Das bestellte Universum und das Ich-Konzept

Wer bin ich? Was soll ich? Was tue ich? Was darf ich? Was…

Man könnte noch weitere Fragen mit „Ich“ stellen. Solange Du Dich für etwas hältst, also, für die Summe von Teilen, begrenzt Du Dich und blendest alles das aus, was Du glaubst nicht zu sein. Wobei die Frage, wer Du überhaupt sein sollst im Raum steht. Wer soll man denn eigentlich sein? Viele Menschen spüren, das die Frage nur unzulänglich beantwortet werden kann und fühlen sich schlecht damit, fühlen sich unbewusst, meilenweit entfernt von vermeintlicher Erkenntnis, oder schlimmer ausgedrückt, Erleuchtung. „Das bestellte Universum und das Ich-Konzept“ weiterlesen

Kritik!

Warum die Mainstreampresse attackiert.

von hector haller

Niemand wird gerne kritisiert, oder verbessert – am liebsten man verbannte den sog. Klugscheisseralarm! Natürlich ist Kritik nicht gleich Kritik und ein Jeder beteuerte, das, wenn Kritik nur respektvoll vorgetragen werden würde, man diese akzeptierte – doch innerlich kotzt ein jeder. Kritik wird nicht gemocht. Keine Ahnung, warum das so ist, da der Umstand, das man etwas verbessern könnte, sich positiv und lebensnotwendig auf uns auswirkt. Kritik ist wichtig für uns! „Kritik!“ weiterlesen

nudging – Die Entwusstung der Gesellschaft!

Herrschaftstool für die „Schöne neue Welt“

Verfasser hector haller

Wikipedia. Nudge (engl. für Stups oder Schubs, Plural: nudges) ist ein Begriff der Verhaltensökonomik, der maßgeblich durch den Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und den Rechtswissenschaftler Cass Sunstein und deren Buch Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness (2008, dt: Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt) geprägt wurde: Unter einem Nudge verstehen die Autoren eine Methode, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.

Nudging

Wussten Sie, das sie genudged werden, wenn Sie ihre vier Wände verlassen und, z.B., in den Bus steigen und Sätze lesen müssen, wie, „gute Fahrgäste steigen vorne ein!“ Oder, wenn sie den Fernsehapparat einschalten, um in der Serie ihrer Wahl Verhaltensregeln gezeigt bekommen, die von ihren Lieblingsschauspielern dargeboten werden. Wo oft das Bild der guten westlichen Demokratie über alles andere gestellt wird, und wer wäre nicht gerne, wie George Clooney, Brad Pitt, Angelina Julie & Co. Die Botschaften sind simpel und dringen mittels Alphazustand des TV Konsums bis in die hintersten Ecken des Bewusstseins. Hier schlummern sie emotional verknüpft, bis ähnliche Situationen in der Realität auf Resonanz treffen. Et voila! Nudging – man wird regelrecht in die richtige Richtung geschubst – doch wer schubst einen wohin? „nudging – Die Entwusstung der Gesellschaft!“ weiterlesen

Denunziation – digitale Blockwarte – Wikipedia, Psiram & co.

Verfasser hector haller

In diesem Zusammenhang empfehlen wir die Ausarbeitung „Denunziation im Dritten Reich – Die Bedeutung von Systemunterstützung und Gelegenheitsstrukturen“, von Karl-Heinz Reuband∗

Folgt man den Ausführungen von Herrn Reuband ist das Mittel der Denunziation ideologisch, moralisch begründet, folgt aber einem hohen Maß an Eigennutz. Das führte dazu, das die Gestapo im dritten Reich, zum einen die freiwillige Arbeit der Denunzianten begrüßte, da diese das System unterstützte, sie aber auf der anderen Seite verwerflich fand, weil denunzieren, als schwach und link angesehen wurde. Die Gestapo wäre um ein vielfaches ineffektiver gewesen, wenn es keine Denunzianten aus eigenen Reihen gegeben hätte. Denunzianten vertraten auf freiwilliger Basis die Ideologie des dritten Reiches, des vorherrschenden politischen Systems.

Wie sieht es Heute aus? „Denunziation – digitale Blockwarte – Wikipedia, Psiram & co.“ weiterlesen

Der freie Markt, Konsum auf Pump ohne Konsequenz!

