Bedingungslose Grundabsicherung

Aufklärung 2.0

von hector haller

Gib dem Kind ein Namen! Bedingungsloses Grundeinkommen, Grundabsicherung, würdevolle Lebenspauschale, etc..

Gemeint ist eine Grundabsicherung, die dem Menschen bedingungslos, also nicht geknüpft an irgendwelche Leistungen, zum Leben ausgegeben wird – und zwar ab dem Tag seiner Geburt bis zum Tod. Die Höhe ist so hoch zu bemessen, das menschenwürdig gelebt werden kann. Das kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

Geht man im Bekanntenkreis in eine Diskussion über das Thema, so wird oft die Frage gestellt, wie das finanziert werden soll. Der Fragende fragt sich nicht, wie aktuell alles finanziert wird, nein, er sieht im Grundeinkommen ein zu viel, das nicht geleistet werden kann.

Er fragt sich nicht, wie die vielen Geschenke an Subventionen, oder Steuergeschenke an Konzerne, nicht vorhandene Erbschaftssteuer, oder Vermögensteuer kompensiert werden, oder die Rettungsschirme, Transferleistungen an verschuldete Länder, oder Rüstungsausgaben, Kriegszahlungen an die Nato, Bankenrettungen, Spekulationsverluste staatlicher Banken, Zinslasten aller westlicher Staaten für Staatsschulden, Strafzahlungen aus Verträgen, ESM, et cetera pp, aufgebracht werden können. Das wird einfach nicht in Frage gestellt.

Wenn dann noch alle Sozialleistungen, wie Hartz 4, Arbeitslosengeld, Rente, Kindergeld, andere Sozialleitungen, usw. dazukämen, entstünde ein großer Kuchen, der verteilt werden könnte.

Doch hier vernehmen wir einen besonders dichten Nebel, der keinen Raum für Spekulationen zulassen soll. Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht zu bezahlen – so die Mainstreammeinung.

Die Herausforderungen des 21 Jahrhundert sind, und diese Entwicklung fing bereits mit der industriellen Revolution an, das immer mehr Arbeit von immer weniger Menschen getan werden muss. Wenn damals 40 Bauern benötigt wurden, so bedarf es heute nur noch eines Bauern, die selbe Fläche an Feldern zu bewirtschaften. Die Entwicklung bleibt nicht stehen. Die künstliche Intelligenz, Digitalisierung sowie Robotisierung werden, sagen konservative Schätzungen, ca 40 – 50 % an Stellen einsparen – dem Gegenüber stehen natürlich neu geschaffene Stellen, dessen Anzahl schlecht geschätzt werden kann. Es werden aber nicht im gleichen Maße Stellen geschaffen, wie verschwinden werden – auch das zeigt die Historie.

Wir werden also immer mehr Menschen haben, die auf dem Arbeitsmarkt leer ausgehen werden und für die es kein Konzept gibt. Diese werden auf einen Markt geworfen, der gleich der Evolutionstheorie, davon ausgeht, das die Stärksten sich schon durchsetzen werden. „Survives of the fittes“. Sozialdarwinismus! Doch wer braucht das? Doch nur die feuchten Träume einer gewinnmaximierten Welt. So schafft sich die Menschheit ab, da mit Ihr auch eine globale Zerstörung der Umwelt einhergeht, denn unsere Art des Wirtschaftens setzt einen immer währenden Wachstum voraus, der mit endlichen Ressourcen nicht zu machen ist.

Es kommt der Zeitpunkt, da Wirtschaft losgelöst vom Bedarf am Menschen nur noch sich selbst dient und genau diesen Zeitpunkt erleben wir heute in kristalliner Form. Wirtschaft und Finanz dienen sich selbst, besser gesagt, einigen wenigen Nutznießern, da Geld aus Schuld generiert wird, was am Ende der Fahnenstange bedeutet, das Zinsleistungen auf Grund von immer höheren Schulden nicht mehr geleistet werden können. Schulden können sowieso nicht zurückgezahlt werden, da ansonsten kein Geld mehr existierte. Dieses Spiel braucht immer wieder neues Geld, da es ständig aus dem Kreislauf in die großen Kapitalsammelbecken abfließt. Die Art der Geldpolitik kann als Abwärtsspirale angesehen werden, die sich am Ende selbst zerstört. Doch der Zerstörung der Geldpolitik, gehen diverse andere Zerstörungen voraus. Umweltzerstörung, auf Grund rigider Ressourcengewinnung, Zerstörung innerer Ordnung, auf Grund von weltweiter Verarmung, Armutsflucht, Ressourcenkriege, Kriege um Absatzmärkte, Zerstörung von Wirtschaft auf Grund von Spekulationskriegen, Zerstörung und Abbau von Menschenrechten auf Grund von systemerhaltenden Maßnahmen von Wirtschaft, Finanz und elitärer Politik, etc..

