Die machiavellistische Graswurzelbewegung

Wie man gezielt in die Meinungszange genommen wird

von hector haller

In den letzten Tagen haben ich einige Artikel, um das Geschehen, der Karlspreis Verleihung im Babylon Kino Berlin, herum, gelesen. Zunächst brannte in mir Wut hoch, da ich die Anschuldigungen, des Berliner Kultursenators  als unangebracht und zutiefst undemokratisch empfand. Ein Kultursenator sollte sein Amt nicht dafür einsetzen eine Verleihung einfach nur zu verhindern, sondern sollte sein Amt und vielleicht sein Wissen dafür einsetzen, im Diskurs kritisch zu argumentieren, wenn er der Ansicht ist, der Preisträger wäre hier fehl am Platze. Alles andere, hat in meinen Augen, ein unangenehmes und herrschaftliches Geschmäckle. „Die machiavellistische Graswurzelbewegung“ weiterlesen

Das Eliten-Volk-Dilemma

Das Volk? – Untertanen 2.0

von hector haller

Wenn man sich über das Elite-Volk-Dilemma Gedanken macht, so kommt man schnell zum Schluss, das eine selbsternannte Elite, ein Volk benötigt, um sich überhaupt als Elite absetzen zu können, hingegen aber ein Volk nicht zwingend eine Elite. Ein Herrscher herrscht nur solange, wie es Beherrschte gibt. Man könnte sagen, na, dann ist doch alles in Butter. Wenn es so einfach ist, so schmeißen wir die Eliten doch einfach hinaus. In letzter Konsequenz wird das natürlich auch geschehen, doch bis dahin wird noch viel Wasser die Elbe hinunterfließen. „Das Eliten-Volk-Dilemma“ weiterlesen

Kritik!

Warum die Mainstreampresse attackiert.

von hector haller

Niemand wird gerne kritisiert, oder verbessert – am liebsten man verbannte den sog. Klugscheisseralarm! Natürlich ist Kritik nicht gleich Kritik und ein Jeder beteuerte, das, wenn Kritik nur respektvoll vorgetragen werden würde, man diese akzeptierte – doch innerlich kotzt ein jeder. Kritik wird nicht gemocht. Keine Ahnung, warum das so ist, da der Umstand, das man etwas verbessern könnte, sich positiv und lebensnotwendig auf uns auswirkt. Kritik ist wichtig für uns! „Kritik!“ weiterlesen

nudging – Die Entwusstung der Gesellschaft!

Herrschaftstool für die „Schöne neue Welt“

Verfasser hector haller

Wikipedia. Nudge (engl. für Stups oder Schubs, Plural: nudges) ist ein Begriff der Verhaltensökonomik, der maßgeblich durch den Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und den Rechtswissenschaftler Cass Sunstein und deren Buch Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness (2008, dt: Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt) geprägt wurde: Unter einem Nudge verstehen die Autoren eine Methode, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.

Nudging

Wussten Sie, das sie genudged werden, wenn Sie ihre vier Wände verlassen und, z.B., in den Bus steigen und Sätze lesen müssen, wie, „gute Fahrgäste steigen vorne ein!“ Oder, wenn sie den Fernsehapparat einschalten, um in der Serie ihrer Wahl Verhaltensregeln gezeigt bekommen, die von ihren Lieblingsschauspielern dargeboten werden. Wo oft das Bild der guten westlichen Demokratie über alles andere gestellt wird, und wer wäre nicht gerne, wie George Clooney, Brad Pitt, Angelina Julie & Co. Die Botschaften sind simpel und dringen mittels Alphazustand des TV Konsums bis in die hintersten Ecken des Bewusstseins. Hier schlummern sie emotional verknüpft, bis ähnliche Situationen in der Realität auf Resonanz treffen. Et voila! Nudging – man wird regelrecht in die richtige Richtung geschubst – doch wer schubst einen wohin? „nudging – Die Entwusstung der Gesellschaft!“ weiterlesen

Der freie Markt, Konsum auf Pump ohne Konsequenz!