Verfasser Èctor des Azevedo

In einer perfekten Welt, in der all jene, die produzierten, lediglich das Allgemeinwohl im Auge hätten, wäre der libertäre Gedanke absolut folgerichtig. Doch von dieser Welt sind wir noch weit entfernt. Alle Produzierenden haben nicht das Allgemeinwohl im Sinne, sondern lediglich eigene Kapitalinteressen, wobei immer wieder behauptet wird, dass durch den sog. „Trickle Down Effekt“, der sich einstellt, wenn es denen da „oben“ besserginge, sodass Wohlstand, auch an die da „unten“ fiele. Weit gefehlt! „Der freie Markt, Konsum auf Pump ohne Konsequenz!“ weiterlesen

Das Märchen vom Angebot und Nachfrage und dem unsäglichen Preis!

Verfasser Éctor de Azevedo

Angebot und Nachfrage

Wer kennt nicht die Lehrsätze: von „Angebot und Nachfrage und der Findung des Preises!“, der bedeutet, das der Preis steigt, wenn die Nachfrage das Angebot überstiegen hat!

Ist das logisch? Fragte man einen VWLer, oder einen BWLer, dann antwortete dieser selbstbewusst mit JA! Da dies ein Grundsatz ist, der genau so an den Hochschulen gelehrt wird. Der Preis wird demnach aus der Verknappung, oder aus einem Überfluss generiert. Ist das eine logische Gesetzmäßigkeit, oder vielmehr eine Regel, auf die man sich mehr oder weniger geeinigt hat? Man hätte auch die Gesetzmäßigkeit bestimmen können, das, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, das das Angebot angepasst wird. Das wäre zumindest logischer, da damit die Gruppe von Menschen bedacht worden wäre, die einen höheren Preis hätte zahlen können, wenn es das Angebot gäbe – doch in der Theorie gibt es dieses Angebot nicht, da ja lediglich der Preis steigt. „Das Märchen vom Angebot und Nachfrage und dem unsäglichen Preis!“ weiterlesen

Keine Eliten!

Die Herrscher

Verfasser Éctor de Azevedo

Schlägt man Zeitungen auf, hört Radio, oder sieht TV Berichte, so wird immer wieder mal von einer „Elite“ gesprochen. Der Begriff wird meist abstrakt benutzt, so als wüsste man nur, dass es eine solche gibt, aber genaueres eben dann doch nicht. Elite klingt so smart, so überlegen, so weise – die Softpower gegen alles Triviale. Mit Trivial ist der normale Mensch, wie Du und ich gemeint, eben Menschen des bürgerlichen Mittelstandes, ordentlich gebildet, mit Schul-, Hochschulreife, Studium, oder abgeschlossener Berufsausbildung, Empathie und dem Herzen am rechten Fleck. Zufriedene Menschen in ihren Miet-, Eigentumswohnungen, Häusern, ihren Kombis, zwei Urlauben im Jahr, Familie und Freundeskreis, die gerne beisammen sind, grillen, feiern und an Stammtischen über die Welt und Politik philosophieren. Menschen, die über sich sagen würden, dass sie zum normalen Wahnsinn gehörten. „Keine Eliten!“ weiterlesen

Fakenews und G20 Deutungshoheit!

Verfasser Éctor de Azevedo

Wer hat die Deutungshoheit?

Wer kann Fakenews verbreiten und gleichzeitig dafür sorgen, das in puncto Fakenews, immer die anderen, z.B. die alternativen Medien Schuld im Sinne der Anklage sind. Man sieht die öffentlich rechtlichen Medien, wie sie sich winden, unter Ihren selbstauferlegten Schmerzen, im Kampf gegen Fakenews, man sieht den Schweiß aus Ihren Poren träufeln, in Sendeformaten, wie „Sags mir ins Gesicht“, doch besser, „Stecks mir in den Ar…!“

Es hat schon etwas peinliches, bei ach soviel medialer Aufarbeitung, das Vertrauen des Zusehers, des Zuhörers, wieder zurück erobern zu wollen. Dafür erhängen Sie sich selbst an Ihren Stimmbändern, aber nicht, um wirklich den Eindruck zu vermitteln, Ihrer Ideologie habhaft geworden zu sein, sie gar abgelegt zu haben, nein, sondern, sich mittels semantischer Magie rein zu waschen und sich nicht zu schade sind, sich zu überhöhen, doch bedenkt, wer sich selbst erhöht…