Das ließe sich gut und gerne als Analyse des vorherrschenden Zeitalters ansehen.

Die Mehrheit der Menschen, und gemeint sind 99,99%, partizipieren sowieso nicht vom vorherrschenden System. Es geht hier nicht um eine Neiddebatte, sondern um gesunden Menschenverstand. Das ist auch keine linke Ansicht, sondern kühle Logik. Die ganze Anstrengung für 0,01% von Menschen, die sich gut und gerne an der Spitze der Evolution sehen wollen – was Hausarbeiten über Eugenik, westlicher Autoren, seit Anbeginn des 20 Jahrhunderts perfide darlegen. Doch genug der Analyse!

Wohin soll die Reise gehen?

Das bedingungslose Grundeinkommen wird als Utopie angesehen, doch es geht nicht um Utopie, sondern um Aufklärung, die den Menschen von alten Dogmen befreit haben soll – doch leider wurde nicht bemerkt, das im Freudentaumel, die eine Macht gegen eine andere Macht eingetauscht wurde. Es ist doch egal, ob der Mächtige einem Adelsgeschlecht entspringt, einen Talar besitzt, oder die Geldschöpfung dominiert, wenn alle drei unterdrückerische Tendenzen aufweisen, gibt es Herrschaft über Beherrschte – und das gehört überwunden. Wir brauchen Aufklärung 2.0! So etwas, wie Aufklärung ist niemals beendet, es ist ein immer währender Prozess, da immer, mit der Zeit, Macht korrumpiert!

Menschen, als Gemeinschaft, wie Volk, Nation, können doch nur als souverän gelten, wenn sie bedingungslos leben können. Frei jeglicher staatlicher, privater, oder wirtschaftlicher Repression, da diese bereits die Souveränität in Frage stellen würde.

Was Geld und Wirtschaft den Menschen bringen soll, muss neu gedacht werden. Wir können den Menschen nicht alleine betrachten, sondern müssen Ihn in Symbiose mit seiner Umwelt sehen. Die Umwelt, oder besser gesagt, die Erde ist es, die den Menschen beherbergt, nicht umgekehrt. Das ist kein romantisches Gequatsche von Umweltaktivisten, sondern kühle, logische Realpolitik. In erster Linie geht es darum, die Zerstörungsspirale westlichen Wirtschaftsverständnisses zurückzuschrauben und da kann das bedingungslose Grundeinkommen einen Bärendienst erweisen. Lasst uns Wirtschaft zweiteilen, eventuell in eine Bedürfnisindustrie und Luxusindustrie. Die Bedürfnisindiustrie stellt das, was die Menschen zum Leben benötigen zur Verfügung – so wie das Jahrtausende in Sippengemeinschaften funktioniert hat. Es ist schlicht eine Geschichtsfälschung, das der Mensch Zeit seines Lebens nur getauscht, oder Handel betrieben hat. Dörfer, Sippenverbände, etc., waren so gut es ging autark und stellten dem Mitglied des Dorfes, der Sippe, das zur Verfügung, was gebraucht wurde. Das ist kein Aufruf in steinzeitähnliche Zustände, sondern dient dem Hinweis, das der handeltreibende Mensch ein Mythos ist. Natürlich wurde auch gehandelt, aber das stand abertausende von Jahren im Hintergrund. Dieser Umstand hat sich geändert, als vor ca. 500 Jahren erkannt wurde, das mit wirtschaftlichem Erfolg Macht ausgebaut werden konnte, was das Buch, „das Ende der Megamaschine“, von Fabian Scheidler imposant beschreibt.

