Keine Eliten!

Die Herrscher

Verfasser Éctor de Azevedo

Schlägt man Zeitungen auf, hört Radio, oder sieht TV Berichte, so wird immer wieder mal von einer „Elite“ gesprochen. Der Begriff wird meist abstrakt benutzt, so als wüsste man nur, dass es eine solche gibt, aber genaueres eben dann doch nicht. Elite klingt so smart, so überlegen, so weise – die Softpower gegen alles Triviale. Mit Trivial ist der normale Mensch, wie Du und ich gemeint, eben Menschen des bürgerlichen Mittelstandes, ordentlich gebildet, mit Schul-, Hochschulreife, Studium, oder abgeschlossener Berufsausbildung, Empathie und dem Herzen am rechten Fleck. Zufriedene Menschen in ihren Miet-, Eigentumswohnungen, Häusern, ihren Kombis, zwei Urlauben im Jahr, Familie und Freundeskreis, die gerne beisammen sind, grillen, feiern und an Stammtischen über die Welt und Politik philosophieren. Menschen, die über sich sagen würden, dass sie zum normalen Wahnsinn gehörten. „Keine Eliten!“ weiterlesen

Fakenews und G20 Deutungshoheit!

Verfasser Éctor de Azevedo

Wer hat die Deutungshoheit?

Wer kann Fakenews verbreiten und gleichzeitig dafür sorgen, das in puncto Fakenews, immer die anderen, z.B. die alternativen Medien Schuld im Sinne der Anklage sind. Man sieht die öffentlich rechtlichen Medien, wie sie sich winden, unter Ihren selbstauferlegten Schmerzen, im Kampf gegen Fakenews, man sieht den Schweiß aus Ihren Poren träufeln, in Sendeformaten, wie „Sags mir ins Gesicht“, doch besser, „Stecks mir in den Ar…!“

Es hat schon etwas peinliches, bei ach soviel medialer Aufarbeitung, das Vertrauen des Zusehers, des Zuhörers, wieder zurück erobern zu wollen. Dafür erhängen Sie sich selbst an Ihren Stimmbändern, aber nicht, um wirklich den Eindruck zu vermitteln, Ihrer Ideologie habhaft geworden zu sein, sie gar abgelegt zu haben, nein, sondern, sich mittels semantischer Magie rein zu waschen und sich nicht zu schade sind, sich zu überhöhen, doch bedenkt, wer sich selbst erhöht…

Die Fakenewsmacher

Man klopft sich auf die Schulter und hofft insgeheim auf den Grimmepreis – wie ekelig – der, bekäme man ihn, aus den eigenen Reihen verliehen werden würde, was einem Zirkelschluss gleich käme. Was lernen wir daraus? Hopfen und Malz sind schon lange verloren, wenn man hoffte, öffentlich rechtliches Fernsehen sei objektiv. Die Anstaltenden haben es doch herausgearbeitet, die klebrige Nähe sog. Alphajournalisten zu den Atlantikern. Die Medien haben indes die Funktion zu spalten, Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, sodass jegliche Energie in Grabenkämpfen verloren geht und nicht gegen das System, das immer korrupter nur seine Vormachtstellung schützt, gerichtet wird. „Krieg, Arm gegen Reich, und wir, die Gruppe der Reichen gewinnen diesen Krieg“, Zitat, Warren Buffet. Das findet statt und bedarf medialer Nebelkerzen und natürlich eine skrupellosere Exekutive.

Man faselt von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, oder ruft den Ausnahmezustand aufgrund von terroristischer Gefahren aus, doch prüft man die Fakten erfahren wir, das in Deutschland mehr Menschen an Grippe, Krankenhauskeimen, Herzinfarkten, Alkohol, Zigaretten und im Strassenverkehr sterben und das in einem Verhältnis von ca. 3000000 : 1. Doch dieser Eine bedarf schärferer Gesetze und natürlich einer ausgebauteren Vorratsdatenspeicherung, ist doch klar, oder so etwas wie das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“! Wer sich so etwas ausdenkt, hasst Menschen.

G20 Fakenews

Am G20 erkennt man so vieles, und ich als Hamburger haben einen eigenen Eindruck dazu. Die Demo verlief zunächst friedlich. Natürlich war die Lage in der Innenstadt angespannt, da Tage vor dem Ereignis die Polizei so manche Tests in der Innenstadt durchführte. Ich selber stand in einem innerstädtischen Stau, weil fast alle Ampeln in der Fruchtallee abgeschaltet waren. Das nervt natürlich, wenn dies nicht vorher ankündigt wird und war auch gefährlich für die ungewollten Teilnehmer.
In Heiligen Damm wurde ein sog. Agent Provokateur während der Demo enttarnt und an die Polizei übergeben, die Ihre Reihen für diesen Mann öffnete und Ihn vor zurecht erbosten Teilnehmern der Demo abschirmte. Wurde dieser Mann vor ein Gericht gestellt? Als Aufhetzer, oder so? Der Mann, ein Spezialagent von Scottland Yard schien ein wahrer Profi zu sein, wenn es darum ging, den sog. schwarzen Block an vorderster Front anzuheizen – und da wird ein Schuh draus!

Der Protagonist und sein Antagonist. Beide wichtig, um eine Geschichte zu erzählen – die Geschichte vom schwarzen Block und der Ruf nach schärferen Gesetzen und stärkerer Polizei, oder gar dem Bundeswehreinsatz im Innern, natürlich nur zum Schutze der Bürger auf Kosten von bissl Freiheit. Das der Bürger bereits seit Jahrzehnten versucht mittels friedlicher Proteste seinen Unmut zu äußern wird medial als neurechts, rechtsesoterisch oder sonstwie gebrandmarkt, Hauptsache diskreditiert. Menschen werden als das dunkle Deutschland, oder als Pack bezeichnet, das ist ja so schön einfach, die eigenen Bürger zu erniedrigen, damit man sich inhaltlich nicht mit dem Gesagtem beschäftigen muss.

Am G20, so äußerte sich eine Frau vom „anwaltlichen Notdienst“, die ihre Funktion mittels beschrifteter Weste aufzeigte, sowie es Blauhelme bei der UNO tun, sprach vom rüden Vorgehen der Polizei, die aus heiterem Himmel vorpreschte, obwohl die Lage das nicht hergab. Wenn man dann noch weiß, das Verfassungsschutz, Geheimdienste, mit geeigneten Personal unter dem schwarzen Block vertreten sind, die zu gegebener Zeit dafür sorgen, das die Lage sich verschärft, was ein Einschreiten der Polizei nach sich zöge, so erhält man einen Eindruck dafür, was Deutungshoheit in kristalliner Form bedeutet.