Verfasser Èctor des Azevedo

In einer perfekten Welt, in der all jene, die produzierten, lediglich das Allgemeinwohl im Auge hätten, wäre der libertäre Gedanke absolut folgerichtig. Doch von dieser Welt sind wir noch weit entfernt. Alle Produzierenden haben nicht das Allgemeinwohl im Sinne, sondern lediglich eigene Kapitalinteressen, wobei immer wieder behauptet wird, dass durch den sog. „Trickle Down Effekt“, der sich einstellt, wenn es denen da „oben“ besserginge, sodass Wohlstand, auch an die da „unten“ fiele. Weit gefehlt! „Der freie Markt, Konsum auf Pump ohne Konsequenz!“ weiterlesen

Fakenews und G20 Deutungshoheit!

Verfasser Éctor de Azevedo

Wer hat die Deutungshoheit?

Wer kann Fakenews verbreiten und gleichzeitig dafür sorgen, das in puncto Fakenews, immer die anderen, z.B. die alternativen Medien Schuld im Sinne der Anklage sind. Man sieht die öffentlich rechtlichen Medien, wie sie sich winden, unter Ihren selbstauferlegten Schmerzen, im Kampf gegen Fakenews, man sieht den Schweiß aus Ihren Poren träufeln, in Sendeformaten, wie „Sags mir ins Gesicht“, doch besser, „Stecks mir in den Ar…!“

Es hat schon etwas peinliches, bei ach soviel medialer Aufarbeitung, das Vertrauen des Zusehers, des Zuhörers, wieder zurück erobern zu wollen. Dafür erhängen Sie sich selbst an Ihren Stimmbändern, aber nicht, um wirklich den Eindruck zu vermitteln, Ihrer Ideologie habhaft geworden zu sein, sie gar abgelegt zu haben, nein, sondern, sich mittels semantischer Magie rein zu waschen und sich nicht zu schade sind, sich zu überhöhen, doch bedenkt, wer sich selbst erhöht…

Die Fakenewsmacher

Man klopft sich auf die Schulter und hofft insgeheim auf den Grimmepreis – wie ekelig – der, bekäme man ihn, aus den eigenen Reihen verliehen werden würde, was einem Zirkelschluss gleich käme. Was lernen wir daraus? Hopfen und Malz sind schon lange verloren, wenn man hoffte, öffentlich rechtliches Fernsehen sei objektiv. Die Anstaltenden haben es doch herausgearbeitet, die klebrige Nähe sog. Alphajournalisten zu den Atlantikern. Die Medien haben indes die Funktion zu spalten, Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, sodass jegliche Energie in Grabenkämpfen verloren geht und nicht gegen das System, das immer korrupter nur seine Vormachtstellung schützt, gerichtet wird. „Krieg, Arm gegen Reich, und wir, die Gruppe der Reichen gewinnen diesen Krieg“, Zitat, Warren Buffet. Das findet statt und bedarf medialer Nebelkerzen und natürlich eine skrupellosere Exekutive.

Man faselt von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, oder ruft den Ausnahmezustand aufgrund von terroristischer Gefahren aus, doch prüft man die Fakten erfahren wir, das in Deutschland mehr Menschen an Grippe, Krankenhauskeimen, Herzinfarkten, Alkohol, Zigaretten und im Strassenverkehr sterben und das in einem Verhältnis von ca. 3000000 : 1. Doch dieser Eine bedarf schärferer Gesetze und natürlich einer ausgebauteren Vorratsdatenspeicherung, ist doch klar, oder so etwas wie das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“! Wer sich so etwas ausdenkt, hasst Menschen.

G20 Fakenews

Am G20 erkennt man so vieles, und ich als Hamburger haben einen eigenen Eindruck dazu. Die Demo verlief zunächst friedlich. Natürlich war die Lage in der Innenstadt angespannt, da Tage vor dem Ereignis die Polizei so manche Tests in der Innenstadt durchführte. Ich selber stand in einem innerstädtischen Stau, weil fast alle Ampeln in der Fruchtallee abgeschaltet waren. Das nervt natürlich, wenn dies nicht vorher ankündigt wird und war auch gefährlich für die ungewollten Teilnehmer.
In Heiligen Damm wurde ein sog. Agent Provokateur während der Demo enttarnt und an die Polizei übergeben, die Ihre Reihen für diesen Mann öffnete und Ihn vor zurecht erbosten Teilnehmern der Demo abschirmte. Wurde dieser Mann vor ein Gericht gestellt? Als Aufhetzer, oder so? Der Mann, ein Spezialagent von Scottland Yard schien ein wahrer Profi zu sein, wenn es darum ging, den sog. schwarzen Block an vorderster Front anzuheizen – und da wird ein Schuh draus!

