird – heute sehen wir als Erfolg an, das Hölzer aus den Regionen mit Urwald, FSB, oder sonstwie zertifiziert sind, damit wir ein gutes Gewissen behalten können. Auch FSB Hölzer sind sicher auch aus schwarz geschlagenen Urwäldern – sie bekommen einen Persilschein ausgestellt und schon schert man sich einen Teufel darum.

Dieses ganze Wirtschaftsverständnis ist doch nichts weiter, als die Fortsetzung monarchischer Strukturen, ohne den vermeintlichen Blutadel dafür zu gebrauchen. Nicht umsonst wird vom sog. Geldadel gesprochen, das sollte genau so verstanden werden. Letzten Endes sind es Machtstrukturen, die von einigen wenigen dominiert werden und die inzwischen genau wissen, wie sie die 99,99% täuschen, lenken und führen.

Die vielen Lügen, die medial unter die Menschen gebracht werden sollen uns in viele kleine Grabenkämpfe verstricken, damit nicht mit der Stimme der Vernunft gesprochen werden kann, sondern wir uns an den vielen Kämpfen ermüden und das schlimme ist, sie haben damit Erfolg. Die Stammtische kochen über – jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Das gehört überwunden!

Wir brauchen Aufklärung 2.0!

Was könnte die vielen Menschen vereinen, wenn nicht, ein Verständnis darüber zu erlangen, das wir alle Bewohner dieses Erdenwesens sind. Wir sind eine Menschheitsfamilie, die mit anderen Wesen, dieses Erdenwesen bewohnen, das uns beherbergt und ernährt. Erstes Gesetz auf dem Erdenwesen sollte lauten: „das Leben ist heilig.“ „Die Würde allen Lebens ist unantastbar.“ Daraus resultiert ein ganzer Katalog an Dingen die nicht mehr gehen und Dingen die gehen können.

An erster Stelle ist das Leben zu schützen und alles andere hat sich dem unterzuordnen. Man spürt sofort was das bedeutet. Unser ganzes Verständnis von Miteinander, von Gesellschaft, Wirtschaft, Finanz, etc., steht Kopf und ist wieder auf die Füsse zu stellen. Man kann es sich gerne als Pyramide vorstellen, die versucht auf der Spitze zu stehen – das ist sehr wackelig und das ist es doch auch, was uns täglich offeriert wird, wie fragil das Ganze ist. Nur, das uns andere Prämissen, als Lösung verkauft werden – dabei braucht man die Pyramide einfach nur umdrehen, et voila, sie steht stabil. Umdrehen bedeutet, das das Monopoly-Spiel endlich aufhört, das wir nicht einem „share holder value“ folgen, sondern wir nach Würde und Sinnhaftigkeit streben. Stell Dir vor, es ging darum, wie würdevoll, wie sinnvoll unser Leben ist. Und mal Hand aufs Herz, wer wollte nicht ein würdevolles und sinnvolles Leben führen.

Bedingungslose Grundabsicherung

Aufklärung 2.0

von hector haller

Gib dem Kind ein Namen! Bedingungsloses Grundeinkommen, Grundabsicherung, würdevolle Lebenspauschale, etc..

Gemeint ist eine Grundabsicherung, die dem Menschen bedingungslos, also nicht geknüpft an irgendwelche Leistungen, zum Leben ausgegeben wird – und zwar ab dem Tag seiner Geburt bis zum Tod. Die Höhe ist so hoch zu bemessen, das menschenwürdig gelebt werden kann. Das kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

Geht man im Bekanntenkreis in eine Diskussion über das Thema, so wird oft die Frage gestellt, wie das finanziert werden soll. Der Fragende fragt sich nicht, wie aktuell alles finanziert wird, nein, er sieht im Grundeinkommen ein zu viel, das nicht geleistet werden kann.

Er fragt sich nicht, wie die vielen Geschenke an Subventionen, oder Steuergeschenke an Konzerne, nicht vorhandene Erbschaftssteuer, oder Vermögensteuer kompensiert werden, oder die Rettungsschirme, Transferleistungen an verschuldete Länder, oder Rüstungsausgaben, Kriegszahlungen an die Nato, Bankenrettungen, Spekulationsverluste staatlicher Banken, Zinslasten aller westlicher Staaten für Staatsschulden, Strafzahlungen aus Verträgen, ESM, et cetera pp, aufgebracht werden können. Das wird einfach nicht in Frage gestellt.

