Die Herrscher!

Verfasser Éctor de Azevedo

„Der König ist tot, es leben die neue Herrscher!“

Was war das Beruhigende an einer königlichen Herrschaft? Man wusste, wer der Herrscher war. Man sah den Despoten vor sich, wie einen Ausschlag und wenn es besonders schlimm juckte, kratzte man sich.
Doch wie ist es heute, wer sind die neuen Könige? Zunächst einmal, Sie würden sich selber niemals so bezeichnen, auch treten sie nicht in Erscheinung, sondern stehen am liebsten hinter dem Vorhang der öffentlichen Bühne. Wenn man es mit Platons Höhlengleichnis versuchte zu erklären, so wähnen sich die Herrscher ausserhalb der Höhle. Sie geben eine Struktur vor, die als Struktur nicht mehr in Frage gestellt und daher nicht erkannt wird.
Der Monarch früherer Zeiten war ein absoluter Herrscher, von ihm ging alle Gewalt aus. Das blöde war nur, das die Beherrschten das zu spüren bekamen und den König stürzten, wenn er all zu grausam wurde.

Von wem geht heutige Gewalt aus?

Gewalt erzeugt Reibung, was langfristig zu Ermüdung führt. Die wahren Herrscher üben niemals öffentlich Gewalt aus – ihre Gewalt ist strukturell. Man erkennt die wahre Ursache der Gewalt nur schwer. Was man sieht, sind Drohnen – sie fliegen lautstark am Himmel, doch die wahren Gründe für Drohneneinsätze, wie Geopolitik, Finanzpolitik, etc. finden nur schwer in den Focus der Wahrnehmung.

Wir leben in einer Plutokratie, oder Oligarchie, aber in keiner Demokratie, wie uns immer erzählt wird, und dessen wahren Herrscher genießen absolute Immunität. Sie stehen ausserhalb der Systemmaschine, die wir Gesellschaft nennen. Doch wie haben sie das geschafft? Wie wird man unsichtbar in unser medienverseuchten Welt?
Du benötigst Konzepte, die Menschen im Kampf gegeneinander beschäftigt halten – Menschen mit möglichst wenig Rückhalt, vereinzelt, entwurzelt, egoistisch, ängstlich, käuflich, schwach und bequem, etc.. Du manipulierst sie, am besten schon im Kindesalter, schaffst moralische Tabus und sorgst gleichzeitig für dessen Übertretung. Der Mensch muss sich schuldig fühlen, denn du brauchst die Scham der Menschen, um sie besser formen zu können.

Du nimmst die Massen obendrein in die Meinungszange, weil du das komplette politische Spektrum von links-mitte-rechts lieferst und es egal ist, für wen der Einzelne sich entscheidet. Doch wie bekommst du das hin? Du benötigst dafür Vertreter, Strohmänner, die sich für dich in die Schusslinie werfen, nicht wissend, das sie das freiwillig tun. Die Freiwilligkeit, der Menschen, am Spiel teilzunehmen ist von absoluter Bedeutung. Die Menschen, und das ist das perfide, müssen ihre Fesseln möglichst selbst anlegen. Doch wie schafft man das? Du setzt bei der Bildung an, hast die Medien und die Geldschöpfung in deiner Hand. Du brichst das Selbstbestimmungsrecht der Völker durch Entwurzelung. Schaffst einen kleinsten gemeinsamen Nenner!

Wie wäre statt Leben, Überleben. Überleben als sinnstiftendes Momentum, in Angst, zwischen Leben und Tod, als Tunnel am Ende des Lichts. So kämpft ein jeder, um sein Überleben und versteht nicht, das er nur eine Figur eines künstlich geschaffenen Spiels ist. Erkennst du den Spielentwickler, der ausserhalb des Spieles sitzt, der dir Regeln aufs Spielfeld wirft und du dankbar diese entgegen nimmst, um eine Sicherheit darüber zu erlangen, wie du dich auf dem Spielfeld bewegen kannst. Kannst du, wenn du diese Regeln akribisch verfolgst das Spielfeld verlassen?

Doch wer sind die Herrscher? Ich weiß, das ich die Frage umschiffe, wie eine pestbeladene Insel. Am Besten ließe sich das mittels eines Beispieles erklären. Beschreiben wir die Welt mit dem Monopoly-Spiel. Wir sind die Spielfiguren und schlagen uns mehr schlecht als recht. Meist bleibt bei dem Spiel einer übrig, der alle anderen ein kassiert hat. Unter den Spielfiguren brauchen wir die Herrscher nicht zu suchen. Hier bekämpfen wir uns gegenseitig und schwächen uns, wo wir nur können. Ist der Spielentwickler etwa der Herrscher, oder hat er die Struktur als Auftragsarbeit geschaffen, in dem das Spiel stattfindet. Eine Gesellschaftsform, die Menschen in einer Struktur hält, diese ordnet und am laufen hält. Hier sind nur Beherrschte!
Die Herrscher sind natürlich ausserhalb des Spiels zu suchen. Derjenige, der den Spieleentwickler beauftragt, ein Spiel zu entwickeln – dann kommen wir in die Nähe der Herrschaft. Das Spiel muss natürlich so konstruiert sein, das möglichst viele Spieler auf dem Spielfeld verbleiben, damit die Tatsache, das es ein Spiel ist nicht so schnell auffällt. Monopoly würde das nicht leisten, zu schnell kämen wir an den Schluss des Spiels.

Was ist das Spiel?

Es ist ein kaltes, seelenloses, abstraktstrukturelles Spiel, auf dessen Spielfeld wir inzwischen geboren werden, das wir mit der Muttermilch aufsaugen, wo wir zum Diener einer höheren, strukturellen Ordnung werden, nur um uns selbst auf dem Spiel nach vermeintlich oben zu kämpfen. Das ist genial – aber teuflisch genial! Die Herrschaft findet strukturell statt. Doch wer partizipiert am meisten von diesem Spiel. Einjeder, der nicht in die Einflusssphäre des Spielfelds geboren wird. Und wer kann das für sich behaupten? Dort sind die Herrscher zu suchen!

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Flucht! Ursachen!

Verfasser Éctor de Azevedo

Warum flüchten Menschen?