Der Mensch bekommt das zur Verfügung gestellt, was er zum Leben benötigt und das wird mittels des Grundeinkommens bezahlt. Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung, Kultur werden so ressourcenschonend und nachhaltig, wie möglich, zur Verfügung gestellt, denn alles andere wäre dämlich.

Auch Hinweise, von Menschen, das niemand mehr Arbeiten würde, trifft in dieser Betrachtung immer den anderen Menschen, da man sich selbst als produktiver, als den anderen einschätzt. Menschen wollen sinnvolles machen, also versetzen wir sie in die Lage dieses endlich zu tun, dann wäre Utopie kein Zukunftsmärchen, sondern Realität!

Dieser Warenkorb ließe sich volkswirtschaftlich schätzen und in Geld bewerten. Geld muss nicht verteufelt werden, sondern nur als das benutzt werden, was es ist, als Mittel zum Zweck. Das Geld ließe sich aus dem Nichts schöpfen, um es an die Menschen zu verteilen, wie es heutzutage von privaten Banken bereits gemacht wird – nur das es im Falle des Grundeinkommens von Genossenschaftsbanken geschöpft werden würde. Die Höhe des geschöpften Geldes spiegelt die Produktivität des Landes wieder. Das wäre demnach eine atmende Geldmenge. Menschen, die an der Bereitstellung eines Warenkorbes arbeiten, würden fürstlich entlohnt, da sie am Erhalt der Gemeinschaft arbeiteten. Alles was der Erhaltung der Gemeinschaft und der Umwelt diente, würde entlohnt – so bekämen wir langsam wieder ein gesundes Verständnis dafür, was wir sind – Teil eines Erdenwesens – auch das sind keine spirituellen Schwurbeleien, sondern tiefe, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die nun langsam in unser Bewusstsein dringen sollten.

Das ließe sich innerhalb einer Generation umsetzen – es bedarf nur des Erkennens und Willens, das der zurückgelegte Weg, keine Alternativen für den noch vor uns liegenden birgt. Der Weg vor uns, sollte im Einklang mit dem Erdenwesen zurückgelegt werden, was sich positiv auf die Menschheitsfamilie auswirken würde – und wer könnte dem widersprechen!

rubikon

kosmische Feuer

der Mensch, als kosmischer Anthropos

von hector haller

Gemeint bist Du! Genau Du – der diese Zeile liest. Wie kamst Du dazu lesen zu lernen und diese Zeilen überhaupt verstehen zu können? Entschuldige diese vermeintlich banale Frage, doch möchte ich Dich genau an dieser Stelle abholen. Wissenschaft will uns doch tatsächlich weiß machen, das wir zufällige Wesen sein sollen, die sich irgendwie bis heute entwickelt haben. Ein zufälliger Staubkorn im zufälligen Universum.

Aller Anfang soll der Big Bang gewesen sein – eine gigantische Explosion, die das gesamte Universum aufgespannt hat. Alles in Ihm Enthaltene wurde in die Tiefen des, ja was eigentlich genau, geschleudert. War der Raum etwa schon da? Oder breitete sich der Raum durch die Explosion aus. Das Megaereignis soll durch die Quantenfluktuation entstanden sein. Quanten sollen einer Fluktuation unterstehen, in dem sie aus dem Nichts auftauchen und wieder im Nichts verschwinden. Wir sagen Nichts, weil wir nicht wissen wohin, es entzieht sich jeglicher Messung. Also wissen wir nichts, muten uns aber an, wilde Theorien darüber zu entwickeln.

Das eine Mal muss zufällig aus der Fluktuation etwas anderes geworden sein, in dem die Quanten nicht wieder verschwanden, sondern ein gesamtes Universum ausgossen. in Echt? Aus all den Teilchen bildeten sich Galaxie, Sonnen, Planeten, usw, und auch unsere Erde.