Die Fakenewsmacher

Man klopft sich auf die Schulter und hofft insgeheim auf den Grimmepreis – wie ekelig – der, bekäme man ihn, aus den eigenen Reihen verliehen werden würde, was einem Zirkelschluss gleich käme. Was lernen wir daraus? Hopfen und Malz sind schon lange verloren, wenn man hoffte, öffentlich rechtliches Fernsehen sei objektiv. Die Anstaltenden haben es doch herausgearbeitet, die klebrige Nähe sog. Alphajournalisten zu den Atlantikern. Die Medien haben indes die Funktion zu spalten, Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, sodass jegliche Energie in Grabenkämpfen verloren geht und nicht gegen das System, das immer korrupter nur seine Vormachtstellung schützt, gerichtet wird. „Krieg, Arm gegen Reich, und wir, die Gruppe der Reichen gewinnen diesen Krieg“, Zitat, Warren Buffet. Das findet statt und bedarf medialer Nebelkerzen und natürlich eine skrupellosere Exekutive.

Man faselt von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, oder ruft den Ausnahmezustand aufgrund von terroristischer Gefahren aus, doch prüft man die Fakten erfahren wir, das in Deutschland mehr Menschen an Grippe, Krankenhauskeimen, Herzinfarkten, Alkohol, Zigaretten und im Strassenverkehr sterben und das in einem Verhältnis von ca. 3000000 : 1. Doch dieser Eine bedarf schärferer Gesetze und natürlich einer ausgebauteren Vorratsdatenspeicherung, ist doch klar, oder so etwas wie das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“! Wer sich so etwas ausdenkt, hasst Menschen.

G20 Fakenews

Am G20 erkennt man so vieles, und ich als Hamburger haben einen eigenen Eindruck dazu. Die Demo verlief zunächst friedlich. Natürlich war die Lage in der Innenstadt angespannt, da Tage vor dem Ereignis die Polizei so manche Tests in der Innenstadt durchführte. Ich selber stand in einem innerstädtischen Stau, weil fast alle Ampeln in der Fruchtallee abgeschaltet waren. Das nervt natürlich, wenn dies nicht vorher ankündigt wird und war auch gefährlich für die ungewollten Teilnehmer.
In Heiligen Damm wurde ein sog. Agent Provokateur während der Demo enttarnt und an die Polizei übergeben, die Ihre Reihen für diesen Mann öffnete und Ihn vor zurecht erbosten Teilnehmern der Demo abschirmte. Wurde dieser Mann vor ein Gericht gestellt? Als Aufhetzer, oder so? Der Mann, ein Spezialagent von Scottland Yard schien ein wahrer Profi zu sein, wenn es darum ging, den sog. schwarzen Block an vorderster Front anzuheizen – und da wird ein Schuh draus!

Der Protagonist und sein Antagonist. Beide wichtig, um eine Geschichte zu erzählen – die Geschichte vom schwarzen Block und der Ruf nach schärferen Gesetzen und stärkerer Polizei, oder gar dem Bundeswehreinsatz im Innern, natürlich nur zum Schutze der Bürger auf Kosten von bissl Freiheit. Das der Bürger bereits seit Jahrzehnten versucht mittels friedlicher Proteste seinen Unmut zu äußern wird medial als neurechts, rechtsesoterisch oder sonstwie gebrandmarkt, Hauptsache diskreditiert. Menschen werden als das dunkle Deutschland, oder als Pack bezeichnet, das ist ja so schön einfach, die eigenen Bürger zu erniedrigen, damit man sich inhaltlich nicht mit dem Gesagtem beschäftigen muss.

Am G20, so äußerte sich eine Frau vom „anwaltlichen Notdienst“, die ihre Funktion mittels beschrifteter Weste aufzeigte, sowie es Blauhelme bei der UNO tun, sprach vom rüden Vorgehen der Polizei, die aus heiterem Himmel vorpreschte, obwohl die Lage das nicht hergab. Wenn man dann noch weiß, das Verfassungsschutz, Geheimdienste, mit geeigneten Personal unter dem schwarzen Block vertreten sind, die zu gegebener Zeit dafür sorgen, das die Lage sich verschärft, was ein Einschreiten der Polizei nach sich zöge, so erhält man einen Eindruck dafür, was Deutungshoheit in kristalliner Form bedeutet.