Wovor flüchten Menschen? Was bewegt Menschen, das sie ihre Heimat verlassen? Diese Fragen werden meines Erachtens zu wenig beleuchtet. Was man liest und hört, ist, Flüchtlingen muss geholfen werden! Und das ist zunächst auch richtig! Doch was sind die Ursachen von Flucht?

Fluchtursachen

Lassen Sie uns die Dinge ins rechte Licht rücken. Zu jeder Flucht gehören die Fluchtursachen. Und was könnten die Ursachen sein, wenn man weiß, das die Menschen aus Libyen, Syrien, Afghanistan und dem Irak stammen. Was diese Länder miteinander vereint, ist, das diese seit mehreren Jahren, sogar Jahrzehnten im Krieg sind. Aber nicht untereinander, nein, sondern gegen die westliche Wertegemeinschaft. Der Westen führt den sog. Krieg gegen den Terror, der seit dem 11.09.2001 seine moralische Berechtigung gefunden hat, als am besagtem Tag die Gebäude WTC 1, 2 und 7 auf Grund eines Terroranschlags eingestürzt waren. Der Terroranschlag war der finale Schlussstein, für den seit Anfang der 90er Jahre hochstilisierten „Clash of Culture“, wobei der Kampf der Kulturen, den kalten Krieg abgelöst hatte.

Welch göttliche Fügung!

George Orwell hätte seine Freude daran gehabt, doch so genial George Orwell auch war, so genial wie die Denkschmieden, der westlichen Wertegemeinschaft, die es schaffte einen unsichtbaren Feind zu kreieren, war er nicht. Bei Orwell war es Eurasien, also der vermeintliche Osten, mit dem Krieg geführt wurde. Doch jetzt haben wir gar keinen feindlichen Staat mehr, sondern Terroristen, egal woher sie herkommen. Am 11.09.2001 kam die Mehrzahl der Terroristen aus Saudiarabien, doch angegriffen wurde Afghanistan. Ist das logisch? Ach ja, Saudiarabien ist ein wichtiger Verbündeter der westlichen Wertegemeinschaft!

In Libyen existierten große Flüchtlingsunterkünfte. In ihnen verweilten Millionen Menschen, darauf wartend, was das Schicksal für sie bereithielt. Einige reisten in andere Länder, andere reisten wieder zurück in ihre Heimat und einigen blieben in der Region. Die Lager wurden unter anderem von der UNO unterstützt, doch wie ist zu erklären, das die UNO Unterstützung auf die Hälfte gekürzt wurden. Von jetzt auf gleich! Es war jedem bewusst, das die ganze Logistik, die Menschen nach Europa zu schleppen, sie unterzubringen, zu integrieren, zu versorgen ungefähr um den Faktor 30 teurer sein wird, als sie in den Flüchtlingsunterkünften in Libyen weiter zu versorgen.

Die Wanderung nach Europa ist gefährlich und beschwerlich, das sie von älteren, oder zu jungen Menschen kaum geschaffen werden kann. Man spricht auch nicht mehr von Flucht, da vor keiner kriegerischen Aggression geflüchtet werden muss. Wir reden von Einwanderern und nicht von Flüchtlingen. Begrifflichkeiten sind zu klären. „Wenn die Begriffe nicht stimmen, ist das Gesagte nicht das Gemeinte.“ Also was ist gemeint?

Im Dublinabkommen wird die Einreise von Asylbewerbern klar geregelt. Hier ist vorgesehen, das im ersten EU Land, in der ein Asylbewerber in die EU einreisen möchte, über den weiteren Verbleib in der EU entschieden wird. Das sind Gesetze, die sich die EU nicht umsonst gegeben hatte. Und jetzt werden alle, die auf den Rechtsstaat bauen moralisch abgewatscht, so als wären sie asoziales rechtes Pack.

Es geht nicht darum die Augen zu verschließen, sondern darum, das Menschen, egal woher sie kommen nicht als Spielbälle geopolitischer Interessen ausgenutzt und umhergeschubst werden sollen. Und genau hier sollte genau geguckt werden. Warum ist Krieg in diesen Regionen? Was sind die geopolitischen Interessen der westlichen Wertegemeinschaft? Vielleicht geht es um die Sicherung von Rohstoffen? Vielleicht geht es um die Destabilisierung vom Nahen Osten und Europa? Denkt mal darüber nach. Die Hochfinanz der westlichen Wertegemeinschaft ist am Ende! Was braucht es, das zu kaschieren? Was wurde in der Vergangenheit unternommen, das zu kaschieren? Krisen, Kriege!!!

Möchte ein Syrer, oder Libanese, oder ein Afghane seine Heimat verlassen, wenn es auch anders ginge? Die meisten Menschen sind mit Ihrer Heimat verwurzelt und wollen in diesem sozialen Netz, von Familie, Verwandte, Freunde, und gleicher Volkszugehörigkeit ihr Leben bestreiten, weil es Sicherheit und Identität bedeutet. Viele Menschen kehren nach jahrelangen Reisen durch die Weltgeschichte in ihre Heimat zurück. Warum ist das wohl so? Und ein kleiner Teil möchte in anderen Ländern bleiben, und das ist auch okay. Solange es eigenmotiviert ist und nicht auf Grund von kriegerischen Umständen aufgezwungen wurde.

Natürlich flüchten Menschen aus Kriegsgebieten! Doch dann hört endlich auf Krieg zu führen. Baut die Länder wieder auf, bildet Kooperationen und lasst die Menschen überall in Frieden leben. Für wen soll dieser Krieg gut sein? Wir glauben euch schon lange nicht mehr, das ihr Demokratie exportiert. Das Einzige, das die westliche Wertegemeinschaft seit Jahrhunderten exportiert, ist Staatsterror, angefangen von der Kolonisierung bis zum Aufdrücken westlicher Werte, wie Plutokratie, Oligarchie, Finanzdiktatur, etc.