Dann war Ursuppe – eine toxische Umgebung, in der heutiges Leben sofort sterben würde, und genau aus dieser toxischen Umgebung, soll aus anorganischer Substanz, unter Zufügung von Energie – gewaltige Gewitterstürme, so sagt man, erste Organismen entstanden sein. Der Organismus muss sich von jetzt auf gleich so entwickelt haben, das er sich reproduzieren konnte und das in einem toxischen Milieu. Das erste Lebewesen muss so etwas wie eine Superzelle gewesen sein – eine Urkeimzelle, aus der alle Anderen folgen konnten. Dieses Modell wird verständlich gemacht, in dem der Entstehung viel Zeit eingeräumt wird. 1 Mrd. Jahre, oder mehr soll das Ganze gedauert haben. Was soll man da entgegensetzen. Wir leben vielleicht 70-100 Jahre, so dass uns das Verständnis dafür, was 1 Mrd. Jahre bedeuten und bewirken können, fehlt. Doch ist die bloße Annahme, das viel Zeit vorhanden ist überhaupt eine Erklärung?

Hierzu ein kleines Gedankenmodell. Wenn Du 1 Mrd. Jahre lang Wecker gegen Wände wirfst, was glaubst Du, wie oft die Wecker, sich aus den auseinanderstobenden Teilen von Selbst wieder vollkommen zusammensetzen, wenn wir davon ausgehen, das du alle 10 Sekunden einen Wecker gegen die Wand wirfst – dann sind das 6 pro Minute, 360 pro Stunden, 8.640 am Tag, 3.153.600 im Jahr und das dann mal 1 Mrd. Das sind eine Menge Wecker und viel Weckerschrott. Die Wahrscheinlichkeit für eine zufällige Entwicklung, liegt bei 1 zu 10 hoch 40.000. Das ist einfach nur verrückt, das diese These überhaupt noch vertreten wird.

Die Evolutionstheorie der Arten geht davon aus, das Leben im Wasser entstand – in der vermeintlichen Ursuppe und durch Mutation und Selektion an Land kam. Auch hier wird der Entwicklung viel Zeit eingeräumt, denn anders kann das nicht erklärt werden. Leider ist es so, das ein Wesen im Wasser, mit seiner Anpassung ans Wasser, mit Kiemen keine Möglichkeit hat länger als 2 Minuten an Land zu kommen. Das hieße, das erste mutierte Hybridwesen muss demnach beides gehabt haben. Kiemen und Lungen, Flossen und Beine, Metabolismus von Wasser- und Landtieren, und, und, und. Es muss sich an Land genauso geschickt bewegt haben, wie im Wasser, ansonsten wäre es leichte Beute gewesen. Am Anfang kein Problem, da es ja noch keine Landtiere gab. Das Wesen mutet aber komisch in der Vorstellung. Eine behäbige Masse, die sich an Land rollte, nach Luft japste und sich natürlich fragen mußte, was will ich hier eigentlich – hier gibt es nichts für mich!

Was ist die Motivation eines Wassertieres an Land zu kommen, wenn es an Land noch keine Nahrung gibt und die Umgebung tödlich ist, oder war der Entschluss des Wassertieres für zukünftige Beute an Land zu sorgen, so nach dem Motto, ich opfere mich selbst, für das Fortbestehen des Lebens an sich. Absurd!

Dieser Zufallsglaube ist im hohen Maße destruktiv, da er so beliebig daherkommt, so als hätte alles keine Bedeutung, weil ja alles dem Zufall, der Mutation, der Selektion unterstellt ist. Alles Lebendige kann nicht aus Zufall entstanden sein, dafür sind die Dinge einfach zu komplex. Nehmen wir die Entwicklung des Spechtes als Beispiel. Der Specht ist ein Vogel, der wie kein anderer auf Baumstämme einhämmern kann. Dies kann er, weil seine Zunge einmal um sein Gehirn gewickelt ist und durch die Nase verläuft. Jetzt erklär mir bitte, wie das durch Mutation entstanden sein soll – und wieviele Spechte mussten Tod geboren werden, bis das funktioniert hat. Außerdem hat er eine durchsichtige Schutzmembran vor seinen Augen, die er wie eine Schutzbrille ausklappen kann, sodass er immer genau sehen kann wohin er drischt. Der erste Specht muss genau so auf die Welt gekommen sein, ansonsten läge er blind am Boden mit jede Menge Splittern in seinen blutigen Augen und einer gehörigen Gehirnerschütterung.

Die darwinsche Evolutionstheorie mit seinem Axiom, des Recht des Stärkeren, das sogenannte „survives of the fittes,“ wird einfach auf alles übertragen, wo es nützlich erscheint, ohne einen tieferen Sinn den Dingen zu attestieren. Was ist der Mensch, wo kommt er her, was soll er, und was soll er auf jedenfall nicht. Alles Fragen, die nicht beantwortet werden, weil die Antwort ein sofortiges Umdenken nach sich zöge!