Der Protagonist und sein Antagonist. Beide wichtig, um eine Geschichte zu erzählen – die Geschichte vom schwarzen Block und der Ruf nach schärferen Gesetzen und stärkerer Polizei, oder gar dem Bundeswehreinsatz im Innern, natürlich nur zum Schutze der Bürger auf Kosten von bissl Freiheit. Das der Bürger bereits seit Jahrzehnten versucht mittels friedlicher Proteste seinen Unmut zu äußern wird medial als neurechts, rechtsesoterisch oder sonstwie gebrandmarkt, Hauptsache diskreditiert. Menschen werden als das dunkle Deutschland, oder als Pack bezeichnet, das ist ja so schön einfach, die eigenen Bürger zu erniedrigen, damit man sich inhaltlich nicht mit dem Gesagtem beschäftigen muss.

Am G20, so äußerte sich eine Frau vom „anwaltlichen Notdienst“, die ihre Funktion mittels beschrifteter Weste aufzeigte, sowie es Blauhelme bei der UNO tun, sprach vom rüden Vorgehen der Polizei, die aus heiterem Himmel vorpreschte, obwohl die Lage das nicht hergab. Wenn man dann noch weiß, das Verfassungsschutz, Geheimdienste, mit geeigneten Personal unter dem schwarzen Block vertreten sind, die zu gegebener Zeit dafür sorgen, das die Lage sich verschärft, was ein Einschreiten der Polizei nach sich zöge, so erhält man einen Eindruck dafür, was Deutungshoheit in kristalliner Form bedeutet.

Du, bist links, du bist rechts, wie schwere Gatter eines Pfades und treibst deine Herde Kühe vor dir her. Das ist Deutungshoheit! Sei das Problem und die Lösung, das ist Deutungshoheit. Die echten Nazis, aus unserer Vergangenheit haben diese Technik auch schon genutzt – sie waren natürlich noch etwas hölzerner. Inzwischen geschieht das alles viel subtiler und ist perfekt medial eingebettet – egal ob Spiegel, Süddeutsche, Stern oder Focus, ARD, ZDF, die Dritten Programme, man erkennt das Narrativ inzwischen am Cui Bono! Wer für den Einsatz der Bundeswehr im Innern wirbt, braucht Unruhen im Innern.
Wer Menschen liebt, wer wirklich christlich wäre, würde anders damit umgehen. Für Ihn stünde die Würde des Menschen an oberster Stelle, wie es auch in unserem Grundgesetz an erster Stelle steht. Was ist ein würdevoller Umgang mit den Menschen innerhalb einer Gesellschaft – natürlich die gerechte Verteilung des Wohlstandes – und da schließt sich mein Kreis vom Krieg, Arm gegen Reich. Wer gerecht teilt, sorgt für Ruhe, wer ungerecht verteilt sorgt für Spannung.

 

Die Herrscher!

Verfasser Éctor de Azevedo

„Der König ist tot, es leben die neue Herrscher!“

Was war das Beruhigende an einer königlichen Herrschaft? Man wusste, wer der Herrscher war. Man sah den Despoten vor sich, wie einen Ausschlag und wenn es besonders schlimm juckte, kratzte man sich.
Doch wie ist es heute, wer sind die neuen Könige? Zunächst einmal, Sie würden sich selber niemals so bezeichnen, auch treten sie nicht in Erscheinung, sondern stehen am liebsten hinter dem Vorhang der öffentlichen Bühne. Wenn man es mit Platons Höhlengleichnis versuchte zu erklären, so wähnen sich die Herrscher ausserhalb der Höhle. Sie geben eine Struktur vor, die als Struktur nicht mehr in Frage gestellt und daher nicht erkannt wird.
Der Monarch früherer Zeiten war ein absoluter Herrscher, von ihm ging alle Gewalt aus. Das blöde war nur, das die Beherrschten das zu spüren bekamen und den König stürzten, wenn er all zu grausam wurde.