Hört damit endlich auf! Könnt Ihr euch nicht vorstellen, wer ihr seit, wenn ihr keine Drohkulisse aufbaut, wenn ihr keinen Krieg führt. Ängstigt Frieden euch so sehr, weil ihr einen Machtverlust erleidet. Wir geben euch jede Menge Geld, wenn ihr damit aufhört, wir bezahlen euch, wenn ihr endlich das Morden lasst, wenn ihr euch zurückzieht auf eure Inseln. Ihr wollt ein Geschäft machen, dann schlagt ein und verzieht euch!!! Ihr erhaltet Adelstitel, werdet zu Menschen besonderer Klasse ernannt, aber geht aus unserem Kreis und lasst uns in Ruhe.

Wir wollen in Frieden mit allen Menschen auf der Erde leben, wir ersehen es als Vielfalt an, wenn Kulturen sich in Ihrer Region entwickeln können, denn so erhalten wir vielfältige Modelle für soziale, wirtschaftliche, und gesellschaftliche Modelle des Miteinander. Wir wollen keinen neoliberialistischen Einheitsbrei von „share holder value“ und Arbeitsdrohne, privater Geldschöpfung, internationalem Währungsfond, round table, etc. und all die anderen Lobbyvereinen, die euch dienen. Irgendwann ist Schluss, und der Schluss ist erreicht!

Tretet endlich von der Weltenbühne ab!

Die verpreiste Welt!

Verfasser Éctor de Azevedo

Liest man Wirtschaftsnachrichten, hört, oder sieht diese im Fernsehen, so erhält man den Eindruck, das die Welt komplett verpreist wurde und nur noch wenige Gebiete existieren für die andere Maßstäbe gelten. Man gönnt sich Naturschutzgebiete, Weltkulturerbe, aber nur so lange, bis diese ausgeschlachtet werden müssen, weil die Ressource der Zukunft dort gefunden wurde. Wasser, Grundlage allen Lebens auf der Erde, wird langsam, aber bestimmt zum börsennotierter Wert gewandelt. Große Kartelle, wie Nestle, etc., kaufen Quellen in der ganzen Welt und sorgen dafür, das in Gebieten mit sowieso wenig Wasser, dieses zur Mangelware wird. Moralisch zutiefst verwerflich! Warum gibt es keine Instanzen, die solches Handeln verbietet!

Die Wirtschaftseliten reden von Globalisierung, reden davon, das nur so ein gewisser Wohlstand erreicht werden würde und alle Politik der westlichen Länder mantraieren dieses.

Doch für was steht Globalisierung?

1. Die Privatisierung aller materiellen Güter. Alles wird privatisiert, internationalisiert und mit Gewinn verkauft. Alles ist Ware; alles hat seinen Preis; alles kann gekauft und verkauft werden!
2. Arbeiter sind nur Kostenfaktoren und stets austauschbare Ressource. Die Kontrolle über alle natürlichen Ressourcen, die Energie- und Trinkwasserversorgung, die globale Währung sowie über genmanipulierte Nahrung ist unabdingbare Voraussetzung für die Herrschaft der weltweiten Kartelle.
3. Keine Regierung kann den freien Verkehr von Kapital oder die Rückführung von Gewinnen verhindern. Die Nationen müssen in eine wechselseitige Abhängigkeit gebracht werden, so dass sie nicht länger unabhängig voneinander existieren können.
4. Staaten, die sich dem widersetzen, sind „Schurkenstaaten”. Opponenten dieser Globalisierung müssen zerstört werden.

Die Menschen wollen keine Globalisierung, da sie durch sie nur Verschlechterung erleben. Sie wollen regionale Verbesserung, weil der Mensch, als Sippenwesen regional funktioniert. Von kleinster Einheit, Familie, zu Freunden, zu Viertel, zu Dorf, Stadtteil, Stadt. Wir empfinden zum gleichen Sprachgebiet eine gewisse Zugehörigkeit. Natürlich empfinden wir Mitgefühl zu Menschen anderer Länder und trotzdem empfinden wir mehr Mitgefühl zu Menschen gleicher Volkszugehörigkeit, doch das ist niemals Böse gemeint! Es geht nicht um Ausgrenzung, sondern um Identität!

Wenn wir in die Natur schauen, was an sich bereits eine komische Aussage ist, weil wir ja auch nichts anderes sind, als Natur, so erkennen wir, das Vielfalt Balance herstellt, und es lässt sich sagen, je vielfältiger ein System ist, desto besser stellt sich die Balance ein. Wir erkennen es an Monokulturen der industriellen Landwirtschaft. Alles leidet darunter – von den Früchten, über Fauna und Flora. Die Landwirtschaft wusste sich in vergangenen Jahrhunderten zu helfen. Es wurden immer wieder andere Früchte angebaut, oder Felder durften Ruhen, damit die Böden nicht einseitig auslaugten. Das überhöhte Düngen ist Folge der Monokultisierung und Ausbeutung der Böden. Dahinter steckt ein entseeltes Wirtschaftsverständnis, das als höchstes Gut den „share holder value“ inne hat und nicht den vernunftbegabten natürlichen Menschen, oder die Wesenheit unserer Erde.

Was ist die Vielfalt Europas? Es sind die verschiedenen Kulturen mit Ihren verschiedenen Geschwindigkeiten, Wirtschaften, Bräuchen, Sprach- und Denkgewohnheiten. Sprache ist denken. Wandere über eine Bergkette und du erlebst eine Zeitreise von Metropole bis zu mittelalterlichen Bergdorf ohne Strom und Sielanschluß. Da wird Philosophie und Spiritualität als Newage Cocktail konsumiert und dort wird Einheit mit der Natur gelebt. Menschen wollen in Frieden und in Ruhe leben. Kriege wurden schon immer von Eliten geführt. Man könnte uns attestieren, das wir in der Vergangenheit sehr leichtgläubig waren und unseren Eliten in den Tot gefolgt sind. Doch das wird uns heute in Europa nicht mehr so leicht passieren!

Es gilt aufzuwachen und zu erkennen, das wir seit langem einen falschen Weg eingeschlagen haben. Also lass uns endlich einen richtigen einschlagen!

Unsatz des Monats: „und wie soll das finanziert werden!“ Psst, Vorsicht, Menschen mit wenig bis kein Vorstellungsvermögen.