Wenn dann noch alle Sozialleistungen, wie Hartz 4, Arbeitslosengeld, Rente, Kindergeld, andere Sozialleitungen, usw. dazukämen, entstünde ein großer Kuchen, der verteilt werden könnte.

Doch hier vernehmen wir einen besonders dichten Nebel, der keinen Raum für Spekulationen zulassen soll. Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht zu bezahlen – so die Mainstreammeinung.

Die Herausforderungen des 21 Jahrhundert sind, und diese Entwicklung fing bereits mit der industriellen Revolution an, das immer mehr Arbeit von immer weniger Menschen getan werden muss. Wenn damals 40 Bauern benötigt wurden, so bedarf es heute nur noch eines Bauern, die selbe Fläche an Feldern zu bewirtschaften. Die Entwicklung bleibt nicht stehen. Die künstliche Intelligenz, Digitalisierung sowie Robotisierung werden, sagen konservative Schätzungen, ca 40 – 50 % an Stellen einsparen – dem Gegenüber stehen natürlich neu geschaffene Stellen, dessen Anzahl schlecht geschätzt werden kann. Es werden aber nicht im gleichen Maße Stellen geschaffen, wie verschwinden werden – auch das zeigt die Historie.

Wir werden also immer mehr Menschen haben, die auf dem Arbeitsmarkt leer ausgehen werden und für die es kein Konzept gibt. Diese werden auf einen Markt geworfen, der gleich der Evolutionstheorie, davon ausgeht, das die Stärksten sich schon durchsetzen werden. „Survives of the fittes“. Sozialdarwinismus! Doch wer braucht das? Doch nur die feuchten Träume einer gewinnmaximierten Welt. So schafft sich die Menschheit ab, da mit Ihr auch eine globale Zerstörung der Umwelt einhergeht, denn unsere Art des Wirtschaftens setzt einen immer währenden Wachstum voraus, der mit endlichen Ressourcen nicht zu machen ist.

Es kommt der Zeitpunkt, da Wirtschaft losgelöst vom Bedarf am Menschen nur noch sich selbst dient und genau diesen Zeitpunkt erleben wir heute in kristalliner Form. Wirtschaft und Finanz dienen sich selbst, besser gesagt, einigen wenigen Nutznießern, da Geld aus Schuld generiert wird, was am Ende der Fahnenstange bedeutet, das Zinsleistungen auf Grund von immer höheren Schulden nicht mehr geleistet werden können. Schulden können sowieso nicht zurückgezahlt werden, da ansonsten kein Geld mehr existierte. Dieses Spiel braucht immer wieder neues Geld, da es ständig aus dem Kreislauf in die großen Kapitalsammelbecken abfließt. Die Art der Geldpolitik kann als Abwärtsspirale angesehen werden, die sich am Ende selbst zerstört. Doch der Zerstörung der Geldpolitik, gehen diverse andere Zerstörungen voraus. Umweltzerstörung, auf Grund rigider Ressourcengewinnung, Zerstörung innerer Ordnung, auf Grund von weltweiter Verarmung, Armutsflucht, Ressourcenkriege, Kriege um Absatzmärkte, Zerstörung von Wirtschaft auf Grund von Spekulationskriegen, Zerstörung und Abbau von Menschenrechten auf Grund von systemerhaltenden Maßnahmen von Wirtschaft, Finanz und elitärer Politik, etc..

Das ließe sich gut und gerne als Analyse des vorherrschenden Zeitalters ansehen.

Die Mehrheit der Menschen, und gemeint sind 99,99%, partizipieren sowieso nicht vom vorherrschenden System. Es geht hier nicht um eine Neiddebatte, sondern um gesunden Menschenverstand. Das ist auch keine linke Ansicht, sondern kühle Logik. Die ganze Anstrengung für 0,01% von Menschen, die sich gut und gerne an der Spitze der Evolution sehen wollen – was Hausarbeiten über Eugenik, westlicher Autoren, seit Anbeginn des 20 Jahrhunderts perfide darlegen. Doch genug der Analyse!

Wohin soll die Reise gehen?

Das bedingungslose Grundeinkommen wird als Utopie angesehen, doch es geht nicht um Utopie, sondern um Aufklärung, die den Menschen von alten Dogmen befreit haben soll – doch leider wurde nicht bemerkt, das im Freudentaumel, die eine Macht gegen eine andere Macht eingetauscht wurde. Es ist doch egal, ob der Mächtige einem Adelsgeschlecht entspringt, einen Talar besitzt, oder die Geldschöpfung dominiert, wenn alle drei unterdrückerische Tendenzen aufweisen, gibt es Herrschaft über Beherrschte – und das gehört überwunden. Wir brauchen Aufklärung 2.0! So etwas, wie Aufklärung ist niemals beendet, es ist ein immer währender Prozess, da immer, mit der Zeit, Macht korrumpiert!