Von wem geht heutige Gewalt aus?

Gewalt erzeugt Reibung, was langfristig zu Ermüdung führt. Die wahren Herrscher üben niemals öffentlich Gewalt aus – ihre Gewalt ist strukturell. Man erkennt die wahre Ursache der Gewalt nur schwer. Was man sieht, sind Drohnen – sie fliegen lautstark am Himmel, doch die wahren Gründe für Drohneneinsätze, wie Geopolitik, Finanzpolitik, etc. finden nur schwer in den Focus der Wahrnehmung.

Wir leben in einer Plutokratie, oder Oligarchie, aber in keiner Demokratie, wie uns immer erzählt wird, und dessen wahren Herrscher genießen absolute Immunität. Sie stehen ausserhalb der Systemmaschine, die wir Gesellschaft nennen. Doch wie haben sie das geschafft? Wie wird man unsichtbar in unser medienverseuchten Welt?
Du benötigst Konzepte, die Menschen im Kampf gegeneinander beschäftigt halten – Menschen mit möglichst wenig Rückhalt, vereinzelt, entwurzelt, egoistisch, ängstlich, käuflich, schwach und bequem, etc.. Du manipulierst sie, am besten schon im Kindesalter, schaffst moralische Tabus und sorgst gleichzeitig für dessen Übertretung. Der Mensch muss sich schuldig fühlen, denn du brauchst die Scham der Menschen, um sie besser formen zu können.

Du nimmst die Massen obendrein in die Meinungszange, weil du das komplette politische Spektrum von links-mitte-rechts lieferst und es egal ist, für wen der Einzelne sich entscheidet. Doch wie bekommst du das hin? Du benötigst dafür Vertreter, Strohmänner, die sich für dich in die Schusslinie werfen, nicht wissend, das sie das freiwillig tun. Die Freiwilligkeit, der Menschen, am Spiel teilzunehmen ist von absoluter Bedeutung. Die Menschen, und das ist das perfide, müssen ihre Fesseln möglichst selbst anlegen. Doch wie schafft man das? Du setzt bei der Bildung an, hast die Medien und die Geldschöpfung in deiner Hand. Du brichst das Selbstbestimmungsrecht der Völker durch Entwurzelung. Schaffst einen kleinsten gemeinsamen Nenner!

Wie wäre statt Leben, Überleben. Überleben als sinnstiftendes Momentum, in Angst, zwischen Leben und Tod, als Tunnel am Ende des Lichts. So kämpft ein jeder, um sein Überleben und versteht nicht, das er nur eine Figur eines künstlich geschaffenen Spiels ist. Erkennst du den Spielentwickler, der ausserhalb des Spieles sitzt, der dir Regeln aufs Spielfeld wirft und du dankbar diese entgegen nimmst, um eine Sicherheit darüber zu erlangen, wie du dich auf dem Spielfeld bewegen kannst. Kannst du, wenn du diese Regeln akribisch verfolgst das Spielfeld verlassen?

Doch wer sind die Herrscher? Ich weiß, das ich die Frage umschiffe, wie eine pestbeladene Insel. Am Besten ließe sich das mittels eines Beispieles erklären. Beschreiben wir die Welt mit dem Monopoly-Spiel. Wir sind die Spielfiguren und schlagen uns mehr schlecht als recht. Meist bleibt bei dem Spiel einer übrig, der alle anderen ein kassiert hat. Unter den Spielfiguren brauchen wir die Herrscher nicht zu suchen. Hier bekämpfen wir uns gegenseitig und schwächen uns, wo wir nur können. Ist der Spielentwickler etwa der Herrscher, oder hat er die Struktur als Auftragsarbeit geschaffen, in dem das Spiel stattfindet. Eine Gesellschaftsform, die Menschen in einer Struktur hält, diese ordnet und am laufen hält. Hier sind nur Beherrschte!
Die Herrscher sind natürlich ausserhalb des Spiels zu suchen. Derjenige, der den Spieleentwickler beauftragt, ein Spiel zu entwickeln – dann kommen wir in die Nähe der Herrschaft. Das Spiel muss natürlich so konstruiert sein, das möglichst viele Spieler auf dem Spielfeld verbleiben, damit die Tatsache, das es ein Spiel ist nicht so schnell auffällt. Monopoly würde das nicht leisten, zu schnell kämen wir an den Schluss des Spiels.