Du, bist links, du bist rechts, wie schwere Gatter eines Pfades und treibst deine Herde Kühe vor dir her. Das ist Deutungshoheit! Sei das Problem und die Lösung, das ist Deutungshoheit. Die echten Nazis, aus unserer Vergangenheit haben diese Technik auch schon genutzt – sie waren natürlich noch etwas hölzerner. Inzwischen geschieht das alles viel subtiler und ist perfekt medial eingebettet – egal ob Spiegel, Süddeutsche, Stern oder Focus, ARD, ZDF, die Dritten Programme, man erkennt das Narrativ inzwischen am Cui Bono! Wer für den Einsatz der Bundeswehr im Innern wirbt, braucht Unruhen im Innern.
Wer Menschen liebt, wer wirklich christlich wäre, würde anders damit umgehen. Für Ihn stünde die Würde des Menschen an oberster Stelle, wie es auch in unserem Grundgesetz an erster Stelle steht. Was ist ein würdevoller Umgang mit den Menschen innerhalb einer Gesellschaft – natürlich die gerechte Verteilung des Wohlstandes – und da schließt sich mein Kreis vom Krieg, Arm gegen Reich. Wer gerecht teilt, sorgt für Ruhe, wer ungerecht verteilt sorgt für Spannung.

 

Was ist Demokratie?

Verfasser Éctor de Azevedo

Gemäß griechischer Übersetzung, „Demos“, das Dorf, und „Kratos“, Macht, Herrschaft, Selbstbestimmtheit, also Menschen eines Dorfes bestimmen über sich selbst. Die Urform der Demokratie!
Ein Dorf ist kein Land, keine Nation, kein Staat, keine Republik – ein Dorf ist eine Gemeinschaft von Menschen, die eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Demokratie funktioniert in kleinen Einheiten. Entscheidungen sind von der Betroffenheit der Menschen geprägt. Demokratie benötigt die Betroffenheit der Entscheidenden. Das ist zwingend notwendig – ansonsten keine Demokratie.
Jeder entscheidet, auch das ist elementar. Und es geht bei Demokratie nicht darum zu entscheiden, wer über einen entscheiden soll. Es geht darum zu entscheiden, was für das Dorf das Beste ist. In kleinen Einheiten ist das Maß an Entscheidungen überschaubar – jeder Einzelne wird seine Meinung dazu gebildet haben und wird in seinem Sinne, als auch im Sinne der Gemeinschaft, denn mit dieser teilt er sein leben, entscheiden.
Er muss nicht entscheiden, was das Nachbardorf zu tun und zu lassen hat. Es geht um die Belange seines Dorfes. Jeder wird darauf achten, das es gerecht von Statten geht – zu große Ungerechtigkeiten wären nur von kurzer Dauer, da ein Jeder des Dorfes als Korrektiv handelt.
Bereits bei Allianzen zu anderen Dörfern wird es schwer von Demokratie zu sprechen. Hier stehen Interessen im Spiel, die nicht mehr alle erreichen und schon verabschiedet sich die Demokratie.

In was für einer gesellschaftspolitischen Form leben wir?

Wir können gemäß der Definition des Begriffes Demokratie sagen, das wir in keiner Demokratie leben. Wir sind einfach zu groß, als das wir von allen Entscheidungen selbst betroffen wären, obwohl das im Bereich der Verarmung der Menschen innerhalb des Staates wieder stimmen würde. Außerdem haben wir eine repräsentative Demokratie. Heißt, wir haben darüber entschieden, wer über uns entscheiden soll und da haben wir den Bock zum Gärtner gemacht. Darauf läuft es doch hinaus, wenn man erkennt, was alles im Argen liegt und was wir alles nicht wollen, von Verarmung, Staatsschulden, Globalisierung, Freihandelsabkommen, Kriege, Rüstungsgeschäfte, Geheimdienstoperationen, EU, Euro, Genmanipulationen, etc.. Wir haben unsere Macht an eine nebulöse Struktur abgegeben. Wir erkennen den Machtverlust nur schwer, weil uns vorgegaukelt wird, das wir mitbestimmen könnten. In Amerika wurde festgestellt, das der Bürger Null, Nullnullnull Einfuss auf die politische Willensbildung inne hat. We are out! Doch, who is inn? Die Medien fungieren wunderbar als Nebelkerzen und Empörungsventil – jede Woche treiben wir eine andere Sau durchs Dorf und echauffieren uns an Stammtischen. Wir erkennen nicht, oder nur sehr schwer, das wir am Nasenring durch die Manege gezogen werden und Tänzchen aufführen. Also, in was für einer Welt leben wir? Es kann sich nicht um Demokratie handeln – eher so etwas wie eine repräsentative Oligarchie. Die herrschende Kaste lässt von den Schlafschafen Repräsentanten wählen, die als Airbag dafür dienen, den Schlafschafen zu vermitteln, das ihr Futter immer weniger werden muss, damit überhaupt noch Futter an die Schlafschafe verteilt werden kann. Dann wird daraus ein Schuh und man kann die Ereignisse im rechten Licht erkennen. Wie kann es sein, das die Politik den meisten eher schadet als nutzt. Wer hat darüber „demokratisch“, oder eher dikatorisch entschieden. Doch wer sind die Oligarchen? Gemäß den Medien scheint das lediglich eine Problem der Russen zu sein. Hier lesen wir ständig von den Oligarchen und ihren Eskapaden. Wer sind die Oligarchen in Deutschland? Die Definition ist einfach – es müssen sehr, sehr Reiche sein. Reich ist das Oligarch. So einfach ist das. Das Kapital herrscht über den Menschen. Etwas totes herrscht über etwas lebendiges! Das gehört geändert und die Wandlung ist!!!

Lüge – Axiom der Bösartigkeit!

Verfasser Éctor de Azevedo

Nach Prüfung jahrelangen Medienkonsums, fällt mir ein Axiom ein, das Grundlage bösartigen Seins ist.

„Die Lüge“.