Menschen, als Gemeinschaft, wie Volk, Nation, können doch nur als souverän gelten, wenn sie bedingungslos leben können. Frei jeglicher staatlicher, privater, oder wirtschaftlicher Repression, da diese bereits die Souveränität in Frage stellen würde.

Was Geld und Wirtschaft den Menschen bringen soll, muss neu gedacht werden. Wir können den Menschen nicht alleine betrachten, sondern müssen Ihn in Symbiose mit seiner Umwelt sehen. Die Umwelt, oder besser gesagt, die Erde ist es, die den Menschen beherbergt, nicht umgekehrt. Das ist kein romantisches Gequatsche von Umweltaktivisten, sondern kühle, logische Realpolitik. In erster Linie geht es darum, die Zerstörungsspirale westlichen Wirtschaftsverständnisses zurückzuschrauben und da kann das bedingungslose Grundeinkommen einen Bärendienst erweisen. Lasst uns Wirtschaft zweiteilen, eventuell in eine Bedürfnisindustrie und Luxusindustrie. Die Bedürfnisindiustrie stellt das, was die Menschen zum Leben benötigen zur Verfügung – so wie das Jahrtausende in Sippengemeinschaften funktioniert hat. Es ist schlicht eine Geschichtsfälschung, das der Mensch Zeit seines Lebens nur getauscht, oder Handel betrieben hat. Dörfer, Sippenverbände, etc., waren so gut es ging autark und stellten dem Mitglied des Dorfes, der Sippe, das zur Verfügung, was gebraucht wurde. Das ist kein Aufruf in steinzeitähnliche Zustände, sondern dient dem Hinweis, das der handeltreibende Mensch ein Mythos ist. Natürlich wurde auch gehandelt, aber das stand abertausende von Jahren im Hintergrund. Dieser Umstand hat sich geändert, als vor ca. 500 Jahren erkannt wurde, das mit wirtschaftlichem Erfolg Macht ausgebaut werden konnte, was das Buch, „das Ende der Megamaschine“, von Fabian Scheidler imposant beschreibt.

Der Mensch bekommt das zur Verfügung gestellt, was er zum Leben benötigt und das wird mittels des Grundeinkommens bezahlt. Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, Kultur werden so ressourcenschonend und nachhaltig, wie möglich, zur Verfügung gestellt, denn alles andere wäre dämlich.

Auch Hinweise, von Menschen, das niemand mehr Arbeiten würde, trifft in dieser Betrachtung immer den anderen Menschen, da man sich selbst als produktiver, als den anderen einschätzt. Menschen wollen sinnvolles machen, also versetzen wir sie in die Lage dieses endlich zu tun, dann wäre Utopie kein Zukunftsmärchen, sondern Realität!

Dieser Warenkorb ließe sich volkswirtschaftlich schätzen und in Geld bewerten. Geld muss nicht verteufelt werden, sondern nur als das benutzt werden, was es ist, als Mittel zum Zweck. Das Geld ließe sich aus dem Nichts schöpfen, um es an die Menschen zu verteilen, wie es heutzutage von privaten Banken bereits gemacht wird – nur das es im Falle des Grundeinkommens von Genossenschaftsbanken geschöpft werden würde. Die Höhe des geschöpften Geldes spiegelt die Produktivität des Landes wieder. Das wäre demnach eine atmende Geldmenge. Menschen, die an der Bereitstellung eines Warenkorbes arbeiten, würden fürstlich entlohnt, da sie am Erhalt der Gemeinschaft arbeiteten. Alles was der Erhaltung der Gemeinschaft und der Umwelt diente, würde entlohnt – so bekämen wir langsam wieder ein gesundes Verständnis dafür, was wir sind – Teil eines Erdenwesens – auch das sind keine spirituellen Schwurbeleien, sondern tiefe, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die nun langsam in unser Bewusstsein dringen sollten.

Das ließe sich innerhalb einer Generation umsetzen – es bedarf nur des Erkennens und Willens, das der zurückgelegte Weg, keine Alternativen für den noch vor uns liegenden birgt. Der Weg vor uns, sollte im Einklang mit dem Erdenwesen zurückgelegt werden, was sich positiv auf die Menschheitsfamilie auswirken würde – und wer könnte dem widersprechen!

rubikon

Frieden

Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts! Zitat Willy Brandt

von hector haller

„Frieden schaffen ohne Waffen“, so ein Slogan aus der Friedensbewegung der 80er Jahre, aus der sich Bündnis 90, die GRÜNEN und andere Friedensparteien gegründet hatten.