Was ist das Spiel?

Es ist ein kaltes, seelenloses, abstraktstrukturelles Spiel, auf dessen Spielfeld wir inzwischen geboren werden, das wir mit der Muttermilch aufsaugen, wo wir zum Diener einer höheren, strukturellen Ordnung werden, nur um uns selbst auf dem Spiel nach vermeintlich oben zu kämpfen. Das ist genial – aber teuflisch genial! Die Herrschaft findet strukturell statt. Doch wer partizipiert am meisten von diesem Spiel. Einjeder, der nicht in die Einflusssphäre des Spielfelds geboren wird. Und wer kann das für sich behaupten? Dort sind die Herrscher zu suchen!

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Die verpreiste Welt!

Verfasser Éctor de Azevedo

Liest man Wirtschaftsnachrichten, hört, oder sieht diese im Fernsehen, so erhält man den Eindruck, das die Welt komplett verpreist wurde und nur noch wenige Gebiete existieren für die andere Maßstäbe gelten. Man gönnt sich Naturschutzgebiete, Weltkulturerbe, aber nur so lange, bis diese ausgeschlachtet werden müssen, weil die Ressource der Zukunft dort gefunden wurde. Wasser, Grundlage allen Lebens auf der Erde, wird langsam, aber bestimmt zum börsennotierter Wert gewandelt. Große Kartelle, wie Nestle, etc., kaufen Quellen in der ganzen Welt und sorgen dafür, das in Gebieten mit sowieso wenig Wasser, dieses zur Mangelware wird. Moralisch zutiefst verwerflich! Warum gibt es keine Instanzen, die solches Handeln verbietet!

Die Wirtschaftseliten reden von Globalisierung, reden davon, das nur so ein gewisser Wohlstand erreicht werden würde und alle Politik der westlichen Länder mantraieren dieses.

Doch für was steht Globalisierung?

1. Die Privatisierung aller materiellen Güter. Alles wird privatisiert, internationalisiert und mit Gewinn verkauft. Alles ist Ware; alles hat seinen Preis; alles kann gekauft und verkauft werden!
2. Arbeiter sind nur Kostenfaktoren und stets austauschbare Ressource. Die Kontrolle über alle natürlichen Ressourcen, die Energie- und Trinkwasserversorgung, die globale Währung sowie über genmanipulierte Nahrung ist unabdingbare Voraussetzung für die Herrschaft der weltweiten Kartelle.
3. Keine Regierung kann den freien Verkehr von Kapital oder die Rückführung von Gewinnen verhindern. Die Nationen müssen in eine wechselseitige Abhängigkeit gebracht werden, so dass sie nicht länger unabhängig voneinander existieren können.
4. Staaten, die sich dem widersetzen, sind „Schurkenstaaten”. Opponenten dieser Globalisierung müssen zerstört werden.

Die Menschen wollen keine Globalisierung, da sie durch sie nur Verschlechterung erleben. Sie wollen regionale Verbesserung, weil der Mensch, als Sippenwesen regional funktioniert. Von kleinster Einheit, Familie, zu Freunden, zu Viertel, zu Dorf, Stadtteil, Stadt. Wir empfinden zum gleichen Sprachgebiet eine gewisse Zugehörigkeit. Natürlich empfinden wir Mitgefühl zu Menschen anderer Länder und trotzdem empfinden wir mehr Mitgefühl zu Menschen gleicher Volkszugehörigkeit, doch das ist niemals Böse gemeint! Es geht nicht um Ausgrenzung, sondern um Identität!

Wenn wir in die Natur schauen, was an sich bereits eine komische Aussage ist, weil wir ja auch nichts anderes sind, als Natur, so erkennen wir, das Vielfalt Balance herstellt, und es lässt sich sagen, je vielfältiger ein System ist, desto besser stellt sich die Balance ein. Wir erkennen es an Monokulturen der industriellen Landwirtschaft. Alles leidet darunter – von den Früchten, über Fauna und Flora. Die Landwirtschaft wusste sich in vergangenen Jahrhunderten zu helfen. Es wurden immer wieder andere Früchte angebaut, oder Felder durften Ruhen, damit die Böden nicht einseitig auslaugten. Das überhöhte Düngen ist Folge der Monokultisierung und Ausbeutung der Böden. Dahinter steckt ein entseeltes Wirtschaftsverständnis, das als höchstes Gut den „share holder value“ inne hat und nicht den vernunftbegabten natürlichen Menschen, oder die Wesenheit unserer Erde.