Was sagt Wiki dazu:
#„Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der oder die Empfänger sie trotzdem glauben[1] oder auch „die (auch nonverbale) Kommunikation einer subjektiven Unwahrheit mit dem Ziel, im Gegenüber einen falschen Eindruck hervorzurufen oder aufrecht zu erhalten.“[2]Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus Angst, Furcht, Unsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. Privatsphäre, Intimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß.“

 

Was soll die vorsetzliche Lüge, mit Bezug auf die mediale Präsentation des neuen Rassismus in unserer Gesellschaft bewirken? Natürlich die In- und Ausländer gegeneinander aufzuhetzen. Es liegt aber nicht an den In- und Ausländern, das das vergiftete Klima, des gegenseitigen Misstrauens für Reibung in unserer Gesellschaft sorgt. Es sind die Medien, mit ihren überemotionalisierten Titelseiten, sowie aufgeladenen Talksendungen, von Will über Maischberger und Co, die einen tiefen Keil in das Mitgefühl der Menschen treiben – wie immer, nach dem Wirkprinzip des „divide et impera“, tröpfelt die Lüge in homöopathischen Dosen in die Köpfe der vermeintlichen Kontrahenten.
Mit Kalkül wird alles Trennende chirurgisch seziert, damit der herausgearbeitete Torso, wie eine Trophäe der Feindseligkeit durchs Dorf getrieben werden kann. Warum wohl?
Newage Rassismus?
In Zeiten, in denen die Friedensbewegung, als rechtsesoterisch bezeichnet wird, in denen Friedensbemühungen als völkisch denunziert werden, wir Begriffe, wie „nukleare Teilhabe“, oder „mehr Verantwortung in der Welt übernehmen“, schlucken müssen, die nur eines bedeuten, deutsche Truppen spielen im Ausland wieder KRIEG.
Es galt mal der Satz – ein Grundsatz, als Folge des zweiten Weltkriegs, „vom deutschen Boden soll nie wieder Krieg ausgehen“.
Wie kann es sein, das Kriegsrhetorik durch die Medien schwadroniert, und es nur Wenigen sauer aufstösst. Wie kann es sein, das gerade die Grünen, solch Rhetorik zum Besten geben und ihre Friedensbewegung der 80er vollumfänglich vergessen haben.
Als politischer Mensch, der ich nunmal bin, ist die linke Position für mich die einzig logische Alternative, wenn ich nicht absolut desillusioniert vom Parteienkartell an sich wäre und der Überzeugung bin, das Wahlen, wenn sie etwas änderten, verboten wären.
Die Idee, einen Zugführer zu wählen, der nicht in der Lage ist, dem Zug eine neue Richtung zu geben, lässt mich zum überzeugten Nichtwähler werden.
Die Mehrheit will keine Auslandseinsätze, wir haben Auslandseinsätze, Die Mehrheit will keinen ESM, wir haben den ESM, die Mehrheit will keine Schuldenunion, wir haben die Schuldenunion, Die Mehrheit will keinen Krieg, wir haben Krieg, die Mehrheit will kein Hartz 4, wir haben Hartz 4, Die Mehrheit will Bargeld, es soll abgeschafft werden, Die Mehrheit will keine Bankenrettung, wir retten Banken, wir privatisieren Gewinne, und sozialisieren die Schulden der Banken, und, und, und… Ein Fass ohne Boden!
Der Neusprech des Parteienkartells, sowie derer medialer Kollegen benennen alle Menschen, die zu uns kommen, als Flüchtlinge und zum kleinen Teil stimmt das. Doch zum größten Teil nicht! Der überwiegend größte Anteil sind Einwanderer, die sich hier ein besseres Leben erhoffen und dagegen ist zunächst nichts zu sagen, das würde ich wahrscheinlich ähnlich sehen, wenn in meinem Land keine Perspektiven vorhanden wären.
*Doch genau hier müssen wir genauer hinschauen!
Die Perspektivlosigkeit hat doch ihre Ursachen und wenn ich diesen Menschen wahrlich helfen wollte, setzte mein Wirken an dieser Stelle an. Die Ursachen aller Perspektivlosigkeit in Lybien, Syrien, Afghanistan, Irak, Jemen, etc., sind Kriege und die Folgen daraus. Die angloamerikanische Geostrategie verfolgt eine Doppelstrategie, die sie sich erbombt. Das Eine ist die Sicherung gewünschter Rohstoffe und Rohstoffwege, das Andere die Erschließung neuer Märkte. Eine schwache EU macht es der angloamerikanischen Strategie leicht, aufgegebene Felder zu besetzen. Wie sonst, ist zu erklären, das die auferlegten Sanktionen gegen Russland Europa schwächen, doch anderseits die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Amerikas Administration und Russland steigen. Auch hier wieder, cui bono, *folge dem weißen Kaninchen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die UNO geschaffen. Damalige Politiker waren sich darüber einig, das zukünftige Kriege nur ausgeschlossen werden können, wenn sich alle dem rechtlichen Konstrukt der UNO unterwerfen würden, doch was ist daraus geworden – seitdem verging kein Jahr, in dem nicht irgendwo Krieg herrschte. Hier spielt „Amerikas Administration“ eine große Rolle und ist ca. an 90 % der Kriege beteiligt. Von den ganzen Geheimdienstoperationen mal abgesehen, die Regime stürzten, Menschen töteten, was sich als verdeckte Kriegsführung bezeichnen lässt. „Amerikas Administration“ geht dabei nicht zimperlich vor.

Das Muster ist simpel, es hat drei Stufen! Dem voraus geht immer ein geopolitisches Interesse!

1. Zunächst wird Vorort eine kriegsbereite Opposition geschaffen. *Hier spielen die Geheimdienste eine wichtige Rolle.
2. Der/die politische/n Führer wird/werden dämonisiert, (hitlerisiert). *Medialer Einsatz für die gewünschte Empörung der Welt. (Brutkastenlüge, etc.).
3. Es folgt die gewünschte Intervention. *Wirtschaftsembargo, Sanktionen, Krieg, etc..*

*Bei den Kriegseinsätzen handelt es sich natürlich immer nur um humanitäre Einsätze. Ausschließlich! Menschen, Zivilisten fühlen sich geradezu geschmeichelt, Opfer humanitärer Hilfe zu sein. Die Win-Win Situation, das gewünschte Rohstoffe und Absatzmärkte gesichert wurden, sind lediglich Bonbons, und werden vom Angreifenden dankend und selbstlos angenommen!

Kriegerische Geostrategie kann nur mit Lügen funktionieren! Die Menschen in dieser Welt, würden Kriege aus reiner Gier zu tiefst ablehnen. Deshalb muss der Einsatz des Mittels Krieg immer moralisch eingeleitet werden. Wir müssen den Menschen, den Frauen, den Kindern, den Schwachen, den sonstwas helfen. Es handelt sich medial immer um reine Hilfsinterventionen. Vor diesem Hintergrund können wir davon ausehen, das es sich um bösartiges Handeln handelt. Das Axiom, die Lüge, als adäquates Mittel seine Ziele zu erreichen lässt sich klar erkennen. QED

 

 

Die Herrscher!