Du, bist links, du bist rechts, wie schwere Gatter eines Pfades und treibst deine Herde Kühe vor dir her. Das ist Deutungshoheit! Sei das Problem und die Lösung, das ist Deutungshoheit. Die echten Nazis, aus unserer Vergangenheit haben diese Technik auch schon genutzt – sie waren natürlich noch etwas hölzerner. Inzwischen geschieht das alles viel subtiler und ist perfekt medial eingebettet – egal ob Spiegel, Süddeutsche, Stern oder Focus, ARD, ZDF, die Dritten Programme, man erkennt das Narrativ inzwischen am Cui Bono! Wer für den Einsatz der Bundeswehr im Innern wirbt, braucht Unruhen im Innern.
Wer Menschen liebt, wer wirklich christlich wäre, würde anders damit umgehen. Für Ihn stünde die Würde des Menschen an oberster Stelle, wie es auch in unserem Grundgesetz an erster Stelle steht. Was ist ein würdevoller Umgang mit den Menschen innerhalb einer Gesellschaft – natürlich die gerechte Verteilung des Wohlstandes – und da schließt sich mein Kreis vom Krieg, Arm gegen Reich. Wer gerecht teilt, sorgt für Ruhe, wer ungerecht verteilt sorgt für Spannung.

 

Was ist Demokratie?

Verfasser Éctor de Azevedo

Gemäß griechischer Übersetzung, „Demos“, das Dorf, und „Kratos“, Macht, Herrschaft, Selbstbestimmtheit, also Menschen eines Dorfes bestimmen über sich selbst. Die Urform der Demokratie!
Ein Dorf ist kein Land, keine Nation, kein Staat, keine Republik – ein Dorf ist eine Gemeinschaft von Menschen, die eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Demokratie funktioniert in kleinen Einheiten. Entscheidungen sind von der Betroffenheit der Menschen geprägt. Demokratie benötigt die Betroffenheit der Entscheidenden. Das ist zwingend notwendig – ansonsten keine Demokratie.
Jeder entscheidet, auch das ist elementar. Und es geht bei Demokratie nicht darum zu entscheiden, wer über einen entscheiden soll. Es geht darum zu entscheiden, was für das Dorf das Beste ist. In kleinen Einheiten ist das Maß an Entscheidungen überschaubar – jeder Einzelne wird seine Meinung dazu gebildet haben und wird in seinem Sinne, als auch im Sinne der Gemeinschaft, denn mit dieser teilt er sein leben, entscheiden.
Er muss nicht entscheiden, was das Nachbardorf zu tun und zu lassen hat. Es geht um die Belange seines Dorfes. Jeder wird darauf achten, das es gerecht von Statten geht – zu große Ungerechtigkeiten wären nur von kurzer Dauer, da ein Jeder des Dorfes als Korrektiv handelt.
Bereits bei Allianzen zu anderen Dörfern wird es schwer von Demokratie zu sprechen. Hier stehen Interessen im Spiel, die nicht mehr alle erreichen und schon verabschiedet sich die Demokratie.

In was für einer gesellschaftspolitischen Form leben wir?

Wir können gemäß der Definition des Begriffes Demokratie sagen, das wir in keiner Demokratie leben. Wir sind einfach zu groß, als das wir von allen Entscheidungen selbst betroffen wären, obwohl das im Bereich der Verarmung der Menschen innerhalb des Staates wieder stimmen würde. Außerdem haben wir eine repräsentative Demokratie. Heißt, wir haben darüber entschieden, wer über uns entscheiden soll und da haben wir den Bock zum Gärtner gemacht. Darauf läuft es doch hinaus, wenn man erkennt, was alles im Argen liegt und was wir alles nicht wollen, von Verarmung, Staatsschulden, Globalisierung, Freihandelsabkommen, Kriege, Rüstungsgeschäfte, Geheimdienstoperationen, EU, Euro, Genmanipulationen, etc.. Wir haben unsere Macht an eine nebulöse Struktur abgegeben. Wir erkennen den Machtverlust nur schwer, weil uns vorgegaukelt wird, das wir mitbestimmen könnten. In Amerika wurde festgestellt, das der Bürger Null, Nullnullnull Einfuss auf die politische Willensbildung inne hat. We are out! Doch, who is inn? Die Medien fungieren wunderbar als Nebelkerzen und Empörungsventil – jede Woche treiben wir eine andere Sau durchs Dorf und echauffieren uns an Stammtischen. Wir erkennen nicht, oder nur sehr schwer, das wir am Nasenring durch die Manege gezogen werden und Tänzchen aufführen. Also, in was für einer Welt leben wir? Es kann sich nicht um Demokratie handeln – eher so etwas wie eine repräsentative Oligarchie. Die herrschende Kaste lässt von den Schlafschafen Repräsentanten wählen, die als Airbag dafür dienen, den Schlafschafen zu vermitteln, das ihr Futter immer weniger werden muss, damit überhaupt noch Futter an die Schlafschafe verteilt werden kann. Dann wird daraus ein Schuh und man kann die Ereignisse im rechten Licht erkennen. Wie kann es sein, das die Politik den meisten eher schadet als nutzt. Wer hat darüber „demokratisch“, oder eher dikatorisch entschieden. Doch wer sind die Oligarchen? Gemäß den Medien scheint das lediglich eine Problem der Russen zu sein. Hier lesen wir ständig von den Oligarchen und ihren Eskapaden. Wer sind die Oligarchen in Deutschland? Die Definition ist einfach – es müssen sehr, sehr Reiche sein. Reich ist das Oligarch. So einfach ist das. Das Kapital herrscht über den Menschen. Etwas totes herrscht über etwas lebendiges! Das gehört geändert und die Wandlung ist!!!