Der Mensch ist gemeint! Er ist nicht das Produkt eines Zufalls, sondern entspringt einer höheren Ordnung, der wir uns langsam anzunähern vermögen. Der Mensch, ein kosmisches Wesen, in der Alllebendigkeit. Leben entsteht durch Leben und kann nicht durch etwas Totes entstehen. Wir blicken in die Nacht und blicken in die Alllebendigkeit. Gestern war ich Zeuge einer kompletten Mondfinsternis. Der Mond im Erdschatten bewegte sich als rote Kugel am Himmel. Die Menschen waren, obwohl sie allmögliche logischen Erklärungen dafür hatten, auf emotionale Weise angerührt, so als ob sie auf längst Vergessenes blickten. Der Mond, als Teil eines Großorganismus, den wir Sonnensystem nennen.

Der Mensch ist nicht Produkt eines Zufalls. Seit tausenden von Jahren wird dem Menschen übel mitgespielt, in dem er als schuldig im Sinne einer göttlichen Anklage angesehen wird. Der kleine zufällige Mensch, als Sünder in einem toten und grausamen Universum. Natürlich kann er Erlösung finden, aber nur dann, wenn er der richtigen Religion angehört, was alle Religionen von sich behaupten. Das ist wahre Hybris. Dieses Denken macht den Menschen erst klein und unmündig und unfähig seinen Platz in der Alllebendigkeit zu finden, der sehr wenig, oder treffender ausgedrückt, nichts mit Aberglauben zu tun hat. Der kosmische Anthropos ist Feuer auf Wegen kalter Galaxien, mündig das gesamte Universum zu erfassen – in ihm aufzugehen, um als das zu Wirken, was er wirklich ist…

Frieden

Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts! Zitat Willy Brandt

von hector haller

„Frieden schaffen ohne Waffen“, so ein Slogan aus der Friedensbewegung der 80er Jahre, aus der sich Bündnis 90, die GRÜNEN und andere Friedensparteien gegründet hatten.

Damals war es das Wettrüsten im sog. kalten Krieg, der NATO-Doppelbeschluss, die SS20 und Pershing 2, die hunderttausende, von Menschen auf die Strasse trieben, um für Frieden zu demonstrieren.

Die Bewegung wurde von den Kirchen, Gewerkschaften und Parteien unterstützt, was letztlich für die große Beteiligung an den Demos verantwortlich war.

Heute, 30 Jahre später, ohne Unterstützung von Parteien, Gewerkschaften, oder gar den Kirchen, ist es unweit schwieriger Menschen für Frieden auf die Strasse zu bekommen. Befragt man aber Menschen auf den Strassen, so sagten alle, das sie für Frieden seien, das sie Krieg ablehnten – so die Meinung der Menschen.

Die Frage bleibt, warum die Menschen so träge, so lethargisch reagieren, oder besser gesagt, überhaupt nicht mehr reagieren – es ist fast so, als ginge sie Frieden nichts mehr an – doch Frieden geht Dich etwas an.

Wir können, oder konnten noch nie von Friedenszeiten sprechen, da auf der Welt Kriege geführt werden. Wir wissen von den Kriegen, was uns täglich über das Fernsehen zum Abendessen präsentiert wird.

Das PAL-Feld

Von daher muss das „PAL-Feld“ (das Problem-anderer-Leute-Feld) schon stärker in uns wirken, als es gut ist. Wie lässt es sich vereinbaren, das lediglich 2500 Menschen zu einer Friedensdemo nach Ramstein fahren, aber zig Millionen ein Fussballspiel verfolgen. Brot und Spiele?

In Ramstein befindet sich eine US Air Base, die maßgeblich an den Drohnentoten im Nahen Osten beteiligt ist, da sie als eine Art Relais-Station fungiert, das Signal der Drohnenpiloten in Amerika zu verstärken.