Verfasser Éctor de Azevedo

„Der König ist tot, es leben die neue Herrscher!“

Was war das Beruhigende an einer königlichen Herrschaft? Man wusste, wer der Herrscher war. Man sah den Despoten vor sich, wie einen Ausschlag und wenn es besonders schlimm juckte, kratzte man sich.
Doch wie ist es heute, wer sind die neuen Könige? Zunächst einmal, Sie würden sich selber niemals so bezeichnen, auch treten sie nicht in Erscheinung, sondern stehen am liebsten hinter dem Vorhang der öffentlichen Bühne. Wenn man es mit Platons Höhlengleichnis versuchte zu erklären, so wähnen sich die Herrscher ausserhalb der Höhle. Sie geben eine Struktur vor, die als Struktur nicht mehr in Frage gestellt und daher nicht erkannt wird.
Der Monarch früherer Zeiten war ein absoluter Herrscher, von ihm ging alle Gewalt aus. Das blöde war nur, das die Beherrschten das zu spüren bekamen und den König stürzten, wenn er all zu grausam wurde.

Von wem geht heutige Gewalt aus?

Gewalt erzeugt Reibung, was langfristig zu Ermüdung führt. Die wahren Herrscher üben niemals öffentlich Gewalt aus – ihre Gewalt ist strukturell. Man erkennt die wahre Ursache der Gewalt nur schwer. Was man sieht, sind Drohnen – sie fliegen lautstark am Himmel, doch die wahren Gründe für Drohneneinsätze, wie Geopolitik, Finanzpolitik, etc. finden nur schwer in den Focus der Wahrnehmung.

Wir leben in einer Plutokratie, oder Oligarchie, aber in keiner Demokratie, wie uns immer erzählt wird, und dessen wahren Herrscher genießen absolute Immunität. Sie stehen ausserhalb der Systemmaschine, die wir Gesellschaft nennen. Doch wie haben sie das geschafft? Wie wird man unsichtbar in unser medienverseuchten Welt?
Du benötigst Konzepte, die Menschen im Kampf gegeneinander beschäftigt halten – Menschen mit möglichst wenig Rückhalt, vereinzelt, entwurzelt, egoistisch, ängstlich, käuflich, schwach und bequem, etc.. Du manipulierst sie, am besten schon im Kindesalter, schaffst moralische Tabus und sorgst gleichzeitig für dessen Übertretung. Der Mensch muss sich schuldig fühlen, denn du brauchst die Scham der Menschen, um sie besser formen zu können.

Du nimmst die Massen obendrein in die Meinungszange, weil du das komplette politische Spektrum von links-mitte-rechts lieferst und es egal ist, für wen der Einzelne sich entscheidet. Doch wie bekommst du das hin? Du benötigst dafür Vertreter, Strohmänner, die sich für dich in die Schusslinie werfen, nicht wissend, das sie das freiwillig tun. Die Freiwilligkeit, der Menschen, am Spiel teilzunehmen ist von absoluter Bedeutung. Die Menschen, und das ist das perfide, müssen ihre Fesseln möglichst selbst anlegen. Doch wie schafft man das? Du setzt bei der Bildung an, hast die Medien und die Geldschöpfung in deiner Hand. Du brichst das Selbstbestimmungsrecht der Völker durch Entwurzelung. Schaffst einen kleinsten gemeinsamen Nenner!

Wie wäre statt Leben, Überleben. Überleben als sinnstiftendes Momentum, in Angst, zwischen Leben und Tod, als Tunnel am Ende des Lichts. So kämpft ein jeder, um sein Überleben und versteht nicht, das er nur eine Figur eines künstlich geschaffenen Spiels ist. Erkennst du den Spielentwickler, der ausserhalb des Spieles sitzt, der dir Regeln aufs Spielfeld wirft und du dankbar diese entgegen nimmst, um eine Sicherheit darüber zu erlangen, wie du dich auf dem Spielfeld bewegen kannst. Kannst du, wenn du diese Regeln akribisch verfolgst das Spielfeld verlassen?

Doch wer sind die Herrscher? Ich weiß, das ich die Frage umschiffe, wie eine pestbeladene Insel. Am Besten ließe sich das mittels eines Beispieles erklären. Beschreiben wir die Welt mit dem Monopoly-Spiel. Wir sind die Spielfiguren und schlagen uns mehr schlecht als recht. Meist bleibt bei dem Spiel einer übrig, der alle anderen ein kassiert hat. Unter den Spielfiguren brauchen wir die Herrscher nicht zu suchen. Hier bekämpfen wir uns gegenseitig und schwächen uns, wo wir nur können. Ist der Spielentwickler etwa der Herrscher, oder hat er die Struktur als Auftragsarbeit geschaffen, in dem das Spiel stattfindet. Eine Gesellschaftsform, die Menschen in einer Struktur hält, diese ordnet und am laufen hält. Hier sind nur Beherrschte!
Die Herrscher sind natürlich ausserhalb des Spiels zu suchen. Derjenige, der den Spieleentwickler beauftragt, ein Spiel zu entwickeln – dann kommen wir in die Nähe der Herrschaft. Das Spiel muss natürlich so konstruiert sein, das möglichst viele Spieler auf dem Spielfeld verbleiben, damit die Tatsache, das es ein Spiel ist nicht so schnell auffällt. Monopoly würde das nicht leisten, zu schnell kämen wir an den Schluss des Spiels.

Was ist das Spiel?

Es ist ein kaltes, seelenloses, abstraktstrukturelles Spiel, auf dessen Spielfeld wir inzwischen geboren werden, das wir mit der Muttermilch aufsaugen, wo wir zum Diener einer höheren, strukturellen Ordnung werden, nur um uns selbst auf dem Spiel nach vermeintlich oben zu kämpfen. Das ist genial – aber teuflisch genial! Die Herrschaft findet strukturell statt. Doch wer partizipiert am meisten von diesem Spiel. Einjeder, der nicht in die Einflusssphäre des Spielfelds geboren wird. Und wer kann das für sich behaupten? Dort sind die Herrscher zu suchen!

rubikon

 

Flucht! Ursachen!

Verfasser Éctor de Azevedo

Warum flüchten Menschen?

Wovor flüchten Menschen? Was bewegt Menschen, das sie ihre Heimat verlassen? Diese Fragen werden meines Erachtens zu wenig beleuchtet. Was man liest und hört, ist, Flüchtlingen muss geholfen werden! Und das ist zunächst auch richtig! Doch was sind die Ursachen von Flucht?