Lüge – Axiom der Bösartigkeit!

Verfasser Éctor de Azevedo

Nach Prüfung jahrelangen Medienkonsums, fällt mir ein Axiom ein, das Grundlage bösartigen Seins ist.

„Die Lüge“.

Was sagt Wiki dazu:
#„Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der oder die Empfänger sie trotzdem glauben[1] oder auch „die (auch nonverbale) Kommunikation einer subjektiven Unwahrheit mit dem Ziel, im Gegenüber einen falschen Eindruck hervorzurufen oder aufrecht zu erhalten.“[2]Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus Angst, Furcht, Unsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. Privatsphäre, Intimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß.“

 

Was soll die vorsetzliche Lüge, mit Bezug auf die mediale Präsentation des neuen Rassismus in unserer Gesellschaft bewirken? Natürlich die In- und Ausländer gegeneinander aufzuhetzen. Es liegt aber nicht an den In- und Ausländern, das das vergiftete Klima, des gegenseitigen Misstrauens für Reibung in unserer Gesellschaft sorgt. Es sind die Medien, mit ihren überemotionalisierten Titelseiten, sowie aufgeladenen Talksendungen, von Will über Maischberger und Co, die einen tiefen Keil in das Mitgefühl der Menschen treiben – wie immer, nach dem Wirkprinzip des „divide et impera“, tröpfelt die Lüge in homöopathischen Dosen in die Köpfe der vermeintlichen Kontrahenten.
Mit Kalkül wird alles Trennende chirurgisch seziert, damit der herausgearbeitete Torso, wie eine Trophäe der Feindseligkeit durchs Dorf getrieben werden kann. Warum wohl?
Newage Rassismus?
In Zeiten, in denen die Friedensbewegung, als rechtsesoterisch bezeichnet wird, in denen Friedensbemühungen als völkisch denunziert werden, wir Begriffe, wie „nukleare Teilhabe“, oder „mehr Verantwortung in der Welt übernehmen“, schlucken müssen, die nur eines bedeuten, deutsche Truppen spielen im Ausland wieder KRIEG.
Es galt mal der Satz – ein Grundsatz, als Folge des zweiten Weltkriegs, „vom deutschen Boden soll nie wieder Krieg ausgehen“.
Wie kann es sein, das Kriegsrhetorik durch die Medien schwadroniert, und es nur Wenigen sauer aufstösst. Wie kann es sein, das gerade die Grünen, solch Rhetorik zum Besten geben und ihre Friedensbewegung der 80er vollumfänglich vergessen haben.
Als politischer Mensch, der ich nunmal bin, ist die linke Position für mich die einzig logische Alternative, wenn ich nicht absolut desillusioniert vom Parteienkartell an sich wäre und der Überzeugung bin, das Wahlen, wenn sie etwas änderten, verboten wären.
Die Idee, einen Zugführer zu wählen, der nicht in der Lage ist, dem Zug eine neue Richtung zu geben, lässt mich zum überzeugten Nichtwähler werden.
Die Mehrheit will keine Auslandseinsätze, wir haben Auslandseinsätze, Die Mehrheit will keinen ESM, wir haben den ESM, die Mehrheit will keine Schuldenunion, wir haben die Schuldenunion, Die Mehrheit will keinen Krieg, wir haben Krieg, die Mehrheit will kein Hartz 4, wir haben Hartz 4, Die Mehrheit will Bargeld, es soll abgeschafft werden, Die Mehrheit will keine Bankenrettung, wir retten Banken, wir privatisieren Gewinne, und sozialisieren die Schulden der Banken, und, und, und… Ein Fass ohne Boden!