Damals war es das Wettrüsten im sog. kalten Krieg, der NATO-Doppelbeschluss, die SS20 und Pershing 2, die hunderttausende, von Menschen auf die Strasse trieben, um für Frieden zu demonstrieren.

Die Bewegung wurde von den Kirchen, Gewerkschaften und Parteien unterstützt, was letztlich für die große Beteiligung an den Demos verantwortlich war.

Heute, 30 Jahre später, ohne Unterstützung von Parteien, Gewerkschaften, oder gar den Kirchen, ist es unweit schwieriger Menschen für Frieden auf die Strasse zu bekommen. Befragt man aber Menschen auf den Strassen, so sagten alle, das sie für Frieden seien, das sie Krieg ablehnten – so die Meinung der Menschen.

Die Frage bleibt, warum die Menschen so träge, so lethargisch reagieren, oder besser gesagt, überhaupt nicht mehr reagieren – es ist fast so, als ginge sie Frieden nichts mehr an – doch Frieden geht Dich etwas an.

Wir können, oder konnten noch nie von Friedenszeiten sprechen, da auf der Welt Kriege geführt werden. Wir wissen von den Kriegen, was uns täglich über das Fernsehen zum Abendessen präsentiert wird.

Das PAL-Feld

Von daher muss das „PAL-Feld“ (das Problem-anderer-Leute-Feld) schon stärker in uns wirken, als es gut ist. Wie lässt es sich vereinbaren, das lediglich 2500 Menschen zu einer Friedensdemo nach Ramstein fahren, aber zig Millionen ein Fussballspiel verfolgen. Brot und Spiele?

In Ramstein befindet sich eine US Air Base, die maßgeblich an den Drohnentoten im Nahen Osten beteiligt ist, da sie als eine Art Relais-Station fungiert, das Signal der Drohnenpiloten in Amerika zu verstärken.

Drohneneinsätze

Bei Drohneneinsätzen ist das Verhältnis von, vermeintlich getöteter Terrorist, zu, ausversehen getöteter Zivilist, 1:40, gemäß Studien des US Militärs. Sollte in Zukunft mal der Abschuss des millionsten Terroristen gefeiert werden, so wären 40 Mio Zivilisten zu betrauern, was die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands bedeutete – das ist nur noch verrückt. Kein Ramstein, keine Drohnentoten – so einfach ist die Rechnung.

Es hieß mal, vom deutschen Boden, soll nie wieder Krieg ausgehen. Eine US geführte Air Base in Deutschland erfüllt aber genau diesen Tatbestand.

Es geht immer um Frieden. Doch der Kriegswirtschaft, gekoppelt an die Hochfinanz ist es egal was herrscht, da diese unheilvolle Verbindung Kapital aus Krieg und Frieden schlägt.

Ist der weltweite Markt gesättigt, werden die Zeiten auf Krieg gestellt, damit möglichst viele Märkte zerstört werden, was nach Ende allen Krieges, Millionen Toten, ein Neubeginn bedeutet, und dann haben wir auch wieder Wirtschaftswunder, das teuer erkauft wurde.

Das sollten wir nicht mehr durchgehen lassen. Der Russe, der Deutsche, der Ukrainer, der Chinese, der Libyer, der Syrer, der Afghane, der Amerikaner, der Koreaner, der Japaner, der Afrikaner, der Saudi, der Israeli, der Palästinenser, der Sonstwas sind keine Feinde.

Feindbilder dienen nur dem, der Kriege vom Zaun brechen lassen möchte, der daran verdient, der manipulieren will, der seine Interesse verfolgt, und glaube mir, es sind nicht unsere Interessen. Mit uns meine ich die 99,99% Menschen, die von Ihre Hände Arbeit leben und sich ein friedliches Miteinander für Alle wünschen. Für uns ist Frieden elementar wichtig, da für uns keine Bunker gebaut wurden, die lediglich eine kleine Anzahl von Menschen vorbehalten sind, die von Kriegen profitieren und natürlich ungeschoren davon kommen wollen.

Krieg ist niemals Option und ist zu überwinden, da es für absolutes Leid steht. Jeder kennt es, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist und die Lücke sich nur langsam schließt, wenn Fragen in einem Rühren, warum der Mensch so früh gehen musste. Im Krieg sterben Menschen und das auf allen Seiten und alle Seiten trauern um Ihre Nächsten. Also, warum sollte das wieder Einzug in politische Überlegungen nehmen. Es gehört überwunden. Und Frieden geht uns alle an.