Fluchtursachen

Lassen Sie uns die Dinge ins rechte Licht rücken. Zu jeder Flucht gehören die Fluchtursachen. Und was könnten die Ursachen sein, wenn man weiß, das die Menschen aus Libyen, Syrien, Afghanistan und dem Irak stammen. Was diese Länder miteinander vereint, ist, das diese seit mehreren Jahren, sogar Jahrzehnten im Krieg sind. Aber nicht untereinander, nein, sondern gegen die westliche Wertegemeinschaft. Der Westen führt den sog. Krieg gegen den Terror, der seit dem 11.09.2001 seine moralische Berechtigung gefunden hat, als am besagtem Tag die Gebäude WTC 1, 2 und 7 auf Grund eines Terroranschlags eingestürzt waren. Der Terroranschlag war der finale Schlussstein, für den seit Anfang der 90er Jahre hochstilisierten „Clash of Culture“, wobei der Kampf der Kulturen, den kalten Krieg abgelöst hatte.

Welch göttliche Fügung!

George Orwell hätte seine Freude daran gehabt, doch so genial George Orwell auch war, so genial wie die Denkschmieden, der westlichen Wertegemeinschaft, die es schaffte einen unsichtbaren Feind zu kreieren, war er nicht. Bei Orwell war es Eurasien, also der vermeintliche Osten, mit dem Krieg geführt wurde. Doch jetzt haben wir gar keinen feindlichen Staat mehr, sondern Terroristen, egal woher sie herkommen. Am 11.09.2001 kam die Mehrzahl der Terroristen aus Saudiarabien, doch angegriffen wurde Afghanistan. Ist das logisch? Ach ja, Saudiarabien ist ein wichtiger Verbündeter der westlichen Wertegemeinschaft!

In Libyen existierten große Flüchtlingsunterkünfte. In ihnen verweilten Millionen Menschen, darauf wartend, was das Schicksal für sie bereithielt. Einige reisten in andere Länder, andere reisten wieder zurück in ihre Heimat und einigen blieben in der Region. Die Lager wurden unter anderem von der UNO unterstützt, doch wie ist zu erklären, das die UNO Unterstützung auf die Hälfte gekürzt wurden. Von jetzt auf gleich! Es war jedem bewusst, das die ganze Logistik, die Menschen nach Europa zu schleppen, sie unterzubringen, zu integrieren, zu versorgen ungefähr um den Faktor 30 teurer sein wird, als sie in den Flüchtlingsunterkünften in Libyen weiter zu versorgen.

Die Wanderung nach Europa ist gefährlich und beschwerlich, das sie von älteren, oder zu jungen Menschen kaum geschaffen werden kann. Man spricht auch nicht mehr von Flucht, da vor keiner kriegerischen Aggression geflüchtet werden muss. Wir reden von Einwanderern und nicht von Flüchtlingen. Begrifflichkeiten sind zu klären. „Wenn die Begriffe nicht stimmen, ist das Gesagte nicht das Gemeinte.“ Also was ist gemeint?

Im Dublinabkommen wird die Einreise von Asylbewerbern klar geregelt. Hier ist vorgesehen, das im ersten EU Land, in der ein Asylbewerber in die EU einreisen möchte, über den weiteren Verbleib in der EU entschieden wird. Das sind Gesetze, die sich die EU nicht umsonst gegeben hatte. Und jetzt werden alle, die auf den Rechtsstaat bauen moralisch abgewatscht, so als wären sie asoziales rechtes Pack.

Es geht nicht darum die Augen zu verschließen, sondern darum, das Menschen, egal woher sie kommen nicht als Spielbälle geopolitischer Interessen ausgenutzt und umhergeschubst werden sollen. Und genau hier sollte genau geguckt werden. Warum ist Krieg in diesen Regionen? Was sind die geopolitischen Interessen der westlichen Wertegemeinschaft? Vielleicht geht es um die Sicherung von Rohstoffen? Vielleicht geht es um die Destabilisierung vom Nahen Osten und Europa? Denkt mal darüber nach. Die Hochfinanz der westlichen Wertegemeinschaft ist am Ende! Was braucht es, das zu kaschieren? Was wurde in der Vergangenheit unternommen, das zu kaschieren? Krisen, Kriege!!!

Möchte ein Syrer, oder Libanese, oder ein Afghane seine Heimat verlassen, wenn es auch anders ginge? Die meisten Menschen sind mit Ihrer Heimat verwurzelt und wollen in diesem sozialen Netz, von Familie, Verwandte, Freunde, und gleicher Volkszugehörigkeit ihr Leben bestreiten, weil es Sicherheit und Identität bedeutet. Viele Menschen kehren nach jahrelangen Reisen durch die Weltgeschichte in ihre Heimat zurück. Warum ist das wohl so? Und ein kleiner Teil möchte in anderen Ländern bleiben, und das ist auch okay. Solange es eigenmotiviert ist und nicht auf Grund von kriegerischen Umständen aufgezwungen wurde.

Natürlich flüchten Menschen aus Kriegsgebieten! Doch dann hört endlich auf Krieg zu führen. Baut die Länder wieder auf, bildet Kooperationen und lasst die Menschen überall in Frieden leben. Für wen soll dieser Krieg gut sein? Wir glauben euch schon lange nicht mehr, das ihr Demokratie exportiert. Das Einzige, das die westliche Wertegemeinschaft seit Jahrhunderten exportiert, ist Staatsterror, angefangen von der Kolonisierung bis zum Aufdrücken westlicher Werte, wie Plutokratie, Oligarchie, Finanzdiktatur, etc.

Hört damit endlich auf! Könnt Ihr euch nicht vorstellen, wer ihr seit, wenn ihr keine Drohkulisse aufbaut, wenn ihr keinen Krieg führt. Ängstigt Frieden euch so sehr, weil ihr einen Machtverlust erleidet. Wir geben euch jede Menge Geld, wenn ihr damit aufhört, wir bezahlen euch, wenn ihr endlich das Morden lasst, wenn ihr euch zurückzieht auf eure Inseln. Ihr wollt ein Geschäft machen, dann schlagt ein und verzieht euch!!! Ihr erhaltet Adelstitel, werdet zu Menschen besonderer Klasse ernannt, aber geht aus unserem Kreis und lasst uns in Ruhe.