Der Neusprech des Parteienkartells, sowie derer medialer Kollegen benennen alle Menschen, die zu uns kommen, als Flüchtlinge und zum kleinen Teil stimmt das. Doch zum größten Teil nicht! Der überwiegend größte Anteil sind Einwanderer, die sich hier ein besseres Leben erhoffen und dagegen ist zunächst nichts zu sagen, das würde ich wahrscheinlich ähnlich sehen, wenn in meinem Land keine Perspektiven vorhanden wären.
*Doch genau hier müssen wir genauer hinschauen!
Die Perspektivlosigkeit hat doch ihre Ursachen und wenn ich diesen Menschen wahrlich helfen wollte, setzte mein Wirken an dieser Stelle an. Die Ursachen aller Perspektivlosigkeit in Lybien, Syrien, Afghanistan, Irak, Jemen, etc., sind Kriege und die Folgen daraus. Die angloamerikanische Geostrategie verfolgt eine Doppelstrategie, die sie sich erbombt. Das Eine ist die Sicherung gewünschter Rohstoffe und Rohstoffwege, das Andere die Erschließung neuer Märkte. Eine schwache EU macht es der angloamerikanischen Strategie leicht, aufgegebene Felder zu besetzen. Wie sonst, ist zu erklären, das die auferlegten Sanktionen gegen Russland Europa schwächen, doch anderseits die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Amerikas Administration und Russland steigen. Auch hier wieder, cui bono, *folge dem weißen Kaninchen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die UNO geschaffen. Damalige Politiker waren sich darüber einig, das zukünftige Kriege nur ausgeschlossen werden können, wenn sich alle dem rechtlichen Konstrukt der UNO unterwerfen würden, doch was ist daraus geworden – seitdem verging kein Jahr, in dem nicht irgendwo Krieg herrschte. Hier spielt „Amerikas Administration“ eine große Rolle und ist ca. an 90 % der Kriege beteiligt. Von den ganzen Geheimdienstoperationen mal abgesehen, die Regime stürzten, Menschen töteten, was sich als verdeckte Kriegsführung bezeichnen lässt. „Amerikas Administration“ geht dabei nicht zimperlich vor.

Das Muster ist simpel, es hat drei Stufen! Dem voraus geht immer ein geopolitisches Interesse!

1. Zunächst wird Vorort eine kriegsbereite Opposition geschaffen. *Hier spielen die Geheimdienste eine wichtige Rolle.
2. Der/die politische/n Führer wird/werden dämonisiert, (hitlerisiert). *Medialer Einsatz für die gewünschte Empörung der Welt. (Brutkastenlüge, etc.).
3. Es folgt die gewünschte Intervention. *Wirtschaftsembargo, Sanktionen, Krieg, etc..*

*Bei den Kriegseinsätzen handelt es sich natürlich immer nur um humanitäre Einsätze. Ausschließlich! Menschen, Zivilisten fühlen sich geradezu geschmeichelt, Opfer humanitärer Hilfe zu sein. Die Win-Win Situation, das gewünschte Rohstoffe und Absatzmärkte gesichert wurden, sind lediglich Bonbons, und werden vom Angreifenden dankend und selbstlos angenommen!

Kriegerische Geostrategie kann nur mit Lügen funktionieren! Die Menschen in dieser Welt, würden Kriege aus reiner Gier zu tiefst ablehnen. Deshalb muss der Einsatz des Mittels Krieg immer moralisch eingeleitet werden. Wir müssen den Menschen, den Frauen, den Kindern, den Schwachen, den sonstwas helfen. Es handelt sich medial immer um reine Hilfsinterventionen. Vor diesem Hintergrund können wir davon ausehen, das es sich um bösartiges Handeln handelt. Das Axiom, die Lüge, als adäquates Mittel seine Ziele zu erreichen lässt sich klar erkennen. QED