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Neoliberalismus – Der Anfang vom Ende

Verfasser Éctor de Azevedo

Was ist der Neoliberalismus? Blitzschnell antworteten wir: „die vorherrschende Wirtschaftsordnung, der Turbokapitalismus, Hochfinanz, Großkonzerne, Eliten, etc.“ Und natürlich ist das zum Teil wahr, doch wird es dem abstrakten Konstrukt, namens Neoliberalismus nur unzureichend gerecht. Was meine ich damit? Der Krieg des Neoliberalismus wird nicht in der äußeren Welt gefochten, sondern im Innern eines jeden Individuums. Er kämpft um dein Selbst und wir schauen in die äußere Welt und echauffieren uns bei all zu viel Ungerechtigkeit. Hier springen unsere moralischen Sensoren an und entlarven einen Feind, dabei erkennen wir lediglich die Spitze des Eisbergs.

Der Neoliberalismus ist weitestgehend unsichtbar. Die Nutznießer haben inzwischen gelernt die Herde in den Schlaf zu wiegen und so schlafen wir dahin. Einige wachgewordene Schafe schrecken auf und eilen einem Phantom hinterher – Bilderberg und all die anderen Lobbyvereine der Eliten. Wir sehen Konzerne, Großkapital, Rettungspolitik und jede Menge Krisen, die als Grundlage für tiefgreifende Veränderungen ausgenutzt werden.

Der Neoliberalismus ist aber viel mehr als nur eine Wirtschaftsordnung, er hat mehr mit Magie des Täuschens zu tun. Jeder guter Magier lenkt das Publikum vom eigentlichen Geschehen ab, damit die Täuschung funktionieren kann. Wie in Matrix ist der Neoliberalismus die Software, das Programm, das geschaffen wurde um den eigentlichen Zweck der Menschheit verdeckt zu halten. Auch wir erarbeiten durch unsere Arbeit die Gewinne für die Nutznießer des Neoliberalismus. Man könnte uns gut mit einer 1,5 Volt Batterie aus Matrix vergleichen.

Jetzt sollten wir uns die Frage stellen, warum machen wir das eigentlich? Und genau hier setzt der Neoliberalismus an. Der vergiftete Stachel steckt tief in unserem Fleisch und gibt seine Dosis kaum merklich an uns ab. Das Gift hat unsere Wahrnehmung auf uns selbst, auf unsere Mitmenschen, Mitwesen sowie unseren Planeten, sowie unser natürliches Empfinden getrübt. Wir tun so, als müssten wir alle gegeneinander kämpfen und genau das ist die Droge, das Gift des Neoliberalismus. „Die Vereinzelung“, „express yourself“, „geiz ist geil“, etc… Am Besten wir alle sind drogenabhängige, dummbratzige Singles in Einmachgläsern, die nach 80 Stunden Arbeit nur noch ekstatisch konsumieren können!!! Darauf läuft es hinaus!

Doch wie kommen wir aus der Nummer heraus? Im Grunde genau mit dem Gegenteil – uns vernetzen, uns gegenseitig unterstützen, zusammentun, Gemeinden bilden, füreinander da sein und langsam den Stachel wieder herausziehen. Wieder ein Gefühl für sich selbst, unsere Mitmenschen, Mitwesen, der Umgebung zu gewinnen. Denn eines ist sonnenklar, gemeinsam sind wir stark und nicht besiegbar…;-)).

 

Warenkorbmodell – bargeldloses Wirtschaftssystem

Verfasser Éctor de Azevedo

Kurze Synopse: Das Warenkorbmodell ist ein gesellschaft- und wirtschaftspolitisches Modell für das Zusammenleben von organisierten Gemeinschaften, das ohne Geld funktoniert. Die Gemeinschaft erarbeitet das, was der Einzelne in der Gemeinschaft benötigt. Der Austausch innerhalb der Gemeinschaft funktioniert bargeldlos! Die verschiedenen Gemeinschaften stehen in Kooperation zueinander, um einen Wirtschaftsaustausch zu gewährleisten. Jede Gemeinschaft sollte möglichst Autark sein.

Es werden 4 Lebensabschnitte definiert:

**1) Kindheit**
**2) Orientierungszeit**
**3) Hütezeit**
**4) Ruhezeit**

Die Gemeinschaft definiert Warenkörbe, für die bestimmte Leistungseinheiten zu erarbeiten sind. Natürlich unter Berücksichtigung von Mindeststandards, die mit Natur- und Menschenrecht kompatibel sind. Die Abschnitte Kindheit, Orientierungszeit, als auch Ruhezeit beziehen ihre Einheiten aus allen Warenkörben. Es gibt z.B. den Warenkorb Grundbedürfnisse, der als Menschenrecht definiert wird. Darunter gibt es nichts. Menschen, die sich diesen Warenkorb ausgesucht haben, haben diesen auch mit zu erarbeiten. Was das im Einzelnen heißt, obliegt der Definition der Gemeinschaft. Natürlich lassen sich die Warenkörbe jederzeit wechseln. Jedem Warenkorb stehen bestimmte Leitungseinheiten gegenüber, die zu erarbeiten sind. Wer mehr Leistungen in Anspruch nehmen möchte hat diese mit zu erarbeiten. Warenkörbe sind noch zu definieren.

Zu den Lebensabschnitten.

###1) Kindheit:
Der Abschnitt Kindheit ist der wichtigste, ist er doch der Lebensabschnitt, der die meisten Auswirkungen auf alle anderen Lebensabschnitte hat. Ziel sind mündige, autarke, kreative, friedliche und charakterstarke Menschen. Mütter und Väter befinden sich in dieser Zeit in einem geschützten Rahmen und werden von allen Leitungsgebern/nehmern unterstützt. Die Arbeit mit Kindern wird natürlich gleichberechtigt zu allen anderen Leistungen bemessen und fließt in den Verteilungsschlüssel. Kinder sollen möglichst bei Ihren Eltern aufwachsen. Inwieweit sich Eltern darüber hinaus in die Gemeinschaft einbringen ist zu definieren. Bildung in Schulen, und anderen Lehreinrichtungen orientieren sich natürlich an neuesten Erkenntnissen.