Wir wollen in Frieden mit allen Menschen auf der Erde leben, wir ersehen es als Vielfalt an, wenn Kulturen sich in Ihrer Region entwickeln können, denn so erhalten wir vielfältige Modelle für soziale, wirtschaftliche, und gesellschaftliche Modelle des Miteinander. Wir wollen keinen neoliberialistischen Einheitsbrei von „share holder value“ und Arbeitsdrohne, privater Geldschöpfung, internationalem Währungsfond, round table, etc. und all die anderen Lobbyvereinen, die euch dienen. Irgendwann ist Schluss, und der Schluss ist erreicht!

Tretet endlich von der Weltenbühne ab!

Die verpreiste Welt!

Verfasser Éctor de Azevedo

Liest man Wirtschaftsnachrichten, hört, oder sieht diese im Fernsehen, so erhält man den Eindruck, das die Welt komplett verpreist wurde und nur noch wenige Gebiete existieren für die andere Maßstäbe gelten. Man gönnt sich Naturschutzgebiete, Weltkulturerbe, aber nur so lange, bis diese ausgeschlachtet werden müssen, weil die Ressource der Zukunft dort gefunden wurde. Wasser, Grundlage allen Lebens auf der Erde, wird langsam, aber bestimmt zum börsennotierter Wert gewandelt. Große Kartelle, wie Nestle, etc., kaufen Quellen in der ganzen Welt und sorgen dafür, das in Gebieten mit sowieso wenig Wasser, dieses zur Mangelware wird. Moralisch zutiefst verwerflich! Warum gibt es keine Instanzen, die solches Handeln verbietet!

Die Wirtschaftseliten reden von Globalisierung, reden davon, das nur so ein gewisser Wohlstand erreicht werden würde und alle Politik der westlichen Länder mantraieren dieses.

Doch für was steht Globalisierung?

1. Die Privatisierung aller materiellen Güter. Alles wird privatisiert, internationalisiert und mit Gewinn verkauft. Alles ist Ware; alles hat seinen Preis; alles kann gekauft und verkauft werden!
2. Arbeiter sind nur Kostenfaktoren und stets austauschbare Ressource. Die Kontrolle über alle natürlichen Ressourcen, die Energie- und Trinkwasserversorgung, die globale Währung sowie über genmanipulierte Nahrung ist unabdingbare Voraussetzung für die Herrschaft der weltweiten Kartelle.
3. Keine Regierung kann den freien Verkehr von Kapital oder die Rückführung von Gewinnen verhindern. Die Nationen müssen in eine wechselseitige Abhängigkeit gebracht werden, so dass sie nicht länger unabhängig voneinander existieren können.
4. Staaten, die sich dem widersetzen, sind „Schurkenstaaten”. Opponenten dieser Globalisierung müssen zerstört werden.

Die Menschen wollen keine Globalisierung, da sie durch sie nur Verschlechterung erleben. Sie wollen regionale Verbesserung, weil der Mensch, als Sippenwesen regional funktioniert. Von kleinster Einheit, Familie, zu Freunden, zu Viertel, zu Dorf, Stadtteil, Stadt. Wir empfinden zum gleichen Sprachgebiet eine gewisse Zugehörigkeit. Natürlich empfinden wir Mitgefühl zu Menschen anderer Länder und trotzdem empfinden wir mehr Mitgefühl zu Menschen gleicher Volkszugehörigkeit, doch das ist niemals Böse gemeint! Es geht nicht um Ausgrenzung, sondern um Identität!

Wenn wir in die Natur schauen, was an sich bereits eine komische Aussage ist, weil wir ja auch nichts anderes sind, als Natur, so erkennen wir, das Vielfalt Balance herstellt, und es lässt sich sagen, je vielfältiger ein System ist, desto besser stellt sich die Balance ein. Wir erkennen es an Monokulturen der industriellen Landwirtschaft. Alles leidet darunter – von den Früchten, über Fauna und Flora. Die Landwirtschaft wusste sich in vergangenen Jahrhunderten zu helfen. Es wurden immer wieder andere Früchte angebaut, oder Felder durften Ruhen, damit die Böden nicht einseitig auslaugten. Das überhöhte Düngen ist Folge der Monokultisierung und Ausbeutung der Böden. Dahinter steckt ein entseeltes Wirtschaftsverständnis, das als höchstes Gut den „share holder value“ inne hat und nicht den vernunftbegabten natürlichen Menschen, oder die Wesenheit unserer Erde.

Was ist die Vielfalt Europas? Es sind die verschiedenen Kulturen mit Ihren verschiedenen Geschwindigkeiten, Wirtschaften, Bräuchen, Sprach- und Denkgewohnheiten. Sprache ist denken. Wandere über eine Bergkette und du erlebst eine Zeitreise von Metropole bis zu mittelalterlichen Bergdorf ohne Strom und Sielanschluß. Da wird Philosophie und Spiritualität als Newage Cocktail konsumiert und dort wird Einheit mit der Natur gelebt. Menschen wollen in Frieden und in Ruhe leben. Kriege wurden schon immer von Eliten geführt. Man könnte uns attestieren, das wir in der Vergangenheit sehr leichtgläubig waren und unseren Eliten in den Tot gefolgt sind. Doch das wird uns heute in Europa nicht mehr so leicht passieren!

Es gilt aufzuwachen und zu erkennen, das wir seit langem einen falschen Weg eingeschlagen haben. Also lass uns endlich einen richtigen einschlagen!

Unsatz des Monats: „und wie soll das finanziert werden!“ Psst, Vorsicht, Menschen mit wenig bis kein Vorstellungsvermögen.

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Neoliberalismus – Der Anfang vom Ende

Verfasser Éctor de Azevedo

Was ist der Neoliberalismus? Blitzschnell antworteten wir: „die vorherrschende Wirtschaftsordnung, der Turbokapitalismus, Hochfinanz, Großkonzerne, Eliten, etc.“ Und natürlich ist das zum Teil wahr, doch wird es dem abstrakten Konstrukt, namens Neoliberalismus nur unzureichend gerecht. Was meine ich damit? Der Krieg des Neoliberalismus wird nicht in der äußeren Welt gefochten, sondern im Innern eines jeden Individuums. Er kämpft um dein Selbst und wir schauen in die äußere Welt und echauffieren uns bei all zu viel Ungerechtigkeit. Hier springen unsere moralischen Sensoren an und entlarven einen Feind, dabei erkennen wir lediglich die Spitze des Eisbergs.

Der Neoliberalismus ist weitestgehend unsichtbar. Die Nutznießer haben inzwischen gelernt die Herde in den Schlaf zu wiegen und so schlafen wir dahin. Einige wachgewordene Schafe schrecken auf und eilen einem Phantom hinterher – Bilderberg und all die anderen Lobbyvereine der Eliten. Wir sehen Konzerne, Großkapital, Rettungspolitik und jede Menge Krisen, die als Grundlage für tiefgreifende Veränderungen ausgenutzt werden.