Was ist die Vielfalt Europas? Es sind die verschiedenen Kulturen mit Ihren verschiedenen Geschwindigkeiten, Wirtschaften, Bräuchen, Sprach- und Denkgewohnheiten. Sprache ist denken. Wandere über eine Bergkette und du erlebst eine Zeitreise von Metropole bis zu mittelalterlichen Bergdorf ohne Strom und Sielanschluß. Da wird Philosophie und Spiritualität als Newage Cocktail konsumiert und dort wird Einheit mit der Natur gelebt. Menschen wollen in Frieden und in Ruhe leben. Kriege wurden schon immer von Eliten geführt. Man könnte uns attestieren, das wir in der Vergangenheit sehr leichtgläubig waren und unseren Eliten in den Tot gefolgt sind. Doch das wird uns heute in Europa nicht mehr so leicht passieren!

Es gilt aufzuwachen und zu erkennen, das wir seit langem einen falschen Weg eingeschlagen haben. Also lass uns endlich einen richtigen einschlagen!

Unsatz des Monats: „und wie soll das finanziert werden!“ Psst, Vorsicht, Menschen mit wenig bis kein Vorstellungsvermögen.

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Warenkorbmodell – bargeldloses Wirtschaftssystem

Verfasser Éctor de Azevedo

Kurze Synopse: Das Warenkorbmodell ist ein gesellschaft- und wirtschaftspolitisches Modell für das Zusammenleben von organisierten Gemeinschaften, das ohne Geld funktoniert. Die Gemeinschaft erarbeitet das, was der Einzelne in der Gemeinschaft benötigt. Der Austausch innerhalb der Gemeinschaft funktioniert bargeldlos! Die verschiedenen Gemeinschaften stehen in Kooperation zueinander, um einen Wirtschaftsaustausch zu gewährleisten. Jede Gemeinschaft sollte möglichst Autark sein.

Es werden 4 Lebensabschnitte definiert:

**1) Kindheit**
**2) Orientierungszeit**
**3) Hütezeit**
**4) Ruhezeit**

Die Gemeinschaft definiert Warenkörbe, für die bestimmte Leistungseinheiten zu erarbeiten sind. Natürlich unter Berücksichtigung von Mindeststandards, die mit Natur- und Menschenrecht kompatibel sind. Die Abschnitte Kindheit, Orientierungszeit, als auch Ruhezeit beziehen ihre Einheiten aus allen Warenkörben. Es gibt z.B. den Warenkorb Grundbedürfnisse, der als Menschenrecht definiert wird. Darunter gibt es nichts. Menschen, die sich diesen Warenkorb ausgesucht haben, haben diesen auch mit zu erarbeiten. Was das im Einzelnen heißt, obliegt der Definition der Gemeinschaft. Natürlich lassen sich die Warenkörbe jederzeit wechseln. Jedem Warenkorb stehen bestimmte Leitungseinheiten gegenüber, die zu erarbeiten sind. Wer mehr Leistungen in Anspruch nehmen möchte hat diese mit zu erarbeiten. Warenkörbe sind noch zu definieren.

Zu den Lebensabschnitten.

###1) Kindheit:
Der Abschnitt Kindheit ist der wichtigste, ist er doch der Lebensabschnitt, der die meisten Auswirkungen auf alle anderen Lebensabschnitte hat. Ziel sind mündige, autarke, kreative, friedliche und charakterstarke Menschen. Mütter und Väter befinden sich in dieser Zeit in einem geschützten Rahmen und werden von allen Leitungsgebern/nehmern unterstützt. Die Arbeit mit Kindern wird natürlich gleichberechtigt zu allen anderen Leistungen bemessen und fließt in den Verteilungsschlüssel. Kinder sollen möglichst bei Ihren Eltern aufwachsen. Inwieweit sich Eltern darüber hinaus in die Gemeinschaft einbringen ist zu definieren. Bildung in Schulen, und anderen Lehreinrichtungen orientieren sich natürlich an neuesten Erkenntnissen.