###2) Orientierungszeit:
Der Abschnitt Orientierungszeit zielt zunächst darauf, geweckte Talente aus der Kindheit weiterzuentwickeln und zu fördern. Hier steht das Individuum im Vordergrund. Die Zeit lässt sich am besten mit einer Art Coaching beschreiben. In dieser Zeit werden unter anderem die Tätigkeiten der Gemeinschaft kennengelernt. Die Gemeinschaft definiert Tätigkeiten, die zum Erhalt der Gemeinschaft notwendig sind. Zu Ihnen gehört das ganze Spektrum, natürlich im Einklang mit Menschen-, Tier- und Naturrecht. Auch hier soll Lernen nach neuesten Erkenntnissen stattfinden. In dieser Zeit können Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet werden. Die Anzahl der Stunden sind so zu bemessen, dass eine positive Entwicklung des Einzelnen nicht gestört wird. Das kann individuell geregelt werden. Wichtig ist, dass die Grundpfeiler der Kindheit gestärkt werden. Die Heranwachsenden suchen gemäß ihren Talenten nach Tätigkeiten, oder Studienzweigen, etc.. Hier sollte es keine Beschränkungen geben, Talente sollen freien Lauf nehmen können. In der Übergangszeit fließen die gefundenen Tätigkeiten/Talente in die Gemeinschaft mit ein. Sollten sich neue Berufszweige entwickelt haben, die zum Erhalt der Gemeinschaft dienen, könne diese etabliert werden. Hier könnnte ein Ältestenrat beratend tätig sein.

###3) Hütezeit:
Die Hütezeit – in Ihr werden die meisten Leistungseinheiten für die Gemeinschaft erarbeitet. Sie gehört zum produktivsten Abschnitt und erhält die Gemeinschaft, behütet sie. Im besten Falle haben die Menschen das gefunden, das sinnstiftend ist. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein. Modelle zur weiteren Orientierung sind gegeben und werden gefördert. Man kann seinen Warenkorb wählen und damit die Art und Weise, wie man sich in die Gemeinschaft einbringen möchte. Das ist individuell unterschiedlich. Die Warenkörbe werden durch die Gemeinschaft erarbeitet. Was in ein Warenkorb gehört, wird durch die Gemeinschaft definiert. Das zu leistende Gut ist so effizient und ökologisch wie möglich zu produzieren. Ziel ist ein respektvoller Umgang mit Leben und Ressourcen. Globale Standards ließen sich definieren. Gemeinschaften wirtschaften selbstregulierend und stehen in Kooperation zu anderen Gemeinschaften. Alles Wissen ist frei und gehört allen. Arbeitszeit als auch Freizeit fließen als Lebenszeit mit ein. Eine Balance zwischen Beidem ist wichtig und sorgt für Zufriedenheit in der Gemeinschaft. Wer in seiner Freizeit, Gruppen in Sport, Kunst, Musik, etc. organisiert trägt zur Gemeinschaft bei und erarbeitet ebenfalls Leistungseinheiten. Dies wird erwähnt, weil der Erhalt einer Gemeinschaft nicht nur durch das erwirtschaftete Gut getragen wird.

###4) Ruhezeit:
Die Ruhezeit bedeutet altersgerechte Tätigkeiten bis keine Tätigkeiten sowie Pflege. Das ist individuell unterschiedlich. Das Einbringen ist ein kann aber kein muss. Doch sicherlich werden sich viele in die Gemeinschaft einbringen wollen. Was das im Einzelnen bedeutet ist zu definieren. Aus ihm wird ein Ältestenrat gebildet, der seine Erfahrungen in die Gemeinschaft mit einbringt.

So weit so gut! Ein grober Entwurf, der auf ein menschenwürdiges, wesenwürdiges Leben auf unserem Planeten, in Frieden und Kooperation abzielt. Das ist ein ergebnisoffener Start für eine, hoffentlich rege Diskussion, in was für einer Welt wir leben wollen?

Brexit, Grexit, Dexit…

Verfasser Éctor de Azevedo

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Heißt ein Sprichwort der Ureinwohner Amerikas. Lässt sich der (Br)exit mit diesem simplen Sprichwort erklären und die 51,9% Briten haben das unvermeidliche erkannt? Ich vermag nicht zu sagen, was hier gespielt wird, was ich sagen kann, ist, das Ergebnis war für Einige überraschend, wiederum für Andere nicht und Wenige, die sogar auf fallende Kurse gewettet hatten, haben ihren Reibach gemacht. Folge dem Geld!

Der Brexit

Das die Rädelsführer des Brexits sich jetzt zurückziehen ist ein deutliches Anzeichen dafür, das im Hintergrund ordentlich geschachert wird. Politik passiert eben ungesehen und ungehört in irgendwelchen Hinterzimmern, wobei Interessengruppen Dinge planen, die am liebsten im Geheimen ablaufen sollen, was somit den Tatbestand der Verschwörung erfüllt hätte. Die Bevölkerung erfährt das, was sie erfahren soll und wird so doof gehalten, das große Ganze nicht verstehen zu können, aber dann doch so schlau, das eine bestimmte politische Richtung eingenommen werden soll! Wenn der Staat die komplette Bandbreite an politischer Orientierung, rechts-mitte-links liefert, hat es die Bevölkerung in der Meinungszange.

Das nennt man dann Meinungshoheit!

Wie sagte unser Bundespräsident der Herzen, „nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen“.

Das Ausmaß an Anmaßung ist kaum zu fassen, wenn ein Bundespräsident solche Worte findet, das nur eines aufzeigt, die sog. Eliten sind mit Ihrem Latein am Ende und wünschen sich doch jetzt bitte ein neues Volk. Natürlich kann auch Sauerstoffarmut Ursache für so ein Statement sein. Wie soll das neue Volk aussehen? Was wäre das Wunschvolk unserer Eliten? Ein Volk von Abnickern, die all das, was von den Führungseliten abgesondert wird kommentarlos und unreflektiert, als die eine richtige Wahrheit annehmen. Halt alternativlos! Das hatten wir schon mal in Deutschland! Kritiker sind natürlich zu bekämpfen – am besten man diskreditiert sie als Verschwörungstheoretiker, oder Neurechte, Rechtsesoteriker, ewig Gestrige, oder was weiß ich! Vielleicht markieren wir sie mit einem Zeichen, verbieten, oder zensieren Ihre Schriften! Alle kritischen Bewegungen, die aus sich selbst heraus entstehen, weil Unrecht zu Recht wird müssen in eine extreme Ecke gestellt werden. Menschen mit anderer Meinung, oder Ängsten, werden zu Pack, zu Ratten, damit man sich mit dem Gesagten nicht mehr auseinandersetzen muss. Was kümmert mich das Gerede von Pack! Hmm, Das kommt mir so bekannt vor!