Der Neoliberalismus ist aber viel mehr als nur eine Wirtschaftsordnung, er hat mehr mit Magie des Täuschens zu tun. Jeder guter Magier lenkt das Publikum vom eigentlichen Geschehen ab, damit die Täuschung funktionieren kann. Wie in Matrix ist der Neoliberalismus die Software, das Programm, das geschaffen wurde um den eigentlichen Zweck der Menschheit verdeckt zu halten. Auch wir erarbeiten durch unsere Arbeit die Gewinne für die Nutznießer des Neoliberalismus. Man könnte uns gut mit einer 1,5 Volt Batterie aus Matrix vergleichen.

Jetzt sollten wir uns die Frage stellen, warum machen wir das eigentlich? Und genau hier setzt der Neoliberalismus an. Der vergiftete Stachel steckt tief in unserem Fleisch und gibt seine Dosis kaum merklich an uns ab. Das Gift hat unsere Wahrnehmung auf uns selbst, auf unsere Mitmenschen, Mitwesen sowie unseren Planeten, sowie unser natürliches Empfinden getrübt. Wir tun so, als müssten wir alle gegeneinander kämpfen und genau das ist die Droge, das Gift des Neoliberalismus. „Die Vereinzelung“, „express yourself“, „geiz ist geil“, etc… Am Besten wir alle sind drogenabhängige, dummbratzige Singles in Einmachgläsern, die nach 80 Stunden Arbeit nur noch ekstatisch konsumieren können!!! Darauf läuft es hinaus!

Doch wie kommen wir aus der Nummer heraus? Im Grunde genau mit dem Gegenteil – uns vernetzen, uns gegenseitig unterstützen, zusammentun, Gemeinden bilden, füreinander da sein und langsam den Stachel wieder herausziehen. Wieder ein Gefühl für sich selbst, unsere Mitmenschen, Mitwesen, der Umgebung zu gewinnen. Denn eines ist sonnenklar, gemeinsam sind wir stark und nicht besiegbar…;-)).

 

Warenkorbmodell – bargeldloses Wirtschaftssystem

Verfasser Éctor de Azevedo

Kurze Synopse: Das Warenkorbmodell ist ein gesellschaft- und wirtschaftspolitisches Modell für das Zusammenleben von organisierten Gemeinschaften, das ohne Geld funktoniert. Die Gemeinschaft erarbeitet das, was der Einzelne in der Gemeinschaft benötigt. Der Austausch innerhalb der Gemeinschaft funktioniert bargeldlos! Die verschiedenen Gemeinschaften stehen in Kooperation zueinander, um einen Wirtschaftsaustausch zu gewährleisten. Jede Gemeinschaft sollte möglichst Autark sein.

Es werden 4 Lebensabschnitte definiert:

**1) Kindheit**
**2) Orientierungszeit**
**3) Hütezeit**
**4) Ruhezeit**

Die Gemeinschaft definiert Warenkörbe, für die bestimmte Leistungseinheiten zu erarbeiten sind. Natürlich unter Berücksichtigung von Mindeststandards, die mit Natur- und Menschenrecht kompatibel sind. Die Abschnitte Kindheit, Orientierungszeit, als auch Ruhezeit beziehen ihre Einheiten aus allen Warenkörben. Es gibt z.B. den Warenkorb Grundbedürfnisse, der als Menschenrecht definiert wird. Darunter gibt es nichts. Menschen, die sich diesen Warenkorb ausgesucht haben, haben diesen auch mit zu erarbeiten. Was das im Einzelnen heißt, obliegt der Definition der Gemeinschaft. Natürlich lassen sich die Warenkörbe jederzeit wechseln. Jedem Warenkorb stehen bestimmte Leitungseinheiten gegenüber, die zu erarbeiten sind. Wer mehr Leistungen in Anspruch nehmen möchte hat diese mit zu erarbeiten. Warenkörbe sind noch zu definieren.

Zu den Lebensabschnitten.

###1) Kindheit:
Der Abschnitt Kindheit ist der wichtigste, ist er doch der Lebensabschnitt, der die meisten Auswirkungen auf alle anderen Lebensabschnitte hat. Ziel sind mündige, autarke, kreative, friedliche und charakterstarke Menschen. Mütter und Väter befinden sich in dieser Zeit in einem geschützten Rahmen und werden von allen Leitungsgebern/nehmern unterstützt. Die Arbeit mit Kindern wird natürlich gleichberechtigt zu allen anderen Leistungen bemessen und fließt in den Verteilungsschlüssel. Kinder sollen möglichst bei Ihren Eltern aufwachsen. Inwieweit sich Eltern darüber hinaus in die Gemeinschaft einbringen ist zu definieren. Bildung in Schulen, und anderen Lehreinrichtungen orientieren sich natürlich an neuesten Erkenntnissen.

###2) Orientierungszeit:
Der Abschnitt Orientierungszeit zielt zunächst darauf, geweckte Talente aus der Kindheit weiterzuentwickeln und zu fördern. Hier steht das Individuum im Vordergrund. Die Zeit lässt sich am besten mit einer Art Coaching beschreiben. In dieser Zeit werden unter anderem die Tätigkeiten der Gemeinschaft kennengelernt. Die Gemeinschaft definiert Tätigkeiten, die zum Erhalt der Gemeinschaft notwendig sind. Zu Ihnen gehört das ganze Spektrum, natürlich im Einklang mit Menschen-, Tier- und Naturrecht. Auch hier soll Lernen nach neuesten Erkenntnissen stattfinden. In dieser Zeit können Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet werden. Die Anzahl der Stunden sind so zu bemessen, dass eine positive Entwicklung des Einzelnen nicht gestört wird. Das kann individuell geregelt werden. Wichtig ist, dass die Grundpfeiler der Kindheit gestärkt werden. Die Heranwachsenden suchen gemäß ihren Talenten nach Tätigkeiten, oder Studienzweigen, etc.. Hier sollte es keine Beschränkungen geben, Talente sollen freien Lauf nehmen können. In der Übergangszeit fließen die gefundenen Tätigkeiten/Talente in die Gemeinschaft mit ein. Sollten sich neue Berufszweige entwickelt haben, die zum Erhalt der Gemeinschaft dienen, könne diese etabliert werden. Hier könnnte ein Ältestenrat beratend tätig sein.