Drohneneinsätze

Bei Drohneneinsätzen ist das Verhältnis von, vermeintlich getöteter Terrorist, zu, ausversehen getöteter Zivilist, 1:40, gemäß Studien des US Militärs. Sollte in Zukunft mal der Abschuss des millionsten Terroristen gefeiert werden, so wären 40 Mio Zivilisten zu betrauern, was die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands bedeutete – das ist nur noch verrückt. Kein Ramstein, keine Drohnentoten – so einfach ist die Rechnung.

Es hieß mal, vom deutschen Boden, soll nie wieder Krieg ausgehen. Eine US geführte Air Base in Deutschland erfüllt aber genau diesen Tatbestand.

Es geht immer um Frieden. Doch der Kriegswirtschaft, gekoppelt an die Hochfinanz ist es egal was herrscht, da diese unheilvolle Verbindung Kapital aus Krieg und Frieden schlägt.

Ist der weltweite Markt gesättigt, werden die Zeiten auf Krieg gestellt, damit möglichst viele Märkte zerstört werden, was nach Ende allen Krieges, Millionen Toten, ein Neubeginn bedeutet, und dann haben wir auch wieder Wirtschaftswunder, das teuer erkauft wurde.

Das sollten wir nicht mehr durchgehen lassen. Der Russe, der Deutsche, der Ukrainer, der Chinese, der Libyer, der Syrer, der Afghane, der Amerikaner, der Koreaner, der Japaner, der Afrikaner, der Saudi, der Israeli, der Palästinenser, der Sonstwas sind keine Feinde.

Feindbilder dienen nur dem, der Kriege vom Zaun brechen lassen möchte, der daran verdient, der manipulieren will, der seine Interesse verfolgt, und glaube mir, es sind nicht unsere Interessen. Mit uns meine ich die 99,99% Menschen, die von Ihre Hände Arbeit leben und sich ein friedliches Miteinander für Alle wünschen. Für uns ist Frieden elementar wichtig, da für uns keine Bunker gebaut wurden, die lediglich eine kleine Anzahl von Menschen vorbehalten sind, die von Kriegen profitieren und natürlich ungeschoren davon kommen wollen.

Krieg ist niemals Option und ist zu überwinden, da es für absolutes Leid steht. Jeder kennt es, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist und die Lücke sich nur langsam schließt, wenn Fragen in einem Rühren, warum der Mensch so früh gehen musste. Im Krieg sterben Menschen und das auf allen Seiten und alle Seiten trauern um Ihre Nächsten. Also, warum sollte das wieder Einzug in politische Überlegungen nehmen. Es gehört überwunden. Und Frieden geht uns alle an.

Lasst uns endlich aufstehen für Frieden!

rubikon

Frieden entsteht im Herzen

Ändere Dich, so ändert sich die Welt!

von hector haller

Die Zeit für Analysen ist vorbei!

Es ist natürlich verständlich, das gerade Erkannte mittels Analyse zu ordnen und verständlich zu machen. Viele befinden sich in einem Erweckungszustand und analysieren das Geschehen um sich herum – und stolpert man durch die Blogs und Internetportale, der sog. „Trutherszene“, so kann man locker Tage und Wochen mit Analysen verbringen, was einem Sog gleichkommt, der einen immer tiefer in den Kaninchenbau zu ziehen vermag. „Frieden entsteht im Herzen“ weiterlesen

Westliche Wertegemeinschaft

Mit smarten Waffen Frieden schaffen

von hector haller
Zum Glück wurde ich im Westen geboren!

Gemeint ist nicht der geographische Westen, das wäre in Anbetracht einer kugelrunden Erde ziemlich dämlich! Es geht natürlich um den politischen Westen – und dieser Westen gehört zu den Guten!

westliche Wertegemeinschaft

Der Westen hat sich in den letzten 500 Jahren einen besonderen Leumund erworben. Er ist christlich geprägt – Du erinnerst Dich, Jesus und die andere Wange. Wir sprechen vom absoluten Verzicht auf Gewalt – so sehen wir es täglich in unseren Medien! Wie der Westen sich aufopfert, um es dem heiligen Sankt Martin gleich zu tun, seinen Mantel in tausend kleine Stücke zu reißen, um allen hilfsbedürftigen Menschen der Welt gerecht werden zu können. Halleluja! „Westliche Wertegemeinschaft“ weiterlesen

Der König ist tot, es lebe das feudale Geldsystem!