Liebe Eliten, wir schauen schon lange nicht mehr auf die schrumpelige Möhre, die vor unsere Nase hängt, sondern fokussieren den Abgrund, der immer näher kommt. Wir stehen kurz vor einem globalen finanziellen Exitus, der, wie immer, eine gigantische Realvermögensumverteilung bedeutet! Zumindest war das so in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts und einige wenige sind als _die Gewinner_ aus der Krise gekommen. Das wird natürlich wieder versucht! Das Geldsystem ist am Ende. Der Brexit kann wunderbar für Erklärungsmodelle des Scheiterns benutzt werden. Er ist euer großer Dominostein der fällt und er wird so einiges anderes noch mitnehmen. Doch eines muss gesagt werden, es scheitert nur das jetzige Geldsystem, was kurz-/ mittelfristig sicher unangenehme Folgen haben wird – es scheitert nicht die Realwirtschaft, mit all Ihrer Hard- und Software. Es gilt die Frage zu klären, wie wir unsere Realwirtschaft am Laufen halten, um eine Abwicklung/Entwicklung abfedern zu können. Da gibt es bereits regionale Programme aus der Vergangenheit, die das geleistet haben. Es wäre begrüßenswert und an der Zeit, wenn mit allem Scheitern endlich über unser Geldsystem nachgedacht werden würde. Was soll Geld leisten? Und was darf Geld eben nicht leisten können? Was aber Glasklar ist, die Geldschöpfung darf nicht in privater Hand verbleiben!!!

Und jetzt steige endlich vom toten Gaul!

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Was ist die Welt?

Verfasser Éctor de Azevedo

Lass uns dieser Frage nachgehen. Mal im ernst, was lesen wir in Zeitungen. Schlechte Nachrichten über Finanzen, Geopolitik, Wirtschaft, Euro, Bail out, Badbank, Kredit, Nullzins, Rettungsschirmen, Währungen, Krisen, Konsum, vom Gürtel enger schnallen, Wachstum, Riester gescheitert, Renten sind sicher, Negativzinsen, Helikoptergeld, Bargeldverbot, RFID Chip, Altersarmut, Umweltverschmutzung, Klimawandel, CO2 Steuer, Börsen, Turbokapitalismus, Spekulation, Aufrüstung, Nukleare Teilhabe, Lügenpresse, NATO, Raketenschirm, Drohnenkrieg, Terrorgefahr, Alternativlosigkeit, und und und. Beschreibt das die Welt?

Die Liste ist noch viel länger und sie alle haben etwas gemeinsam. Alles zielt auf unsere Ängste. Das kann doch kein Zufall sein. Warum also, sollen wir in der Angst gehalten werden, so dass sich ein jeder mit dem Rücken an der Wand fühlt. Das wird sicher seinen Nutzen haben! Dazu kommen immer mehr prekär beschäftigte bis irgendwann, aus Angst seinen Job zu verlieren, niemand mehr seinen Mund aufmacht. Dem lässt sich nur mit dem Gegenteil begegnen, mit Mut zur eigenen Meinung, denn genau das ist es, was unsere Stärke ist. Denn, wir sind sehr viele! Das spüren wir nur nicht, da sich die meisten alleine durchkämpfen. Wie machen es Heringe im Meer? Sie vereinen sich zu einem großen Schwarm und wirken dadurch abschreckend. Es wird Zeit, das wir unsere Schwarmformation einnehmen, das wir uns endlich vereinen. Natürlich kann jeder Einzelne auch etwas tun. Überprüft euer Kaufverhalten. Wo kauft Ihr ein? Sind es große Ketten/Konzerne, wie Nestle, Bayer, Billigläden, etc. Unser Konsumverhalten regelt so einiges.

Doch zur eigentlichen Frage zurück. Was ist die Welt? Was das zuvor Beschriebene aufzeigt ist doch nur ein kleiner Aspekt vom großen Ganzen, dem viel zu viel Platz eingeräumt wurde. Natürlich ist Wirtschaft wichtig, doch nur in soweit, das die Menschen versorgt sind. Als Selbstzweck ist das doch nur bescheuert und gefährlich! Was ist wahrer Reichtum, was ist Glück, was ist Zufriedenheit? Lässt sich das durch einen Algorithmus beschreiben? Wie heißt es so schön, Glück lässt sich nicht kaufen und das ist jetzt kein Postulat für ein puristisches Leben in der Wüste. Doch Wohlstand hat doch seine Grenzen, oder sollte Grenzen da haben, wo andere beginnen zu leiden. Wohlstand auf Kosten anderer, das gehört beendet! Und wieder stellt sich die Frage, was braucht ein jeder? Wir kommen immer zum Anfang zurück, da das eine entscheidende Frage ist. Brauchst du einen dekorierten Job, oder strebst du nach Spiritualität, willst du Menschen helfen, willst du entdecken, willst du Überfluss, willst du in Frieden leben, Willst du 16 Stunden arbeiten, willst du garnicht arbeiten, Willst du Kunst machen, kreativ sein, Freude schenken, glücklich sein, Vater/Mutter sein, ein Leben in Frieden mit deinen liebsten, etc. Das kann jeder für sich beantworten. Es gibt so vieles das einfach nur Brach liegt, weil wir die Möglichkeiten so eng betrachten und uns dem Diktat der Finanzwirtschaft unterworfen haben. Geiz ist geil! Unsere neuen Herren! Wir stammen aus dem Meer aller Möglichkeiten und zwängen uns durch ein Nadelöhr. Warum nur? Wem dienen wir? Dienen wir der Allgemeinheit? Wenn ein jeder der Allgemeinheit diente, dienten wir jedem! Und so wird meiner Meinung nach ein Schuh daraus. Jeder für Jeden in Kooperation. Das Konkurrenz das Geschäft belebt ist ein Mythos. Auf allen Ebenen brauchst du die Kooperation, wie die Luft zum Atmen, um überhaupt etwas zu Stande zu bringen. Doch wenn du alles beisammen hast, sollst du in Konkurrenz gehen. Das ist doch ein Witz! Frag dich doch mal ob deine Zellen in Konkurrenz stehen. Hey, ich bin deine Gehirnzelle und deine Fettzellen lehne ich ab! Sofort Exitus! Was ist also die Welt? Die Welt ist ein System des Gleichgewichts ihrer Elemente, und für Gleichgewicht bedarf es der Symbiose, bedarf es der Kooperation. Lass uns beginnen zu kooperieren!