###2) Orientierungszeit:
Der Abschnitt Orientierungszeit zielt zunächst darauf, geweckte Talente aus der Kindheit weiterzuentwickeln und zu fördern. Hier steht das Individuum im Vordergrund. Die Zeit lässt sich am besten mit einer Art Coaching beschreiben. In dieser Zeit werden unter anderem die Tätigkeiten der Gemeinschaft kennengelernt. Die Gemeinschaft definiert Tätigkeiten, die zum Erhalt der Gemeinschaft notwendig sind. Zu Ihnen gehört das ganze Spektrum, natürlich im Einklang mit Menschen-, Tier- und Naturrecht. Auch hier soll Lernen nach neuesten Erkenntnissen stattfinden. In dieser Zeit können Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet werden. Die Anzahl der Stunden sind so zu bemessen, dass eine positive Entwicklung des Einzelnen nicht gestört wird. Das kann individuell geregelt werden. Wichtig ist, dass die Grundpfeiler der Kindheit gestärkt werden. Die Heranwachsenden suchen gemäß ihren Talenten nach Tätigkeiten, oder Studienzweigen, etc.. Hier sollte es keine Beschränkungen geben, Talente sollen freien Lauf nehmen können. In der Übergangszeit fließen die gefundenen Tätigkeiten/Talente in die Gemeinschaft mit ein. Sollten sich neue Berufszweige entwickelt haben, die zum Erhalt der Gemeinschaft dienen, könne diese etabliert werden. Hier könnnte ein Ältestenrat beratend tätig sein.

###3) Hütezeit:
Die Hütezeit – in Ihr werden die meisten Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet. Sie gehört zum produktivsten Abschnitt und erhält die Gemeinschaft, behütet sie. Im besten Falle haben die Menschen das gefunden, das sinnstiftend ist. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein. Modelle zur weiteren Orientierung sind gegeben und werden gefördert. Man kann seinen Warenkorb wählen und damit die Art und Weise, wie man sich in die Gemeinschaft einbringen möchte. Das ist individuell unterschiedlich. Die Warenkörbe werden durch die Gemeinschaft erarbeitet. Was in ein Warenkorb gehört, wird durch die Gemeinschaft definiert. Das zu leistende Gut ist so effizient und ökologisch wie möglich zu produzieren. Ziel ist ein respektvoller Umgang mit Leben und Ressourcen. Globale Standards ließen sich definieren. Gemeinschaften wirtschaften selbstregulierend und stehen in Kooperation zu anderen Gemeinschaften. Alles Wissen ist frei und gehört allen. Arbeitszeit als auch Freizeit fließen als Lebenszeit mit ein. Eine Balance zwischen Beidem ist wichtig und sorgt für Zufriedenheit in der Gemeinschaft. Wer in seiner Freizeit, Gruppen in Sport, Kunst, Musik, etc. organisiert trägt zur Gemeinschaft bei und erarbeitet ebenfalls Leistungseinheiten. Dies wird erwähnt, weil der Erhalt einer Gemeinschaft nicht nur durch das erwirtschaftete Gut getragen wird.

###4) Ruhezeit:
Die Ruhezeit bedeutet altersgerechte Tätigkeiten bis keine Tätigkeiten sowie Pflege. Das ist individuell unterschiedlich. Das Einbringen ist ein kann aber kein muss. Doch sicherlich werden sich viele in die Gemeinschaft einbringen wollen. Was das im Einzelnen bedeutet ist zu definieren. Aus ihm wird ein Ältestenrat gebildet, der seine Erfahrungen in die Gemeinschaft mit einbringt.

So weit so gut! Ein grober Entwurf, der auf ein menschenwürdiges, wesenwürdiges Leben auf unserem Planeten, in Frieden und Kooperation abzielt. Das ist ein ergebnisoffener Start für eine, hoffentlich rege Diskussion, in was für einer Welt wir leben wollen?