Die Menschheitsfamilie auf dem Weg zum kooperativen Geldsystem!

von hector haller

Anno 1694, wurde die Bank von England, eine Privatbank, von William Patterson gegründet. Die Bank von England erhielt vom englischen König Wilhelm III. von Oranien, das Privileg zum Drucken und zur Ausgabe des allgemeinen gesetzlichen Zahlungsmittels.

Goethe (1749-1832) hat dies im Faust 2 zum Besten gegeben.

KANZLER, der langsam herankommt.

Beglückt genug in meinen alten Tagen. –

So hört und schaut das schicksalschwere Blatt,

Das alles Weh in Wohl verwandelt hat! Er liest.

»Zu wissen sei es jedem, ders begehrt:

Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.

Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand,

Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland.

Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz,

Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.«

Mit Fug und Recht lässt sich attestieren, das der König und somit alle anderen Königshäuser, die dem Beispiel nacheiferten, einen Teil ihrer Souveränität aufgegeben hatten. „Der König ist tot, es lebe das feudale Geldsystem!“ weiterlesen

Das Kleine Einmaleins machiavellistischer Politik!

Frei nach Machiavelli – Freund ist Feind ist Freund ist Feind!

Als Beobachter der heutigen Aussenwelt könnte man den Eindruck erhalten, das die Welt komplett verrückt geworden ist. Kriege und Terror und Krisen über Krisen, obwohl man natürlich immer nur aus der Zeit aus der man kommt seine Schlüsse ziehen kann.

Die Gazetten übervoll von Negativnachrichten, die nur auf eines abzielen, Angst zu verbreiten! Ein Schwarm lässt sich schwerer ängstigen – hat man den Einzelnen erst aus einer Gruppe gelöst manipuliert es sich leichter. „Das Kleine Einmaleins machiavellistischer Politik!“ weiterlesen

Der NGO Wald

NGO´s stabilisieren Herrschaft

von hector haller

Das Thema ist brisant und der Eine oder Andere wird sich über diesen Artikel echauffieren. Natürlich soll man nichts negatives über das Engagement von Menschen sagen, die Ihre Lebenszeit für andere Menschen einsetzen. Dieser Idealismus ist begrüßenswert und viele Menschen sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

NGO

Das ist auch nicht der Grund für diesen Artikel und trotzdem Klage ich das Sammelsurium von NGOs an, weil mich ein Unbehagen überkommt. Die NGO steht dem GO gegenüber.

Das ist wie These und Antithese. Die vielen NGOs werden benötigt, weil so vieles bei den GOs falsch läuft. „Der NGO Wald“ weiterlesen

ANGST

divide et impera – wie Herrschaft treibt!

von hector haller

Haben Sie aktuell vor irgendetwas Angst?

Ist es das am Horizont angekündigte Kriegsszenario, das medial täglich genährt wird, in dem alles dafür getan wird, die Eskalation mit Russland zu verschärfen? Oder vor dem ISIS Terror? Zur Zeit auch noch sehr beliebt. Oder Flüchtlinge? Ist es die galoppierende Altersarmut, der sich der Mittelstand in ganz Europa stellen muss? Oder der Rechtsruck in Europa! Sind es die Pandemien die grippal, wie ein Gewitter wüten? Ist der Dieselskandal, weil vielleicht Dein Job daran hängt? Der weltweite Rückgang der Weltwirtschaft? Die perfide Privatisierung? Und zu guter letzt, die Digitalisierung, die ca. 40-60% Jobs in der Zukunft überflüssig machen wird? „ANGST“ weiterlesen

Narrativ – oben ist unten

Das Märchen vom Wolf und den bösen Geißlein!

von hector haller

Es war einmal… So beginnen viele Märchen, die den Leser in eine vermeintlich vergangene und bessere Zeit zurückholen sollen – in eine Zeit, wo Herrscher meist Könige waren und das Volk aus Untertanen bestand – Könige natürlich weise waren, so wie man romantisiert an einen weisen Herrscher denkt, der nach besten Wissen, und gemeint ist viel Wissen, und Gewissen handelt und regiert – wo gut und böse leicht zu erkennen war und böse Wölfe sich an den Geißlein vergingen.

Doch wie ist es heute?

„Narrativ – oben ist unten“ weiterlesen