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Utopie vs Dystopie

Verfasser Éctor de Azevedo

Denkt utopisch!

Stellt euch eine andere Welt vor. Wie heißt es so schön, „am Anfang war das Wort“, oder 1 hermetisches Gesetz, „alles ist Geist“. Wenn das so ist, beginnt alles mit dem Wort, oder einem Geistesblitz. Ein kleiner Gedanke, der ungesehen irgendwo seinen Weg bahnt und letztendlich alles mitzureißen vermag. Viele kleben noch am alten System und versprechen sich immer noch eine Menge von ihm. Wenn ich mich nur genug anstrenge, muss die Belohnung doch kommen. Doch so ist das System nicht angelegt. Das System mag angepasste Arbeitsdrohnen, die ihrer Arbeit nachgehen, doch ansonsten ihren Mund halten und alle 4 Jahre Ihre Stimme, als Akt demokratischer Gnade, abgeben.

Halt! An Stammtischen dürfen sie natürlich die Sau rauslassen und Mutti/Bundespapi beschimpfen! Es müsste doch jedem schon aufgefallen sein, das in einer repräsentativen Demokratie eine große Koaltition, ohne nennenswerte Opposition das ganze „ad absurdum“ geführt wurde, geschweige denn vom verfassungswidrigen Parteiensystem. Stillstand, wo Schwung nötig wäre und Schwung wo Beständigkeit besser träfe, oder wie lässt sich erklären, wenn entgegen der öffentlichen Meinung das Konzernermächtigungskonvolut CETA durchgewinkt wird und deutsche Truppe wieder vor Russland stehen. Ohne Deutschland soll nie wieder Krieg geführt werden, oder was wurde nach dem zweiten Weltkrieg gesagt? Ach ne, das war ja, „Von Deutschland soll nie wieder Krieg ausgehen“. Eine Aussage, die in sich eine ganz andere Geisteshaltung trägt! Sie spräche für einen neutralen Staat, der mit Krieg nichts mehr am Hut haben möchte.

Viele ältere Menschen haben den Krieg noch erlebt, selbst meine Eltern 44 geboren haben die Auswirkungen in jungen Kinderjahren erlebt. Viele Verwandte waren gestorben, oder verkrüpelt. Jeder hatte in seiner Familie einen Großonkel, der irgendein Leiden hatte, das er still, aber schmerzerfüllt vor sich hertrug. Man sah es in Momenten stiller Einkehr, wenn die Mundwinkel bebten und die Luft schmerzlich aufgeladen war. Als Kind wusste man nichts damit anzufangen. Nachwirkungen großer körperlicher und psychischer Schmerzen. Eben Krieg! Und das soll wieder Hoffähig gemacht werden. für Wen, für welche Interessen. Für die Menschen in Europa, oder Amerika! Echt, für die Menschen in der westlichen Wertegemeinschaft! Wurdet Ihr gefragt, ob Ihr das wollt? Und, wollt Ihr das?

Worin leben wir?

Utopie vs Dystopie heißt der Text. Meiner Meinung nach leben wir eine Dystopie. Die Dystopie ist für uns nur unkenntlich gemacht, defragmentiert, aus dem Kontext gebrochen, da die Auswirkungen dystopischen Seins nicht über uns fliegt und drohnt, sondern weit weit weg, hinter den sieben Bergen, bei den Peschmergas, der freien syrischen Armee, der Armee freies Syrien, oder Volksfront von sonstwas, Al Qaida, Desh, isis, Afghanistan, Lybien, eben bei den gemäßigten Rebellen und Terroristen, stattfindet. Doch auch da leben Menschen, Familien, Großeltern, Eltern mit ihren Kindern, Tanten und Onkel. Menschen!!! Gut, das wir da nicht geboren wurden. Glück gehabt! Fragt euch, was die Früchte des Krieges sein sollen? Glück auf Erden, Friede, ein gebombter Friede, Wohlstand für alle. Bringt Krieg etwa Wohlstand und Frieden für die Menschen?

NEIN!!! Also, denkt Utopisch! Im Grunde ist genau das Gegenteil von dem was stattfindet notwendig: Friedliche Verhandlungen, Gespräche, Deeskalation, Kooperation, Dialog, Wahrheit, Menschlichkeit, Empathie und Führsorge. Es liegt an uns Allen!

neopress

Was brauchst Du?

Verfasser Éctor de Azevedo

Was ist die Erde?

Ist sie Spielfeld geopolitischer Strategien, sowie Stratego oder Monopoly es zeigt – so als wäre alles nur ein Spiel, das keine Konsequenzen kennt – und wir nichts weiter als Spielfiguren, die man umherschieben kann, so wie es gerade benötigt wird! Wird es nicht Zeit die Dinge ganz anders zu betrachten, den Blickwinkel zu verschieben um grundlegend die Dinge zu verändern. Lass in uns die Frage keimen, in was für einer Welt wir leben wollen? Lass uns die Fragen stellen was benötigen wir wirklich, was benötige ich wirklich.

Was ist der Mensch?

Was will der Mensch? Was braucht der Mensch? Zunächst braucht er die Erde mehr, als die Erde ihn braucht. Wir benötigen Bedingungen die Leben erst möglich macht. Saubere Luft, sauberes Wasser, Lebensmittel, die den Namen Lebensmittel verdienen. Wir brauchen soziale Kontakte, ein Umfeld, das uns schützt, das uns akzeptiert, am besten so, wie wir sind! Wir leben in mittelgroßen Gemeinschaften und tauschen uns sozial aus. Jeder möchte sich einbringen können mit all dem was er zu bieten hat. Doch was hat man zu bieten? Das ist die Frage der Fragen?