Brexit, Grexit, Dexit…

Verfasser Éctor de Azevedo

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Heißt ein Sprichwort der Ureinwohner Amerikas. Lässt sich der (Br)exit mit diesem simplen Sprichwort erklären und die 51,9% Briten haben das unvermeidliche erkannt? Ich vermag nicht zu sagen, was hier gespielt wird, was ich sagen kann, ist, das Ergebnis war für Einige überraschend, wiederum für Andere nicht und Wenige, die sogar auf fallende Kurse gewettet hatten, haben ihren Reibach gemacht. Folge dem Geld!

Der Brexit

Das die Rädelsführer des Brexits sich jetzt zurückziehen ist ein deutliches Anzeichen dafür, das im Hintergrund ordentlich geschachert wird. Politik passiert eben ungesehen und ungehört in irgendwelchen Hinterzimmern, wobei Interessengruppen Dinge planen, die am liebsten im Geheimen ablaufen sollen, was somit den Tatbestand der Verschwörung erfüllt hätte. Die Bevölkerung erfährt das, was sie erfahren soll und wird so doof gehalten, das große Ganze nicht verstehen zu können, aber dann doch so schlau, das eine bestimmte politische Richtung eingenommen werden soll! Wenn der Staat die komplette Bandbreite an politischer Orientierung, rechts-mitte-links liefert, hat es die Bevölkerung in der Meinungszange.

Das nennt man dann Meinungshoheit!

Wie sagte unser Bundespräsident der Herzen, „nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen“.

Das Ausmaß an Anmaßung ist kaum zu fassen, wenn ein Bundespräsident solche Worte findet, das nur eines aufzeigt, die sog. Eliten sind mit Ihrem Latein am Ende und wünschen sich doch jetzt bitte ein neues Volk. Natürlich kann auch Sauerstoffarmut Ursache für so ein Statement sein. Wie soll das neue Volk aussehen? Was wäre das Wunschvolk unserer Eliten? Ein Volk von Abnickern, die all das, was von den Führungseliten abgesondert wird kommentarlos und unreflektiert, als die eine richtige Wahrheit annehmen. Halt alternativlos! Das hatten wir schon mal in Deutschland! Kritiker sind natürlich zu bekämpfen – am besten man diskreditiert sie als Verschwörungstheoretiker, oder Neurechte, Rechtsesoteriker, ewig Gestrige, oder was weiß ich! Vielleicht markieren wir sie mit einem Zeichen, verbieten, oder zensieren Ihre Schriften! Alle kritischen Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, weil Unrecht zu Recht wird müssen in eine extreme Ecke gestellt werden. Menschen mit anderer Meinung, oder Ängsten, werden zu Pack, zu Ratten, damit man sich mit dem Gesagten nicht mehr auseinandersetzen muss. Was kümmert mich das Gerede von Pack! Hmm, Das kommt mir so bekannt vor!

Liebe Eliten, wir schauen schon lange nicht mehr auf die schrumpelige Möhre, die vor unsere Nase hängt, sondern fokussieren den Abgrund, der immer näher kommt. Wir stehen kurz vor einem globalen finanziellen Exitus, der, wie immer, eine gigantische Realvermögensumverteilung bedeutet! Zumindest war das so in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts und einige wenige sind als _die Gewinner_ aus der Krise gekommen. Das wird natürlich wieder versucht! Das Geldsystem ist am Ende. Der Brexit kann wunderbar für Erklärungsmodelle des Scheiterns benutzt werden. Er ist euer großer Dominostein der fällt und er wird so einiges anderes noch mitnehmen. Doch eines muss gesagt werden, es scheitert nur das jetzige Geldsystem, was kurz-/ mittelfristig sicher unangenehme Folgen haben wird – es scheitert nicht die Realwirtschaft, mit all Ihrer Hard- und Software. Es gilt die Frage zu klären, wie wir unsere Realwirtschaft am Laufen halten, um eine Abwicklung/Entwicklung abfedern zu können. Da gibt es bereits regionale Programme aus der Vergangenheit, die das geleistet haben. Es wäre begrüßenswert und an der Zeit, wenn mit allem Scheitern endlich über unser Geldsystem nachgedacht werden würde. Was soll Geld leisten? Und was darf Geld eben nicht leisten können? Was aber Glasklar ist, die Geldschöpfung darf nicht in privater Hand verbleiben!!!

Und jetzt steige endlich vom toten Gaul!

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