Lasst uns endlich aufstehen für Frieden!

rubikon

Frieden entsteht im Herzen

Ändere Dich, so ändert sich die Welt!

von hector haller

Die Zeit für Analysen ist vorbei!

Es ist natürlich verständlich, das gerade Erkannte mittels Analyse zu ordnen und verständlich zu machen. Viele befinden sich in einem Erweckungszustand und analysieren das Geschehen um sich herum – und stolpert man durch die Blogs und Internetportale, der sog. „Trutherszene“, so kann man locker Tage und Wochen mit Analysen verbringen, was einem Sog gleichkommt, der einen immer tiefer in den Kaninchenbau zu ziehen vermag. „Frieden entsteht im Herzen“ weiterlesen

Westliche Wertegemeinschaft

Mit smarten Waffen Frieden schaffen

von hector haller
Zum Glück wurde ich im Westen geboren!

Gemeint ist nicht der geographische Westen, das wäre in Anbetracht einer kugelrunden Erde ziemlich dämlich! Es geht natürlich um den politischen Westen – und dieser Westen gehört zu den Guten!

westliche Wertegemeinschaft

Der Westen hat sich in den letzten 500 Jahren einen besonderen Leumund erworben. Er ist christlich geprägt – Du erinnerst Dich, Jesus und die andere Wange. Wir sprechen vom absoluten Verzicht auf Gewalt – so sehen wir es täglich in unseren Medien! Wie der Westen sich aufopfert, um es dem heiligen Sankt Martin gleich zu tun, seinen Mantel in tausend kleine Stücke zu reißen, um allen hilfsbedürftigen Menschen der Welt gerecht werden zu können. Halleluja! „Westliche Wertegemeinschaft“ weiterlesen

Der König ist tot, es lebe das feudale Geldsystem!

Die Menschheitsfamilie auf dem Weg zum kooperativen Geldsystem!

von hector haller

Anno 1694, wurde die Bank von England, eine Privatbank, von William Patterson gegründet. Die Bank von England erhielt vom englischen König Wilhelm III. von Oranien, das Privileg zum Drucken und zur Ausgabe des allgemeinen gesetzlichen Zahlungsmittels.

Goethe (1749-1832) hat dies im Faust 2 zum Besten gegeben.

KANZLER, der langsam herankommt.

Beglückt genug in meinen alten Tagen. –

So hört und schaut das schicksalschwere Blatt,

Das alles Weh in Wohl verwandelt hat! Er liest.

»Zu wissen sei es jedem, ders begehrt:

Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.

Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,

Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.

Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,

Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.«

Mit Fug und Recht lässt sich attestieren, das der König und somit alle anderen Königshäuser, die dem Beispiel nacheiferten, einen Teil ihrer Souveränität aufgegeben hatten. „Der König ist tot, es lebe das feudale Geldsystem!“ weiterlesen

Der NGO Wald

NGO´s stabilisieren Herrschaft

von hector haller

Das Thema ist brisant und der Eine oder Andere wird sich über diesen Artikel echauffieren. Natürlich soll man nichts negatives über das Engagement von Menschen sagen, die Ihre Lebenszeit für andere Menschen einsetzen. Dieser Idealismus ist begrüßenswert und viele Menschen sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

NGO

Das ist auch nicht der Grund für diesen Artikel und trotzdem Klage ich das Sammelsurium von NGOs an, weil mich ein Unbehagen überkommt. Die NGO steht dem GO gegenüber.

Das ist wie These und Antithese. Die vielen NGOs werden benötigt, weil so vieles bei den GOs falsch läuft. „Der NGO Wald“ weiterlesen

Narrativ – oben ist unten

Das Märchen vom Wolf und den bösen Geißlein!

von hector haller

Es war einmal… So beginnen viele Märchen, die den Leser in eine vermeintlich vergangene und bessere Zeit zurückholen sollen – in eine Zeit, wo Herrscher meist Könige waren und das Volk aus Untertanen bestand – Könige natürlich weise waren, so wie man romantisiert an einen weisen Herrscher denkt, der nach besten Wissen, und gemeint ist viel Wissen, und Gewissen handelt und regiert – wo gut und böse leicht zu erkennen war und böse Wölfe sich an den Geißlein vergingen.

Doch wie ist es heute?

„Narrativ – oben ist unten“ weiterlesen