Was habe ich wirklich zu bieten, wenn ich meinen jetzigen Status, wie Beruf, Ausbildung beiseite lege. Frage einen Menschen wer er ist, und er erzählt dir eine Geschichte, von Beruf, und wie schwer es sein kann, das es nur ein Job ist, das es gut läuft, oder das es nicht gut läuft, bis dazu, das es ihn krank macht, das er gerne etwas anderes machen möchte, vom Scheitern, von Ellbogen, von zu wenig Geld, etc. Jeder kennt seine eigenen Geschichten nur zu gut und perfektioniert sie für Anlässe, an denen wir davon erzählen können.

Ist man sein Beruf?

Soll die Frage, wer man sei von einem Job abhängen, der dich als Spielfigur auf einem Spielfeld zeigt? Wie wäre es damit, das wir uns zunächst Fragen, wie wir Leben wollen? Wie sich ein Jeder einbringen kann, auf seine persönliche Art und Weise. Wir bestimmen einen Warenkorb, den wir benötigen, und diesen Warenkorb erarbeiten wir und das natürlich so effizient und ressourcenschonend und nachhaltig wie es geht, denn alles andere wäre absolut verrückt. Und jetzt kann sich ein Jeder die Fragen stellen, was er wirklich braucht? Was brauchst Du? und lass dir Zeit mit der Frage! Natürlich höre ich die Unkenrufe, von Kommunismus, von Sozialromantik und Utopie.

Doch Utopie ist die Möglichkeit sich eine andere Welt vorzustellen und willst du dir selber eingestehen, das du dazu nicht mehr in der Lage bist? Das der Gleichstrom schon bis in die kleinsten Regionen deiner Zellen fließt! Einige fragen sich vielleicht, wie das bezahlt werden soll. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie jetzt alles bezahlt wird, wie Bankenrettung, Rüstungsausgaben, Kriege, und all die anderen Verwerfungen, die Geld vernichten, oder besser gesagt umverteilen, wie Spekulation, Hedgefonds, Derivate, OTC, etc, Konkurrenz, Globalisierung, Großkonzerne, Hochfinanz, Wachstumszwang, die immer mehr Geld aus dem System ziehen, das dann in der Realwirtschaft fehlt.

Ich weiß, viele schalten hier ab und legen die Verantwortung in andere Hände, doch genau das drückt einen zu Boden und macht unmündig. Geld ist nur eine Illusion, ein Glaube, ein Schein. Jeder kann einen Schein drucken und sagen, das es Geld sei. Wenn er akzeptiert werden würde, wäre es Geld und funktionierte. Es gibt genug Videos zu diesem Thema auf Youtube. Also, wie soll der Warenkorb finanziert werden, wenn wir es selber bestimmen könnten, wenn als erste Prämisse gelten würde, alle Grundbedürfnisse zu stillen, wie Luft, Wasser, Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Die Gemeinschaft schützt sich selbst, wenn sie dieses für einen jeden schafft. Ist dafür wirklich Geld nötig, so wie wir Geld heute verstehen. Die Menschen lebten länger ohne Geld als mit. Natürlich will auch ich nicht in die Steinzeit zurück. Doch das wir denken, das für eine moderne Welt unser jetztiges Geldsystem notwendig ist,  ist auch nur ein Aberglaube.

Geld im Wirtschaftskreislauf ist wie Blut im Kreislauf – es muss fließen und sollte nicht aus dem System gezogen werden, da zuwenig Blut den Organismus tötet und wer jetzt fragt, das sich Arbeiten dann nicht lohne, wenn nichts zu verdienen wäre, der glaubt auch das Märchen vom Tellerwäscher zum Milliardär! Die meisten partizipieren eh nicht vom jetzigen System und darben mehr als alles andere. Also, warum noch mehr Leid und Ausbeutung dulden. Geld muss neu gedacht werden, sowie die Frage, was wir wollen, was ein jeder will.

rubikon

Alles nur Schicksal?

Verfasser Éctor de Azevedo

Frage des Schicksals

Partizipieren alle Menschen auf dieser Erde von diesem Machtgefüge, oder gehören die meisten Menschen zu den Verlierer und wer gehört zu den Gewinnern? Kann man überhaupt von einem Gewinn sprechen? Wir sprechen von Karma, von Schicksal, wenn man in der falschen Kaste geboren wurde. Haben wir etwa einfach nur Pech gehabt und müssen auf unser nächstes Leben hoffen, das dann hoffentlich glücklicher gefügt ist.

Was wäre, wenn wir die Chance auf ein ehrliches, authentisches Leben zu Lebzeiten eines Jeden schaffen. Ist das Utopia? Ein Land, das nur in unseren Träumen existiert. Was ist ein authentisches Leben? Kann jemand diese Frage überhaupt beantworten? Ist der Ausdruck, der in jedem Menschen schlummert das Tor zu einem authentischen Leben? Diese Frage scheint schon viel zu lange tief in uns begraben zu sein.

Wir sollten diese Frage nun endlich befreien und ans Licht emporheben. Wer kennt die Momente des Glücks, die im Einklang eines Miteinander zelebriert wurden/werden, wo uns der Hafen der Freude einlädt zu verweilen. Jeder Mensch hat das schon irgendwie erfahren und weiß um dessen innige Wirkung. Wir sprechen von Glück! Von ankommen.

Was löst diese Momente aus? Das können vielfältige Gründe sein, Familie, Liebe, Freunde, Kinder, innige Momente, tiefgreifende Gefühle, ein Miteinander, Feste, ein Blick, Sekunden authentischen Seins. Jeder hat das schon erlebt. Also, worum geht es zu Lebzeiten? Geht es darum die Zeit zwischen Leben und Tod für irgendeinen Unsinn zu vergeuden, für Ideen, die nicht die deinen sind, die dir aufoktroyiert wurden. Was sind deine Ideen, was willst du, was ist dein dir eigener Ausdruck. Welche Welle im Meer aller Möglichkeiten möchtest du sein und bist du? Willst du Gleichschritt, oder willst du deinen Schwung erfahren, deine Melodie, deine Schwingung. Es wird Zeit aufzubrechen!