###3) Hütezeit:
Die Hütezeit – in Ihr werden die meisten Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet. Sie gehört zum produktivsten Abschnitt und erhält die Gemeinschaft, behütet sie. Im besten Falle haben die Menschen das gefunden, das sinnstiftend ist. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein. Modelle zur weiteren Orientierung sind gegeben und werden gefördert. Man kann seinen Warenkorb wählen und damit die Art und Weise, wie man sich in die Gemeinschaft einbringen möchte. Das ist individuell unterschiedlich. Die Warenkörbe werden durch die Gemeinschaft erarbeitet. Was in ein Warenkorb gehört, wird durch die Gemeinschaft definiert. Das zu leistende Gut ist so effizient und ökologisch wie möglich zu produzieren. Ziel ist ein respektvoller Umgang mit Leben und Ressourcen. Globale Standards ließen sich definieren. Gemeinschaften wirtschaften selbstregulierend und stehen in Kooperation zu anderen Gemeinschaften. Alles Wissen ist frei und gehört allen. Arbeitszeit als auch Freizeit fließen als Lebenszeit mit ein. Eine Balance zwischen Beidem ist wichtig und sorgt für Zufriedenheit in der Gemeinschaft. Wer in seiner Freizeit, Gruppen in Sport, Kunst, Musik, etc. organisiert trägt zur Gemeinschaft bei und erarbeitet ebenfalls Leistungseinheiten. Dies wird erwähnt, weil der Erhalt einer Gemeinschaft nicht nur durch das erwirtschaftete Gut getragen wird.

###4) Ruhezeit:
Die Ruhezeit bedeutet altersgerechte Tätigkeiten bis keine Tätigkeiten sowie Pflege. Das ist individuell unterschiedlich. Das Einbringen ist ein kann aber kein muss. Doch sicherlich werden sich viele in die Gemeinschaft einbringen wollen. Was das im Einzelnen bedeutet ist zu definieren. Aus ihm wird ein Ältestenrat gebildet, der seine Erfahrungen in die Gemeinschaft mit einbringt.

So weit so gut! Ein grober Entwurf, der auf ein menschenwürdiges, wesenwürdiges Leben auf unserem Planeten, in Frieden und Kooperation abzielt. Das ist ein ergebnisoffener Start für eine, hoffentlich rege Diskussion, in was für einer Welt wir leben wollen?

Brexit, Grexit, Dexit…

Verfasser Éctor de Azevedo

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Heißt ein Sprichwort der Ureinwohner Amerikas. Lässt sich der (Br)exit mit diesem simplen Sprichwort erklären und die 51,9% Briten haben das unvermeidliche erkannt? Ich vermag nicht zu sagen, was hier gespielt wird, was ich sagen kann, ist, das Ergebnis war für Einige überraschend, wiederum für Andere nicht und Wenige, die sogar auf fallende Kurse gewettet hatten, haben ihren Reibach gemacht. Folge dem Geld!

Der Brexit

Das die Rädelsführer des Brexits sich jetzt zurückziehen ist ein deutliches Anzeichen dafür, das im Hintergrund ordentlich geschachert wird. Politik passiert eben ungesehen und ungehört in irgendwelchen Hinterzimmern, wobei Interessengruppen Dinge planen, die am liebsten im Geheimen ablaufen sollen, was somit den Tatbestand der Verschwörung erfüllt hätte. Die Bevölkerung erfährt das, was sie erfahren soll und wird so doof gehalten, das große Ganze nicht verstehen zu können, aber dann doch so schlau, das eine bestimmte politische Richtung eingenommen werden soll! Wenn der Staat die komplette Bandbreite an politischer Orientierung, rechts-mitte-links liefert, hat es die Bevölkerung in der Meinungszange.

Das nennt man dann Meinungshoheit!

Wie sagte unser Bundespräsident der Herzen, „nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen“.

Das Ausmaß an Anmaßung ist kaum zu fassen, wenn ein Bundespräsident solche Worte findet, das nur eines aufzeigt, die sog. Eliten sind mit Ihrem Latein am Ende und wünschen sich doch jetzt bitte ein neues Volk. Natürlich kann auch Sauerstoffarmut Ursache für so ein Statement sein. Wie soll das neue Volk aussehen? Was wäre das Wunschvolk unserer Eliten? Ein Volk von Abnickern, die all das, was von den Führungseliten abgesondert wird kommentarlos und unreflektiert, als die eine richtige Wahrheit annehmen. Halt alternativlos! Das hatten wir schon mal in Deutschland! Kritiker sind natürlich zu bekämpfen – am besten man diskreditiert sie als Verschwörungstheoretiker, oder Neurechte, Rechtsesoteriker, ewig Gestrige, oder was weiß ich! Vielleicht markieren wir sie mit einem Zeichen, verbieten, oder zensieren Ihre Schriften! Alle kritischen Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, weil Unrecht zu Recht wird müssen in eine extreme Ecke gestellt werden. Menschen mit anderer Meinung, oder Ängsten, werden zu Pack, zu Ratten, damit man sich mit dem Gesagten nicht mehr auseinandersetzen muss. Was kümmert mich das Gerede von Pack! Hmm, Das kommt mir so bekannt vor!

Liebe Eliten, wir schauen schon lange nicht mehr auf die schrumpelige Möhre, die vor unsere Nase hängt, sondern fokussieren den Abgrund, der immer näher kommt. Wir stehen kurz vor einem globalen finanziellen Exitus, der, wie immer, eine gigantische Realvermögensumverteilung bedeutet! Zumindest war das so in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts und einige wenige sind als _die Gewinner_ aus der Krise gekommen. Das wird natürlich wieder versucht! Das Geldsystem ist am Ende. Der Brexit kann wunderbar für Erklärungsmodelle des Scheiterns benutzt werden. Er ist euer großer Dominostein der fällt und er wird so einiges anderes noch mitnehmen. Doch eines muss gesagt werden, es scheitert nur das jetzige Geldsystem, was kurz-/ mittelfristig sicher unangenehme Folgen haben wird – es scheitert nicht die Realwirtschaft, mit all Ihrer Hard- und Software. Es gilt die Frage zu klären, wie wir unsere Realwirtschaft am Laufen halten, um eine Abwicklung/Entwicklung abfedern zu können. Da gibt es bereits regionale Programme aus der Vergangenheit, die das geleistet haben. Es wäre begrüßenswert und an der Zeit, wenn mit allem Scheitern endlich über unser Geldsystem nachgedacht werden würde. Was soll Geld leisten? Und was darf Geld eben nicht leisten können? Was aber Glasklar ist, die Geldschöpfung darf nicht in privater Hand verbleiben!!!

Und jetzt steige endlich vom toten Gaul!

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